Heute war der erste Sonnentag, an dem ich mein System beobachten konnte.
Ich habe ein bkw mit zwei Modulen. Diese Module sind mit einem Marstek B2500 verbunden, dieser ist mit einem TSUN 800W Wechselrichter verbunden. In meiner Verteilung habe ich einen Shelly pro 3 em installiert, der per LAN Kabel mit dem Router verbunden ist.
Der marstek und der shelly haben sich ziemlich problemlos gefunden.
Wenn ich in der marstek app die Entlade Einstellungen öffne, erscheint der shelly im ersten Moment als offline und wird dann nach ca 1 Sekunde als online angezeigt. Ist das normal?
Nun zum heutigen Tag.
Laut marstek app wurden heute 2,61 kWh Strom erzeugt.
Der Wechselrichter zeigt eine Tages Bilanz von 2,15 kWh an.
In der Shelly app steht unter “insgesamt zurückgegeben” 1,6kWh.
Das bedeutet doch, dass nur ca 0,5kwh tatsächlich von Geräten innerhalb des Hauses verbraucht wurden.
Dabei hatte ich heute während die Sonne schien drei Waschmaschinen Durchläufe und einen Spülmaschinen Durchgang.
Dafür sind 0,5kwh sehr niedrig wie ich finde.
Kennt jemand dieses Phänomen und hat einen Tipp wie sich der Eigenverbrauch erhöhen lässt?
Ja, stimmt am besten starte ich die Waschmaschine dreimal am Vormittag, notiere mir den Zählerstand und schaue dann nochmal drauf, wenn die Maschine gelaufen ist.
Zu mejnem Verständnis ein vereinfachtes Beispiel: Mein TSUN Wechselrichter speist nur auf Phase c ein. Wenn nun die Wama auf Phase a liegt, dann wird der Strom von Phase c ins öffentliche Netz gespeist. Gleichzeitig zieht Phase a aber Strom. Der Zweirichtungs Zähler bilanziert den Strom von Phase c aber, so dass dieser trotzdem wirtschaftlich genutzt wird, richtig?
Anbei findet ihr mal die shelly Statistik, da sieht man, dass auf Phase c tatsächlich wenig Strom gezogen wurde. Die Einspeisung ins Hausnetz erfolgte aber zu Zeitpunkten in denen aber Strom aus den anderen Phasen gebraucht wurde.
Es lässt sich auch sehen, wo tatsächlich Strom verschenkt wurde, nämlich beispielsweise kurz vor 14 Uhr als der Verbrauch kurz stark absackte aber die Steuerung des Speichers die Einspeisung nicht genauso stark drosselte.
Habe ich das so richtig interpretiert?
Mir ist klar, daß sich so kein exakter Wert ermitteln lässt, aber es lässt sich ungefähr erahnen, dass ein großer Teil der 1,6kWh nicht komplett verschenkt wurden, richtig?
oder b) du überlässt den kompletten Job einer Integration von clever-pv.
Dazu meldest du dich auf der Plattform clever-pv an (Kostenlos als Balkonkraftwerk),
bindest den Shelly ein.
Die Saldierung läuft auf deren Microsoft Azure Sub-cloud mit den Servern in Amsterdam.
Ich hatte mit denen E-Mail Kontakt zum Thema Shelly Saldierung.
Nachdem ich mir nun shelly, clever pv, Batterie app, Wechselrichter und den Stromzähler ein paar Tage beobachtet habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass der Strom vom BKW beim Stromzähler erfasst wird.
Heute morgen hatte ich 2453kWh auf der Uhr.
Wechselrichter hat angezeigt, dass 2,5kwh eingespeist wurden, clever pv hat angezeigt, dass 1,9kWh seit heute morgen aus dem Netz gezogen wurden. Der Stromzähler steht auf 2455kWh.
Scheint also nicht so zu sein, dass das BKW den produzierten Strom zum großen Teil verschenkt.
Mir ist aufgefallen, dass der shelly den Strom schon saldiert, aber immer nur für den Moment unter “Leistung” wenn die Batterie app angibt, dass sie einspeist und clever pv berichtet, dass der Netzbezug bummelig um 0kWh steht, dann wird auch in der shelly app angezeigt, dass ca 0kWh aus dem Netz gezogen werden.
Der Shelly Pro 3EM hat eine Saldierung in der App. Die Option heisst "Net Metering". Allerdings sind die Intervalle seit neustem recht groß, also stimmt es wohl nicht so gut mit dem Zähler vom Stromversorger überein.
Meiner Meinung nach beste Lösung: Saldierungs-Skript direkt im Pro 3EM installieren. Stimmt bei mir absolut mit dem Zähler vom Stromversorger.