ich konnte im Forum zu meiner Frage ein paar Threads finden, leider aber ohne finale Antwort, daher meine Frage:
Wie synchronisiere ich zwei Akkus mit jeweils 16s1p miteinder ggü einem WR/Victron.
Hintergrund: Ich teste z.Z. 32 Zellen durch und lade jede einzelne nach der Kapamessung voll auf. Anschließend würde ich daraus zwei Akkus in
der Konfig 16s1p bauen mit jeweils eigenem Gehäuse und BMS. Vor der Parallelschaltung der beiden Akkus werden die Zellen innerhalb der Akkus
gebalanced sein. Nun werde ich es nicht vermeiden können, dass die Gesamtspannung beider Akkus nicht identisch ist, ergo bei Parallelschaltung
ein Strom zwischen beiden Packs fließt. Dies müsste m.E. über das BMS ausgeglichen werden, also der Akku mit dem höheren Potential schiebt die Energie
zu jenem mit niedrigerem und die beiden BMS sorgen dafür, dass der Transfer geordnet abläuft und nicht im theor. Falle bspw 500A über die
Leitung gehen. Soweit meine Theorie. Praktisch wird eh kaum was fließen, denn ich gehe von einer sehr sehr geringen Spannungsdif aus, da bisher die Zellen ein nahezu
identisches Verhalten zeigen.
Ist dies so korrekt oder habe ich einen Denkfehler.
Ich würde erst nach der Parallelschaltung der Akkus diese an den WR hängen.
Top Balancing 2. Bei ca. 3.45 V oder mehr Zellspannung die Batterien mit dem jeweiligen BMS konfigurieren. 3. Parallel schalten. Da fließt dann nur ein kleiner Ausgleichsstrom. 4. Die Batterien parallel betreiben und am Anfang ruhig immer wieder die Batterien in den Balancing Bereich noch einmal hineinfahren und beobachten, ob sie sich ähnlich im oberen Spannungsbereich verhalten. Danach läuft alles von alleine.
Wenn die zellen ähnlichen ladezustand haben mit dünnem draht zusammenschliessen. Der dünne draht verhindert zuviele amps indem er spannungsabfall erzeugt.
@forum2024 @ähnlicher/gleicher Ladungszustand: Genau dafür würde ich sorgen, aber die Sache mit dem Draht verstehe ich nicht, warum sollte ich das tun. Vor der Zusammenschaltung würde ich das Topbalancing auf beiden Akkus laufen lassen. Da alle Zellen identisch sind (soweit ich das vermessen konnte), wird der Spannungsunterschied zu klein sein als dass das BMS überfordert wird, so mein Gedanke.
Also ich kann dir sagen wie ich es gemacht habe...ich denke aber das von ssonder funktioniert auch..... ich habe aber auch angst vor zu grossen ampere zahlen wie du ja auch.....
Ich habe eine 12 V Leichtmittel genommen und die dazwischen geschaltet..... die Hat ca 4 Ohm
(Du solltest natürlich vorher die Teile wie sonder beschrieben hat auf die gleiche Spannung bringen)
wenn du sagen wir mal 1 Volt different hast ( was deutlich zu viel wäre das solltest besser hin bekommen ) dann hast du 1 V / 4 Ohm = 0,25 Ampere Ausgleichstrom
Ich habe den Strom noch gemessen mit dem Zangenamperemeter gross war der nicht.... das habe ich so über nacht stehen lassen und am nächsten Tag einfach Parallel auf geklemmt.
Bei mir hat jeder pack eine eigene Sicherung das falls mal ein Pack ausfällt der zweite nicht mit zu hohem Strom geladen werden kann.
Mir ging es glab ähnlich wie dir ich hatte auch sorgen das ein Auf klemmen sehr hohe ströme fließen aber ich glaube so im nachhinein das es auch so gut gegangen wäre von dem her kann ich sonder nur zustimmen.....aber wenn du angst hast spricht nicht dagegen die beiden packs erstmal mit einem wiederstand parallel zu schalten....
Ich hab hier nur etwas mitgelesen.
Aber verstehe das mit extra Draht nicht kannst.
wenn dich beide Batteriepacks eigenständige BMS haben, und die dann parallel an einem WE hängen, brauche ich doch nichts ausgleichen.
da durch die parallel Schaltung die beiden Batterien sich eh immer ausgleichen.
Oder habe ich da jetzt was missverstanden? :neutral:
Die beiden BMS brauchen auch nix voneinaner wissen. Wenn alles was raus und reingeht über das BMS läuft wird dieses auch dafür Sorge tragen, dass weder über - noch zu tief geladen wird. Daher kann es dem BMS egal sein, wieviel Akkupacks parallel auf der Verbindungsschiene hocken. Solange auf dieser eine höhere Spannung hockt als im jeweiligen Pack selbst, wird eben Strom zum Laden gezogen vice versa
Ich gucke mal ob ich irgendwo ein Schaltplan von einem Seplos System bekomme, dann sollte es klar werden.
ist parallel zum BMS geschaltet, aber Minus ist seriel zum BMS, d.h. jedes Eletrkon muss durch das BMS.
Ferner steht auf S. 18, dass das BMS mit einer Sicherungsfunktion ausgerüstet ist, damit sowohl beim Laden als auch beim Entladen eine maximal zulässiger
Strom nicht überschritten werden darf. Im Idealfall kan ich diese Grenze als Benutzer frei konfigurieren. Dann würde ich das einmalig für das Angleichen
etwas niedriger ansetzen, z.B. 10A und anschließen wieder den Defaultwert einstellen.
Nur wenn die beiden Packs unendlich kleine Innenwiderstände hätten, ham sie im richtigen Leben aber nicht. Beim Pack der Strom liefert bricht die Spannung ein und bei dem der geladen wird steigt sie gleichzeitig.
Wenn die Innenwiderstände der Packs sehr klein sind dann heisst das im Gegenzug daß die auch kräftig Strom abkönnen. Wenn man also z. B. zwei 280Ah Packs zusammenschließt und es fließen kurzzeitig mal 100A, so what, können die locker ab. Schalter/Sicherungsautomat mag den resultierenden Funken natürlich nicht sonderlich, die für solche Ströme ausgelegten Teile verschmerzen das aber schon mal. Macht man ja im Optimalfall genau einmal.
Also alles halb so wild, Spannungsdifferenz sollte halt möglichst klein sein aber aufs mV kommts nicht an.