Suche nach OpenSource-Wallbox

Hallo zusammen,

in den nächsten Monaten steht bei uns auch die Anschaffung einer Wallbox an. Bisher laden wir über die normale Steckdose.

Ich möchte auf jeden Fall eine Open Source Wallbox ohne jeglichen Cloud Zwang, die sich gut in unser Smarthome (Loxone / KNX) integrieren lässt. Ob über Modbus oder MQTT oder so ist egal.

Soweit ich das sehe gibt es da als Anbieter nur OpenWB und die WARP Charger von Tinkerunity. Die WARP ist deutlich günstiger und bisher habe ich noch nicht verstanden, wo durch sich die OpenWB hervorhebt.

Hat jemand die beiden schon Mal miteinander vergleichen können? Kann die OpenWB etwas was die WARP nicht kann?

Habe ich einen Anbieter komplett übersehen? Hat jemand Erfahrungen mit einem der beiden genannten?

LG

cFos, aber die Community ist eher klein, hab ziemlich lange gebraucht die zu konfigurieren... Aber wenn die läuft, dann ist es OK.

Interessantes Thema mit dem ich mich noch nicht beschäftigt habe. Sind eigentlich alle gängigen WB 3-phasig? Was spricht gegen eine ganz normale ‘Starkstromsteckdose’ mit 32 (oder 16)A und ggf. einen Adapter daran? Dann könnte man da auch mal eine große Kreissäge oder Holzspalter o.ä. anschließen.

Bin auch kein Freund von Verdongelung, Cloud-Anbindung, Abregelung etc. etc., wir haben ein EFH mit Garagen und können da autonom agieren (wenn keine strengen Gesetze dagegen stehen?).

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Die kannte ich noch nicht. Aber was unterscheidet die von den anderen beiden? :smiley:

Ich habe den neuen Shelly EV Charger, nicht Open Source aber sehr offenes System. Kann komplett lokal betrieben werden, mit PV Überschussregelung etc.

Das kann ich dir nicht sagen, da ich die anderen beiden nicht kenne... Für mich war es wichtig, dass die Wallbox meinen Deye 12k steuern kann, damit der Akku nicht leer gezogen wird wenn ich das nicht möchte. Der restliche Kram, wie PV Überschuss Laden war mir während der Suche wichtig, aber jetzt wo ich das habe ist es absolut überflüssig. Wenn im Sommer die Sonne knallt, dann lasse ich einfach laufen, oder drossele einwenig, den Rest gleicht der Deye mit dem Akku aus. Diese Phasenumschaltung hat die cFos auch, hab ich nur zum testen benutzt, danach nie wieder. Minimal kann ich auf 6A runter (ca 4kW) das reicht mir allemal, wenn ich mir die 4kW nicht leisten kann, dann ist eh nix übrig fürs Auto, also wird mit 11kW aus dem Netz geladen, dabei wird der Akku im Deye automatisch von der cFos auf 0A gedreht und wenn die Karre voll ist, automatisch wieder auf den eingestellten Wert zurück gestellt.
Was mir noch wichtig war, ein Kartenleser, Möglichkeit Benutzer anzulegen und den Benutzern Regeln zu vergeben, um am Ende des Monats eine Abrechnung zu machen. Das macht die Box mit csv (Excel) Oder auch direkt als PDF...
MID Zähler ist schon in der Wallbox verbaut (wichtig für die Abrechnung)
Dynamische Stromtarife ist wohl auch möglich, oder ein Verbund aus mehreren Wallboxen auch... Kannst ja selbst bei denen nachlesen.
Und der Preis war mir auch wichtig, die 11kW Solar gibts manchmal für 600€

Na ja, ich würde bei EVCC schauen und das als Steuerlogik nutzen, eine gut unterstützte WB nehmen, wenn ich nicht eine WB aus Konkusbeständen für 150€ erstanden hätte, hätte ich wohl die EM2GO gekauft, Preislich interessant, voll unterstützt, sogar mA Abstufungen. Ob man das braucht, sei mal dahin gestellt. Modbus Protokoll wenn du selber steurn willst und beim YTber Tarek (elektrobys oder so) der hat auch immer noch einen Gutschein für die Boxen.

OpenSource müsstest dir eine mit openEVSE bauen, warum die Firmen da immer noch eigenen Kram zusammenschustern, verstehe ich nicht. Meine WB setzt auch auf openEVSE auf, aber auch dort hat die Firma so viel drin rumgefrickelt. Das kostet doch alles unendlich Mannstunden und Supportaufwand. Anstelle default HW mit der Software eine schöne Box zu bauen, damit Geld zu verdienen, nee, da frickeln sie sich alle was hin und wudern sich, wenn sie die Boxen überteuert verkaufen müssen und pleite sind.

Ich hatte auch überlegt das Laden des E-Autos abhängig vom Solarertrag zu steuern. Am Ende war mir das alles zu umständlich und zu teuer. Meine Lösung ist eine chinesiche mobile Wallboch 11kW mit rotem CEE-Stecker. Die lässt sich von 6-16A einstellen. Je nach Wettervorhersage und Blick an den Himmel wird der Strom voreingestellt. Kurze Wolken werden mit der Batterie gepuffert. Bisher hat das immer das immer ohne Netzbezug geklappt manchmal wurden bis zu 5kWh aus der Batterie zsätzlich gezogen aber um über die Nacht zu kommen war immer noch genug in der Batterie.

Klar in den Monaten November, Dezember, Januar wird das anders aussehen.