Schatten ist bei dieser Anlage eher kein Problem, so gut wie nie. Vielleicht im Winter, wenn die Sonne sehr tief steht durch Bäume, aber das ist eher 2.rangig.
Wichtiger wäre ein optimaler Arbeitspunkt im Bereich 90-100V DC.
bei den kleinen Geräten ist der max. Kurzschlußstrom PV-seitig meist mit 16A angegeben.
Ich habe 4 Module Trina Vertex S+ 450Wp in 2S2P konfiguriert, das ergibt max. 100V bei 20A ohne Last. Ist das kritisch? Würde vermuten, dass der Strom höchst selten die 16A überschreitet - was meint ihr?
Jeder WR hat einen MPPT Regler der mit unendlichem Widerstand also maximaler Spannung anfängt und dann den Widerstand herunterdreht (den Strom steigen lässt) wenn der Strom gefährliche Werte erreicht… hört er einfach auf mit einer weiteren reduktion des Widerstandes.
Warum Du den ****** mit 2S2P anstatt 4S ( und eine Leerlaufspannung von 230V) betreibst muss ich nicht verstehen.
Die Anlage ist eigentlich für einen Victron MPPT 150/45 gedacht, dem wäre hier 4S zuviel! Ich habe inzwischen noch eine weitere kleine PV dazugebaut mit 6 Modulen und etwas weniger Spannung, diese dann in 3S2P - damit ich wieder unter 150V bleibe.
Im Sommer habe ich aber jede Menge Überschußenergie, da mein Speicher meist schon um 8.00 voll ist. Diese möchte ich jetzt einfach ins Hausnetz einspeisen.
Im Übrigen habe ich da noch des öfteren ein XY125-22 Buckconverter angeschlossen, der kann bis max. 140V Eingangsspannung. Damit lade ich div. Batterien und erhitze gelegentlich auch Brauchwasser. Ich hoffe, das klärt die Frage?
P.S. Ich könnte sogar die beiden PVs in Serie schalten und hätte dann 5S2P mit ca. 210V und bis zu 20A. Das ganze ist recht modular aufgebaut, damit ich flexibel bleibe. Und ich könnte sogar die 2S2P recht einfach in 4S modifizieren (um z.B. einen 230V-Tauchsieder damit zu betreiben). Bis gute 100VDC habe ich die Verbindungen (4mm Bananenstecker) schon von Hand gesteckt und wieder abgezogen - gibt schöne kleine Lichtbögen. Bei 210V wäre mir das doch ein wenig heikel… geht aber natürlich auch. Ansonsten schalte ich solche Lasten lieber über den Buckconverter oder über einen Mosfet.
Na dann spricht ja nichts gegen eine 4S Schaltung und einer der genannten String-WR der dann sogar noch Schattenmanagement machen könnte… wenn er kann..
Der Akku und die ganze Anlage sind nicht ans Netz gekoppelt, das ist bisher eine Insel. Mir geht es ja nur darum, den überschüssigen PV-Ertrag im Sommer nicht nutzlos verpuffen zu lassen. Soviel heißes Wasser, wie ich da machen kann, kann ich nicht gebrauchen
4S geht eben nicht, weil mein Victron MPPT 150/45 das nicht verkraftet und den brauche ich, um den Akku zu laden.
alles klar, Du willst einen” kleinen Stringwechselrichter zum Einspeisen” einer nicht an das Netz gekoppelten Anlage der einen Hochstromtauglichen MPPT hat
Kann sein, dass ich da versuche auf zu ‘kleinem Nieveau’ zu optimieren, aber ich finde es einfach schade, wenn 4 (oder gar 10) Module im Sommer kaum genutzt werden. Wie gesagt, der Akku ist ab 8.00 schon voll und für unser OG (das derzeit als ‘Insel’ läuft) brauchen wir für 24h ca. 2 kWh. Im Winter wird es mit der PV-Leistung natürlich oft knapp, deswegen hatte ich 6 Module nachgerüstet, aber im Sommer verschenken wir was.
Die normalen 230V-Tauchsieder haben ja keine Elektronik, die kann ich bis 200VDC laufen lassen denke ich. Hatte sie aber bisher auch max. an 110V. Eine im WW-Speicher eingebaute Heizpatrone haben wir (noch) nicht, wird auch schwierig bei unserem Equipment.