Suche 200A Sicherung


müsste diese Einschaltstrom-Begrenzung nicht eigentlich vom Hersteller vorgesehen werden und in den Geräten implementiert sein ?
wozu? dann können die doch nicht so oft neue sachen verkaufen 8-)

hat nicht mal der sunny island drin und der kostet 3k

entweder ist das dem gerät egal, was ich nicht glaube oder die wollen wirklich das die teile früher draufgehen

ich kenne das problem noch von füher aus modellbauzeiten wir haben die fahrtenregler immer vorgeladen dann den akku angesteckt weil die das sonst nicht lange überlebt haben


ich kenne dies aus verschiedensten Frequenzumrichtern für Motor Antriebe. Dort gibt es auch riesige Elko`s für den Gleichstrom-Zwischenkreis. Egal wie alt, egal welcher Hersteller, aber nach dem Einschalten werden die Elko`s erstmal für sehr kurze Zeit über Widerstände mit einem Vorladeschütz versorgt, da ja leere Elko`s fast wie ein Kurzschluß sind und das würde ich halt auch in modernen Marken Wechselrichtern erwarten als Muss, nicht nur als Standard.

Gruß
Ingolf

Frage: Warum verbindest du Minus überhaupt mit deinem NH-Sicherungstrennhalter und stellst dann über ein Schneidmesser die Verbindung her? Eigentlich ist es ja unnötig. Nur ein weiterer Übergang. Das Minuskabel einfach über BMS und dann direkt zum WR, würde ich sagen.

kann man machen
ist halt praktisch wenn man schon nen 3poligen trenner hat so kann man den akku auch allpolig trennen für wartungszwecke, ist nicht erforderlich aber schaden tut es nicht.

Ja, wobei ich überlege gerade.
Wenn ich den Akku baue, würde ich die Sicherung vermutlich so weit wie möglich Richtung Batteriezellenpol platzieren. So ein großer NH-Trenner hat da aber kein Platz (ist sowieso gerade ausverkauft und nicht gerade günstig).
Mir stellt sich die Frage, ob es so eine Streifensicherung auch tut. Was ist der Vorteil von NH-Trennern? Die sind doch eher für Niederspannung (also 230V) vorgesehen.

Mein Plan war eher ne Streifensicherung (Megafuse) und dann eventuell noch ein Anderson Power Stecker zum wirklichen Trennen.

NH Sicherungen sprechen meine ich schneller an. Ich hätte jetzt auch eine 200A Mega Fuse direkt am Pluspol vorgesehen, zudem noch einen 150A Trennschalter (https://www.bau-tech.shop/batterie-sicherung-trennschalter-sicherungs-automat-12v-24v-48v.html), ebenfalls am Pluspol.
BMS sichert den Minuspol mit 150A ab.

Was schön wäre, wenn es jemand erklären kann:
- Warum NH Sicherung (gibts ne Vorschrift und alles andere ist nicht zulässig?)
- Warum Minus Pol zusätzlich absichern?

der lichtbogen verlöscht halt zuverlässig beim trennen

diese streifen sicherungen bis 32V trennen auch aber fackeln eventuell ab
die von victron welche für 16s ausgelegt sind werden zu wucherpreisen verkauft

NH trenner sind praktisch, günstig mit integriertem trennschalter also schalter und sicherung in einem
platz musst du eben haben

ich würde immer wieder nen nh trenner nehmen habe auber auch mega val sicherungen bis 32V drin besser als garnichts
wenn du zb den victron lynx power in kaufst da passen diese kfz mega sicherungen rein
kann man schon machen ist auch alles kompakt und so
brutzelt evtl etwas länger bis der energiefluss zum stillstand kommt probiert habe ich das aber nie

man kann die kfz mega sicherungen auch modifizieren in das plaste gehäuse ein kleines loch bohren und mit feinstem sand füllen, das dürfte den lichtbogen auch zuverlässig löschen

Ich bin mit den NH Trennern bzw. Sicherung sehr zufrieden.
Einfach und sicher in der Handhabung.
Kann ich nur empfehlen.
Bei der Sicherheit würde ich ned sparen.

Nein, bei der Sicherheit sollte man wahrlich nicht sparen. Es muss aber vernünftige Gründe geben. Das mit dem Lichtbogen löschen ergibt für mich Sinn. Steifensicherung wäre zwar netter, aber Sicherheit ist mir wichtiger.

@R0Li84: Der Minuspol wird ja nicht zusätzlich abgesichert. Das BMS "sichert" den Minuspol auch nicht ab, sondern schaltet ihn ab. Bei einem Kurzschluss wäre das BMS aber überfordert und würde vermutlich durchbrennen bevor es handeln kann.

Kann mir mal bitte jemand erklären wo bei 58V Gleichstrom der Lichtbogen her sein soll, das ist doch eher ein Problem bei 230V und höher?
Bei 1kV/mm reicht doch bei 58V schon 0,06mm Abstand damit kein Lichtbogen mehr entstehen kann

Kann mir mal bitte jemand erklären wo bei 58V Gleichstrom der Lichtbogen her sein soll, das ist doch eher ein Problem bei 230V und höher?
Bei 1kV/mm reicht doch bei 58V schon 0,06mm Abstand damit kein Lichtbogen mehr entstehen kann
Du darfst den Ausschaltlichtbogen nicht mit der Schlagweite (Durchschlagfestigkeit) verwechseln.
Bei den von Dir genannten 1kV/mm handelt es sich um die Luftstrecke, die bei Annäherung nicht unterschritten werden sollte, sonst kann es zu einem Spannungsüberschlag kommen

Beim Ausschalten wird der Lichtbogen auf jeden Fall gezogen, da wir ja bei 0mm anfangen und der geht nach 0,06mm auf gar keinen Fall aus!!
Nun ist das bei 58V tatsächlich noch nicht wirklich kritsch aber immerhin haben wir etwa die Verhältnisse von einem Schweißgerät.
Und wenn man eine Schweißelektrode gaaanz langsam wegzieht, bekommt man eine Vorstellung was passieren kann, wenn man den NH-Trenner ebenso langsam öffnen würde.
ALSO: Wenn schon NH-Trenner, dann immer mit Schmackes öffnen! Das sollte man schon berücksichtigen!

Bei Gleichstrom gibt es keinen Nulldurchgang der den Ausschaltlichtbogen automatisch ablöscht, da geht es nur über möglichst schnelle Erhöhung der Schaltstrecke.

Noch eine Ergänzung:
Viele Hersteller bieten als Zubehör für NH-Trenner sogenannte "Löschkammern" an, die minimieren den Ausschaltlichtbogen erheblich.

Hallo

Die eleganteste Lösung bleibt der Lynx Distributor von Victron.
Es gibt dafür auch Sicherungen bis 70 V, die mit 9,90 Euro zwar immer noch nicht billig, aber bezahlbar sind:

https://www.offgridtec.com/search?sSearch=mega+sicherung

Mit freundlichen Grüßen

Thomas



Die eleganteste Lösung bleibt der Lynx Distributor von Victron.
dazu braucht man nicht den lynx distributor
der lynx power in bietet nach ein paar einfachen modifikationen durch zusätzliche schrauben das gleiche.

Was schön wäre, wenn es jemand erklären kann:
- Warum NH Sicherung (gibts ne Vorschrift und alles andere ist nicht zulässig?)
- Warum Minus Pol zusätzlich absichern?
Das BMS sichert den pluspol, es bildet selbst den minuspol.
Es könnte auch am "oberen" ende der Zellen sitzen. Es würde keinen Unterschied machen. Akku und Zellen sind in Serie, der Teil dazwischen ist von außen weder Plus noch Minus.

NH Sicherungen sind praktisch, kann man werkzeuglos ziehen.
Nicht jeder baut ein Schalter in das Kabel. Die gezogene Sicherung die Trennung der ich mehr traue als jedem Schalter.

Minus zu trennen ist unnötig, machen die Leute trotzdem.
Das BMS sichert den pluspol, es bildet selbst den minuspol.
Es könnte auch am "oberen" ende der Zellen sitzen. Es würde keinen Unterschied machen. Akku und Zellen sind in Serie, der Teil dazwischen ist von außen weder Plus noch Minus.

NH Sicherungen sind praktisch, kann man werkzeuglos ziehen.
Nicht jeder baut ein Schalter in das Kabel. Die gezogene Sicherung die Trennung der ich mehr traue als jedem Schalter.

Minus zu trennen ist unnötig, machen die Leute trotzdem.
Du meinst es wäre möglich, das BMS hinter den Pluspol (zwischen Pluspol Batterie und Wechselrichter) zu schalten?
Wenn das BMS "oben" (also hinter dem Pluspol) der Batterie sitzen würde, dann es ein BMS mit Balancer ist (was die meisten sind), dann würde das erste Balancer-Kabel (das Schwarze) zum C- -Anschluss des BMS (der bei dir dann wohl an den Pluspol der Batterie kommt?) bis fast 60V Potentialdifferenz (bei 16S-Systemen) haben. Gerade bei MOSFET-basierten BMS halte ich das ohne Pegelwandler für eine nicht sehr smarte Idee. Außerdem wären dann Laden und Entladefunktion ja vertauscht etc.
Vielleicht hab ich dich auch falsch verstanden.

Nee, das ist was abstraktes.
Alle BMSe die ich kenne hängen unterhalb des Akkus, die sind so gebaut worden dass sie dort hin müssen.
Aber man könnte ebenso eins bauen was nicht "spiegelverkehrt" währe, was besser für Menschen verständlich wäre.
Die meisten Schulbuchschaltungen sind halt leider immer nach dem selben Schema gezeichnet, das heißt aber nicht das es immer so sein muss. Wäre das BMS so angeordnet dass es Lehrer verstehen,
dann wäre das Minus der Zelle tatsächlich das Systemminus. Das Systemplus das BMS, keiner würde sich darüber wundern.
Der Mensch der sich ausgedacht hat das BMS nach unten zu setzen, hat sicher nicht geahnt, das so was mal ein Massenprodukt wird. Man sollte sich nicht verwirren lassen das das BMS am Minuspol der Zelle schaltet, ist einfach nur "auf Links gedreht", aber sonst ganz normal.

das ist weder praktisch noch sinvoll das bms irgendwo andes hinzusetzen
immerhin braucht es die einzelzellen spannungen um arbeiten zu können

es gibt spezielle bms die kann man hinsetzen wo man möchte zb das diy bms v4.4 von stuart pittaway (youtube)
da der bms controller von den zellmodulen getrennt ist

Nein, bei der Sicherheit sollte man wahrlich nicht sparen. Es muss aber vernünftige Gründe geben. Das mit dem Lichtbogen löschen ergibt für mich Sinn. Steifensicherung wäre zwar netter, aber Sicherheit ist mir wichtiger.
@R0Li84: Der Minuspol wird ja nicht zusätzlich abgesichert. Das BMS "sichert" den Minuspol auch nicht ab, sondern schaltet ihn ab. Bei einem Kurzschluss wäre das BMS aber überfordert und würde vermutlich durchbrennen bevor es handeln kann.
BMS ist eine Schaltung, das stimmt. Mein Konzept ist derzeit wie folgt:
- BMS Schaltung (am Minuspol) auf 125A gestellt (geht via Software beim JKBMS)
- 150A Trennschalter für Batterien
- 200A Schmelzsicherung direkt am Pluspol (teure "MegaFuse" von Victron).

Beim Kurzschluss würden ja der Trennschalter bzw. die Schmelzsicherung eingreifen, sofern das BMS nicht schnell genug schaltet.
Im Grunde bin ich dreifach abgesichert, in verschiedenen Stufen - am Ende dann mit Schmelzsicherung.

Nur das mit der zusätzlichen Sicherung am Minuspol leuchtet mir nicht ein. Kann das nochmal jemand erklären, welches Gefahrenpotenzial hier nicht durch die Schmelzsicherung am Pluspol ("letzter Sicherheitslayer") abgedeckt wäre?
Nur das mit der zusätzlichen Sicherung am Minuspol leuchtet mir nicht ein. Kann das nochmal jemand erklären, welches Gefahrenpotenzial hier nicht durch die Schmelzsicherung am Pluspol ("letzter Sicherheitslayer") abgedeckt wäre?
Wenn du mir sagst, wer eine zusätzliche Sicherung am Minuspol macht, dann kann ich dir vielleicht erklären warum das nicht sinnvoll ist. Mehr aber auch nicht.
Was bringt es dir, da eine Sicherung zu machen?
Das BMS fungiert nur als Schalter. Also als Schütz. Ein Schütz ist keine Sicherung. Das BMS schaltet ab, um den Akku zu schützen und nicht dich bzw dein Gebäude vor einem Brand durch verschmorte Kabel.

Zusätzliche Schmelzsicherung (außer dem NH-Trenner mit Sicherung im Pluspol), ergibt für mich nur dann Sinn, wenn der NH-Trenner zu weit weg von der Batterie ist und man die Strecke auch noch irgendwie Sichern will. Allerdings würde ich da echt zu 200A greifen, wenn die andere mit 160A abgesichert ist, da bei zu kleiner Sicherung zu viel Spannung (Energie) an der Schmelzsicherung abfällt.
Nur das mit der zusätzlichen Sicherung am Minuspol leuchtet mir nicht ein. Kann das nochmal jemand erklären, welches Gefahrenpotenzial hier nicht durch die Schmelzsicherung am Pluspol ("letzter Sicherheitslayer") abgedeckt wäre?
Wenn du mir sagst, wer eine zusätzliche Sicherung am Minuspol macht, dann kann ich dir vielleicht erklären warum das nicht sinnvoll ist. Mehr aber auch nicht.
Was bringt es dir, da eine Sicherung zu machen?
Das BMS fungiert nur als Schalter. Also als Schütz. Ein Schütz ist keine Sicherung. Das BMS schaltet ab, um den Akku zu schützen und nicht dich bzw dein Gebäude vor einem Brand durch verschmorte Kabel.

Zusätzliche Schmelzsicherung (außer dem NH-Trenner mit Sicherung im Pluspol), ergibt für mich nur dann Sinn, wenn der NH-Trenner zu weit weg von der Batterie ist und man die Strecke auch noch irgendwie Sichern will. Allerdings würde ich da echt zu 200A greifen, wenn die andere mit 160A abgesichert ist, da bei zu kleiner Sicherung zu viel Spannung (Energie) an der Schmelzsicherung abfällt.

Weiter vorne hier im Beitrag wurde empfohlen eine "Halterung" für 3 NH Sicherungen zu kaufen. Eine davon ans Plus, eine ans Minus anschließen und die dritte als Reserve nutzen (nicht angeschlossen).
Daher bei der Variante hätte man dann Plus und Minus abgesichert, was ich mit meinem Wissensstand für nicht notwendig halte. Da ich hier aber sicherstellen will, dass ich nichts übersehe, frage ich lieber "so doof" nach. ;)

Ich lasse dann alles so wie bisher geplant:

1. Stufe: BMS (Schalter) - 125A
2. Stufe: Trennsicherung - 150A
3. Stufe: Schmelzsicherung (Mega Fuse von Victron) - 200A

Die Sicherung von Victron ist sauteuer (30€), aber ich kann die zum einen fast direkt an die Batterie anschließen (braucht kaum Platz).