Strompreise

wenn dann ww-wp, aber sollte man kurz ausrechnen, wenn man abschätzen kann, wieviel die heizung denn braucht um sich selbst auf zu heizen um dann den kleinen tank mit wasser zu beheizen. evtl ist da selbst ein durchlauferhitzer schon günstiger, je nach haushaltsgrösse und somit nötigem warmwasser.

Wo ich gerade lese, Ökostrom... eigentlich müsste der ja jetzt günstiger werden, der Preis dafür sollte sich ja nur aus erneuerbaren Ergeben, davon die teuerste Erzeugung... aber ich denke wieder was, das wär ja blöd für die Verkäufer.

Na ja, bin mal gespannt wie mein Vertrag ab nächstem Jahr verlängert wird... denke aber schon, da kommt ein ordentlicher Aufschlag drauf. Kann ich eh nicht ändern und hält zu sparsamen Umgang damit an.

Aber wenn die Preise weiter klettern, bleibt ja immer noch diese Kopplung - teuerstes Kraftwerk bestimmt den Preis - anzupassen. Nicht komplett abkoppeln, aber schon irgend wie deckeln, wobei bringt wohl auch nicht so viel.

Laut einem Bericht, gibt es ja schon fertige PV Anlagen, die noch nicht am Netz sind... dann mal los und Kabel verstärken falls es daran liegt.

Bei uns hat NetzeBW in den letzten Jahren ausgebaut, vielleicht weil wegen Glasfaser eh Gräben offen waren. Wir haben jetzt an zwei von vier Ortseingängen neue Trafohäuschen :+1:.
September soll es im Ort los gehen, Mal gespannt was sie alles verlegen.

Hier gibt es eine Theorie zu NS1, leider ohne Quelle (die ich ja vor allem von der Journaille vordere, weil deren Job wäre):
https://blog.fefe.de/?ts=9c03d163

NS1 nutzt Deutschland wie folgt:
etwa ein drittel wird läuft über fixen Vetrag mit "take or pay". Das ist quasi den deutsche Bedarf. die restlichen 2 drittel werden je nach Bedarf nachgekauft und dann teurer an andere Länder verkauft. Aktuell , wenn ich mich nicht irre, liefert Russland NUR die Vertragsmenge

Wie würdet ihr das einschätzen? Wie geschrieben, letztes Jahr gab es schon die gleichen Vorwürfe, das der Iwan sich nicht an Verträge hält.
Das der Preis hoch ist, liegt ja mit an Frankreich und das deutscher Solarstrom + eigentlich für Dunkelflauten gedachte Gaskraftwerke im Dauerbetrieb laufen.

Strompreise... naja.
Müsste nicht die Einspeisevergütung wenigstens im gleichen Maße ansteigen, wie der Strompreis?

Wenn es mit der Energiewende ernst gemeint wäre, müsste man die Einspeisevergütung eigentlich abschaffen.
Stattdessen Bezug und Einspeisung eins zu eins abrechnen. Wie es jeder saldierende Zähler ohnehin macht.
Wozu dieser Bürokratiekram mit Abschlagszahlung hier für den Bezug und Abschlagszahlung dort für Einspeisung?

Ich meine, eine kWh ist eine kWh. Warum soll ich 30, 40, 50 Cent für den Bezug zahlen, bekomme aber für die gleiche kWh aus meiner selbst finanzierten Anlage nur 6 Cent?

Was hätten wir wohl für einen privaten PV-Ausbau, wenn das eins zu eins abgerechnet würde?

Warum also ist das so?
Weil es weder um die "Energiewende", noch um das Wohl des Bürgers geht.
Weil es mal wieder um schmierige Lobby-Interessen geht, die von unseren Regierungen bedient werden.
Der Bürger soll, sofern er es sich leisten kann, in "seine" PV-Anlage investieren, und dann gefälligst mit einer kümmerlichen Abspeise-Vergütung zufrieden sein. Nicht, dass am ende noch den "Großen" irgendwo ein Stückchen Gewinn entgeht.

Es kotzt mich nur noch an in diesem Land.
Windkraft wird der nächste absehbare Flop.
Husarenstück oder Schildbürgerstreich?
Wahrscheinlich sowohl als auch.

Wie geschrieben, letztes Jahr gab es schon die gleichen Vorwürfe, das der Iwan sich nicht an Verträge hält.
Gibt es dazu eine Quelle aus dem letzten Jahr?
Meines Wissens nach hat sich Russland immer an die Verträge gehalten.
Halt bis die EU todesmutig und mit der ihr eigenen Arroganz gemeint hat, ihre Sanktionen verhängen zu müssen, an denen wir nun zu knabbern haben.

Wenn ich meinem Nachbarn in den Garten k*cke, verkauft er mir wahrscheinlich sein Gemüse nicht mehr.
Das weiß ich aber vorher. :lol:

Hier gibt es eine Theorie zu NS1, leider ohne Quelle (die ich ja vor allem von der Journaille vordere, weil deren Job wäre):
https://blog.fefe.de/?ts=9c03d163


Wie würdet ihr das einschätzen? Wie geschrieben, letztes Jahr gab es schon die gleichen Vorwürfe, das der Iwan sich nicht an Verträge hält.
sehr interessant wenn das so wäre, kann die verträge ja nicht einsehen...
kann mir aber schon denken das da was dran ist.


Warum also ist das so?
Weil es weder um die "Energiewende", noch um das Wohl des Bürgers geht.
Weil es mal wieder um schmierige Lobby-Interessen geht, die von unseren Regierungen bedient werden.
Der Bürger soll, sofern er es sich leisten kann, in "seine" PV-Anlage investieren, und dann gefälligst mit einer kümmerlichen Abspeise-Vergütung zufrieden sein. Nicht, dass am ende noch den "Großen" irgendwo ein Stückchen Gewinn entgeht.

Es kotzt mich nur noch an in diesem Land.
das sind verfilzte mafiöse hoch korrupte strukturen die müssen erstmal aufgebrochen werden
leise und unbemerkt wird das nicht passieren sondern mit einem großen knall, den wir bald haben.

50-80ct für die kwh strom
wenn die es übertreiben wird es auch lieferengpässe bei mistgabeln und fackeln geben
Ich meine, eine kWh ist eine kWh. Warum soll ich 30, 40, 50 Cent für den Bezug zahlen, bekomme aber für die gleiche kWh aus meiner selbst finanzierten Anlage nur 6 Cent?
dazu brauchst Du Dir nur mal anschauen, wie sich die Strompreise zusammen setzen, dann hast Du Deine Antwort und erkennst, dass die Frage ziemlicher Quatsch und Stimmungsmache ist.

eine 1:1 "Vergütung" hast Du doch in dem Moment, wo Du eine Inselanlage hast oder eine Nulleinspeiseanlage.
50 Cent Strombezugspreis? -> dann hast Du auch 50 Cent Ersparnis pro selbst erzeugter kWh

Der Punkt ist aber, dass Du ja den Strom, den Du zu viel produzierst und nicht gebrauchen kannst trotzdem noch irgendwie zu Geld machen willst.
Und da das zu 90% zu einer Uhrzeit passiert, wo auch alle anderen Deinen Strom nicht gebrauchen können greift "Angebot & Nachfrage". Immerhin gibt's dafür noch 8 Cent anstatt 0, was bei den aktuellen Strombezugspreisen auch völlig OK wäre.

Also bitte nicht hetzen aufgrund von Falschinformationen

Was hätten wir wohl für einen privaten PV-Ausbau, wenn das eins zu eins abgerechnet würde?
Wie gesagt, Insel oder Nulleinspeisung steht jedem offen, und die Bürokratiehürden für normale EEG-Anlagen sind seit Anfang des Jahres faktisch alle weg gefallen.
Ausgebaut wurde trotzdem nicht mehr als sonst, also liegt das Problem woanders.
Meine Meinung: die Leute sind raffgierig und seit es keine 50 Cent mehr gibt ist PV kein lohnendes Renditegeschäft mehr weil die meisten Leute PV ausschließlich genau so sehen - die Anlage mus Geld verdienen.
Die investieren dann lieber in Immobilien und treiben die Mietpreise hoch, oder spekulieren an der Börse mit Shell-Aktien.

Mit dem Meisten bin ich ja einverstanden mit dir.
Nur mit einem Punkt nicht: Warum dürfen Konzerne Gewinne mit Strom machen, und der Hanswurst nicht. DAS ist auch Aufwiegelung, zwar auf einem andern Niveau, aber immerhin.

Und: in Holland gibt es keinerlei Förderung, aber die Zähler laufen rückwärts. Hier haben sie solche Zähler schnell ausgewechselt. Den Unmut der Bevölkerung wird so gezüchtet.
Dein überschussstrom fliesst eh zum Nachbarn, also muss nicht gross ins Netz investiert werden, es fallen also auch keine Netzkosten an. Aber das ist diskutabel.
Nicht diskutabel ist die Kleinhaltung der Bürger. Anhannd dieses Forums wird bewiesen dass eine Energiewende von unten Möglich ist. In der Politik ist das nicht angekommen und von der Lobbyseite wird sie bekämpft.

@Stefan
Eine 1:1 Vergütung habe ich immer, wenn ich den Strom vom Dach selbst verbrauche. Da spielt die Konfiguration keine Rolle, ob Insel 0einspeiser oder 8ct.
Was ich nicht vom Versorger beziehe muss ich nicht bezahlen.

@Luxbee
Wo geht der Strom hin, wenn er nicht zum Nachbarn fließen kann, weil der (und der Rest der Straße) selbst das Dach mit PV voll hat?


Anhand dieses Forums wird bewiesen dass eine Energiewende von unten Möglich ist. In der Politik ist das nicht angekommen und von der Lobbyseite wird sie bekämpft.
Und genau deswegen mache ich Guerilla.
Wo geht der Strom hin, wenn er nicht zum Nachbarn fließen kann, weil der (und der Rest der Straße) selbst das Dach mit PV voll hat?
Ich weiß es wirklich nicht, aber könnte der nach Fronkreisch verkauft werden? Die Franzosen kaufen ja gerade jeden erdenklichen Überschuss. Oder sind da im Trafohäuschen Rückaufsperren verbaut, die den Austausch örtlich stark eingerenzen?

Oder sind da im Trafohäuschen Rückaufsperren verbaut, die den Austausch örtlich stark eingerenzen?
Solange das ein Trafo ist, geht das garnicht.
Wo geht der Strom hin, wenn er nicht zum Nachbarn fließen kann, weil der (und der Rest der Straße) selbst das Dach mit PV voll hat?
Ich weiß es wirklich nicht, aber könnte der nach Fronkreisch verkauft werden? Die Franzosen kaufen ja gerade jeden erdenklichen Überschuss. Oder sind da im Trafohäuschen Rückaufsperren verbaut, die den Austausch örtlich stark eingerenzen?
Das ist ja genau das was ich meine. Der Strom fließt in dem Fall in das allgemeine Netz. Das muss passend ausgebaut sein. Leitungen, evtl. Speicher- / Regelkapazität.
Das baut sich weder von alleine noch für umme.
Dein überschussstrom fliesst eh zum Nachbarn, also muss nicht gross ins Netz investiert werden, es fallen also auch keine Netzkosten an.
Längerfristig bin ich für variable Netzkosten, also Null, wenn an den Nachbarn geliefert wird (fixe Kosten für die 20 Meter Leitung zum Nachbarn kann man in die Grundgebühr bzw. Erschließungskosten packen).

Das Netz als virtuelle Batterie zu Null Kosten kann passen, es ist Unsinn, wenn ich jetzt mein Elektroauto runterregel auf etwas über 1 kW (mit höheren Ladeverlusten), während in der Straße mehr als genug PV erzeugt wird (mach ich aber so, denn ich kriege ja nur 8 Cent für Einspeisung).

Aber: wir brauchen Batterien als echte Speicher, die enormen Preisunterschiede beim day ahead Markt zwischen verschiedenen Stunden zeigen das. Es ist auch offensichtlich, wenn in wenigen Jahren 200 GW in Deutschland stehen. Das kann dann gar nicht alles ohne Speicher verbraucht werden.

Deswegen ist eine "wir fördern nur unbürokratisch durch Zähler rückwärts laufen lassen" Regelung so jetzt nicht mehr wirklich hilfreich.
ich denke, die Strompreise die die Energielieferanten an den Kunden weitergeben haben auch viel mit Spekulationen / Zocken am Strommarkt oder sonstwas zu tun.
Das SaarLoxLux Angebot ist echt gut. Vielleicht haben sie sich ja frühzeitig eingedeckt, z.B. bei Uniper:

https://www.montelnews.com/de/news/1219244/uniper-hedgt-95-der-produktion-fr-2023-zu-52-eur
(für die ist das weniger schön)

Weiß eigentlich jemand genauer bescheit, wie das mit dem EEG vergüteten Strom aussieht?

https://www.netztransparenz.de/portals/1/Aktuelle_Daten_zu_den_Einnahmen-_und_Ausgabenpositionen_nach_EEAV_Juli_2022.pdf

Das EEG Konto ist im Juli weiter gestiegen, vieles in der Tabelle verstehe ich aber nicht auf Anhieb. Da die gemittelte EEG Vergütung inzwischen deutlich niedriger sein müsste als die day ahead Erlöse: Wäre da nicht Spielraum für eine EEG Prämie, also eine negative EEG Umlage zur Entlastung des Haushaltsstrompreises?

Plump den Anstieg des EEG Kontos im Juli umgerechnet nach Dreisatz:

815 Million mal 12 Monate = etwa 10 Milliarden pro Jahr

geteilt durch etwa 500 Milliarden kWh => 2 Cent pro kWh

Klingt gut, aber bei

8,4 Cent für Wind
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/173266/umfrage/durchschnittliche-eeg-verguetung-von-wind-onshore-bis-2015/#:~:text=F%C3%BCr%20das%20Jahr%202022%20wurde,Cent%20pro%20Kilowattstunde%20Strom%20prognostiziert.

und
21,3 Cent für PV
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/173265/umfrage/durchschnittliche-eeg-verguetung-von-photovoltaikanlagen-seit-2009/#:~:text=Photovoltaik%20%2D%20EEG%2DVerg%C3%BCtung%20bis%202022&text=F%C3%BCr%20das%20Jahr%202022%20wurde,Cent%20pro%20Kilowattstunde%20Strom%20prognostiziert.

Und Grundlast inzwischen bei 54 Cent pro kWh, müsste es eigentlich sogar noch viel mehr sein:

40 Cent mal 200 Milliarden kWh = 80 Milliarden Euro => 14 Cent pro kWh EEG Prämie (+19% Mehrwertsteuer) => 17 Cent runter vom Strompreis

Kann das wirklich sein?

Wer erhält die Differenz zwischen der Vergütung und den inzwischen viel höheren day ahead Preisen? Geht das vollständig ins EEG Konto? Was passiert mit dem Konto, wenn das immer weiter steigt? Die 17 Milliarden, die jetzt drauf sind, würden doch für eine sofortige Prämie von etwa 3 Cent (+ Mehrwertsteuer) / kWh an alle Stromkunden für ein Jahr reichen.

Können Windkraftbetreiber die extra Erträge vielleicht teilweise selber einstreichen, und wenn in welchem Umfang?

70 cent in der Grundversorgung ab 1-11.
23 erhöhung bei derzeit 48 cent…

https://www.einbecker-morgenpost.de/einbeck/nachricht/vom-doppelten-besser-vom-dreifachen-ausgehen.html

hier in der gegend! da das gas ab okt. dort 16cent kostet, lohnt sich nichtmal ne wp so wirklich!

https://www.stadtwerke-einbeck.de/strom/tarife-privatkunden-kleingewerbe/

Wo findet sich das auf deren Seite? Für Kunden, die schon vor Januar 2022 in der Grundversorgung waren, sehe ich hier einen Preis von etwa 25 Cent pro kWh Strom.

jap, ab 15.01. die Vertragsschlüsse, meine ich! derzeit 48,x cent! vorher ist richtig! Bestandskunden sind meistens besser gestellt!

Das Problem ist doch, das viele bei Ihren Billiganbietern, eine massive Preiserhöhung bekommen, wenn die Verträge ende des Jahres ablaufen, und dann keinen mehr finden im Winter, dann wird das spaßig!