Erschreckend, oder? Hab das aber bei all meinen Freunden beobachten können, wo wir BKW'S errichtet haben und Smartmeter eingebaut wurden. Die Industrie denkt da aber genauso. Wieviele Elektrogeräte wurden schon gedrosselt. Kaffeemaschine mit 900W. Was soll das bringen? Die braucht dann eben länger bis sie fertig ist. Im Endeffekt dann aber wieder der gleiche Verbrauch. Für mich war es in sofern interessant zu sehen, wer wirklich wieviel verbraucht. Ich lebe nicht wirklich anders was meinen Verbrauch angeht. Mein Gewissen habe ich aber mit meinem BKW etwas beruhigt und laut der Statistik in meiner App, schon vielen Bäumen das Leben gerettet.
Mittlerweile wird sogar schon das Wort WALD benutzt.
Das wo Wasser erhitzt werden und ne bestimmte Temperatur erreichen muß, bringt es natürlich wenig, die Leistung des Heizstabs zu reduzieren (außer man ist mit seiner PV/Akku so in der Leistung reduziert, daß es deshalb einen Unterschied macht). Aber bei Staubsauger oder Kühlgeräten etc. ist es schon sehr sinnvoll, daß die Dinger immer energiesparender werden. Staubsauger würde ich deswegen keinen neuen kaufen, aber bei Kühlgeräten ist es ggf. schon sinnvoll, uralte Geräte zu entsorgen.
Hallo @devnull,
wenn du den Shelly zukünftig weiterverwenden kannst, dann ist das natürlich eine nicht unsinnige Anschaffung. Bei ca. 100€ aber auch keine günstige, wenn es nach 5 Wochen wieder in der Kiste verschwindet.
Ich würde dir den Shelly Pro 3EM 120A v2 empfehlen, da dieser Klappwandler besitzt die du im laufenden Betrieb einfach um die Adern legen kannst. Bei deiner Lösung müsstest du die Zuleitung abklemmen und durchfädeln.
Ich würde beim Keller bzw. der Heizung/Schwimmbad Verteilung anfangen. Da wird zu 90% euer Grundverbrauch liegen. Keine Ahnung wie viele deiner Pumpen in der Heizungs- bzw. Warmwasseranlage da dauerhaft laufen aber alleine da sehe ich ca. 150W als möglich an.
Grundlegend sollte man sich mal Gedanken machen was denn überhaupt dauerverbrauch hat. Kühlschränke, Router, TV, Kühltruhen, was hat noch Standby bzw. läuft durchgehend. Bei deiner Heizungsanlagengröße würde ich drauf tippen, dass du nicht viel Grundverbrauch wegbekommen wirst, wenn da nicht irgendwo ein Heizregister für das Schwimmbad dauernd läuft.
Prinzipiell irgendwie richtig, aber vielleicht auch nicht so ganz. Siehe Waschmaschine/Geschirrspüler bei denen man mit 2- bzw. 3kW schon einen ordentlichen Überschwinger erzeugt der am Ende verschwendete Energie war weil Zieltemperatur überschritten - aber immerhin kürzere Programmlaufzeit. Unser Geschirrspüler (Miele, über 20 Jahre alt) taktet die Heizung im ECO Programm mit einer Periodendauer von ca. 5min und 50% Dutycycle. Das senkt zwar nicht die Spitzenleistung aber der Effektivwert geht runter. Dafür kannste aber auch 2:45h auf das Geschirr warten.
Beim Staubsauger waren die Hersteller lange ziemlich faul und haben keine oder kaum Strömungsoptimierung durchgeführt - Laborzeit kostet halt. Da finde ich die Vorgabe der EU schon recht sinnvoll, anders wären sie wohl nie von selbst mit den Optimierungen gestartet.
Also könnte man, wenn man bedenkt dass solche Vorgaben von der EU kommen, höhere Ziele dahinter vermuten - wie z.B. Netzausbau kostengünstiger gestalten können da Spitzenlasten der heimischen "Großverbraucher" sinken. Lastprofile in den Stoßzeiten vielleicht flacher werden. Aber das sind nur Vermutungen....
Mit Betonung auf „ggf.“
Das muss man sich schon genau anschauen, ob sich das lohnt. So braucht unser inzwischen gut 30 Jahre alter Tiefkühlschrank 1kWh pro Tag. Ein aktuelles supereffizientes Modell kommt angeblich ca. mit der Hälfte aus, kostet aber mal locker jenseits der 1500.-
Da darf der alte solange weiterlaufen, bis er nicht mehr will.
Was so eine Leistungsmessung aber aufdeckt, ist, ob ein altes Schätzchen noch ordnungsgemäß funktioniert. Wenn da Kühlmittel fehlt, oder einfach die Türdichtung hin ist, sieht man das am Stromverbrauch. Sowas gehört natürlich ausgetauscht.
Oliver
Sicher. Für die beiden Kühlgeräte meiner Schwiegereltern hatten wir auch gemessen, da rechnet sich der Tausch in 4-5 Jahren. Mit PV am Dach und entsprechend geringeren Stromkosten übers Jahr, siehts auch wieder etwas anders aus.
Refoss ist ganz gut, habe davon 3 Stück im Einsatz. Es eignet sich für ein-, zwei- und Dreiphasen Systeme. Je Phase stehen 6 Messungen bereit, es ist aber auch Möglich alle Messungen auf eine Phase zu legen, ist eigentlich recht flexibel. Die App ist ok und es können auch mehre Messungen zusammen gelegt werden.
Einbindung im HomeAssistant ist auch problemlos möglich.
Nachts läuft da eigentlich keine Pumpe.
Die Filterung nur tagsüber, die Beheizung ist ausgesteckt, aber was da sonst läuft.. ka. Daher will ich das ja messen.
bei den heizungspumpen muss ich schauen, aber da ist abends eigentlich auch alles dunkel.
PC/Router/Switche/WLAN macht sicher auch eine Menge aus. ich hab 4 kleine Switche 5 APs, eine Logo, einen headless Linuxserver, MuFu Drucker
Ein Shelly pro 3em hatte ich überlegt, mir würde vermutlich die 63A reichen, auf jeden Fall lieber Klappwandler als dieses durchführ-dings wo ich die Kabel durchfädeln muss.
Ich dachte die hatte ich auch mit 63A gesehen jetzt finde ich die nur bei der 120A Version.
Eine Kwh pro Tag ist aber schon heftig. Hab meine Gefrierkombi vor zwei Jahren ersetzt. Der verbraucht je nach Jahreszeit (abhängig von der Raumtemperatur) zwischen 350 und 700KWh täglich. Ist mit 178KWh jährlichem Verbrauch angegeben. Das kommt sogar hin. Der kostete vor zwei Jahren um die 800€.
Zwei Äpfel machen noch keine Birne…
Oliver
Aber einen schönen Obstsalat. ![]()
Du meinst wohl eher 350 und 700 Wh bzw. 0.35 und 0.7 kWh?
Uips, ja natürlich Wh.
Danke für den Hinweis.
Zum Nachtverbrauch würde ich das nach Subtraktion eingrenzen.
Zuerst die Kühlgeräte:
Mit einer IR Auslesung des Zählers kann man die Kühlgeräte ganz gut identifizieren (wenn es nicht viel mehr als zwei sind): Mit Glück sind sie sogar an unterschiedlichen Phasen.
Im Bild sind zwei Kühlgeräte auf einer Phase (negativ weil Einspeisephase der Nullregelung aus der Hausbatterie) zu sehen, ein etwas breiter Peak mit 25W Hub (25min/70min)=9W für das neuere Gerät und ein schmaler Peak mit 120W (20min/70min)=35W für das ältere.
Kühlgeräte gibt es mit 20 - 300 W. Mit 2 schlechten Geräten und etwas Kleinzeug kann man schon auf die 500W kommen.
Je nachdem, wie viel dann noch übrig ist könnte man die Elektronik (Router etc) eine Nacht an einer Messsteckdose laufen lassen und auch das subtrahieren. Wenn dann noch mehr als 40W übrig sind weitersuchen.
Hier sieht man zB um 2:00 auch direkt, dass der Strom der Nicht-Kühlergeräte ca 30W sind.
Viel Erfolg bei der Suche!
Es sind mehr als zwei.. und vermutlich nicht die Riesentreiber. Der Kompressor läuft ja (wenn nicht grad 30 Grad) eher nur manchmal.
- Ich hab jetzt ein paar Shelly Plugs besorgt und einen EM Pro im Zulauf.
Bisher rausgefunden, dass
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mein Arbeitszimmer (MuFu Laserdrucker, Telefon, Switch, PoF Umsetzer, PoE Injektor mit WLAN AP) 22W zieht
(Drucker schalte ich testweise mal ab, Telefon/WLAN/Netzwerk eher nicht. -
meinen Server/Fritzbox/PoE Switch messe ich noch (muss dafür erst den Server samt VMs runterfahren..)
Der Server ist Backup meines Hetzner Host, Fileshare/Homeassistant Heimat, der wird also weiter 24/7 laufen. -
Den PCs der Kinder und der Frau (die gern eher Monitor ausmachen, als Rechner schlafen legen) muss ich auch noch auf den Leib rücken, wenn die nächsten Shellys kommen.
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Die Verbräuche der Steuerungen für diverse Hebeanlagen, Heizung/Klimatechnik will ich gern mal sehen -> EM3 Pro
Ich bin gespannt.
Das mit dem Umklemmen würde ich mir 2 mal überlegen, die Geräte sind dafür nicht gemacht. Am besten einmal anschließen und laufen lassen.
Und ja die Messgeräte sind erstmal teuer, aber nur so kannst du rausfinden wo der Verbrauch ist.
Pro Unterverteilung ein 3 EM Pro, dann siehst du schon zu welcher Uhrzeit was verbraucht wird.
Aber selbst für den Einbau dieser muss der Strom abgeschalten werden.
Bei den Zwischensteckern sieht es anders aus, die kannst zu hin und her tauschen wie du lustig bist, aber das kommentieren wird da durch aufwendig.
Eine Kaffeemaschine, die kurzzeitig viel Energie braucht (z.B. 1500W) dies aber nur ein paar Minuten am Tag, kannst du eher Vernachlässigen als eine Lüftungsanlage die 200W aber das 24h am Tag. Moderne Spül- und Waschmaschinen brauchen auch sehr wenig, anders sieht es bei deiner Schwimmbad-Technik aus, auch bei der Heizung könnte potential sein zum sparen.
Du solltest auch nicht vergessen, das diese Messgeräte selbst was Verbrauchen.
Zum überwachen, kann das trotzdem Sinn machen die zu verbauen um bei einem defekten Gerät sofort eine Meldung zu bekommen, bei z.B. einem sich langsam festsetzendem Lüfter oder Pumpe, steigt der Verbrauch erstmal an.
Wenn jemand im Homeoffice ist sollte man den PC natürlich überwachen, da können am Tag auch mal 3-4kWh am Tag zusammen kommen.
Auch würde ich an deiner Stelle mal die Sicherungen ausschalten bei denen du nicht 100% weist, ob ein Mieter davon auf deine Kosten was Verbraucht.
Ich will halt ungern 5* 100€ ausgeben, -> ich brauche auch kein dauerhaftes Monitoring der Verteiler.
Daher die Idee einen RM Pro einzu bauen und nur die Klappwandler 3 cm weiter zu rücken nach einer Woche.. wobei die Verbräuche ja schon nach einer Nacht sichtbar sein sollten..
Der Mieter hat eigene Sicherungen, die schalte ich ihm nicht aus, er kann nicht meinen Strom nehmen.
Aber guter Punkt: mal "nachts" auf den Zwischenzähler schauen wieviel er da braucht
Bei Heizung und Co komme ich mit den Plugs nicht weit, das ist alle ohne Schuko. Und selbst wenn die Buderus Steuerung und der Ölbrenner im Standby 100W brauchen sollten -> das kann ich nicht ändern. Interessant wäre aber schon wieviel Strom "im Heizraum/Klima" als Grundlast ist.
Es gerht auch nicht um Kaffeemaschinen -> die laufen nicht Nachts um 3 wo ich immer noch 550W habe.
-> messe ich "meine Technik" kann ich zumindest schon mal gucken wieviel von der Dauerlast ICH/WIR durch Standbyverbräuche zu verantworten habe und wieviel "irgendwo im Haus (wo?) versickert.
Zu kaufen gibt es die Shelly Pro 3EM im Set nur mit 120A Stromwandlern. Du kannst Dir dann nachträglich einzeln die 50A Wandler kaufen und anschließen. Habe ich bei beengten Platzverhältnissen auch gemacht. Die 120A sind ziemlich groß.
500 Watt Ruhestrom hat mich aber bei den riesigen Verteiler-/Überwachungsschränken nicht besonders überrascht. Denke, dass die Masse der Verbraucher das ausmacht.
Aber die Idee mit den Shelly Pro 3EM ist gut. Da kannst Du nach und nach schauen, in welchen Strängen am meisten Strom gezogen wird.
Erkenntnis
Mein Server/Fritzbox/extra PoE switch und ein AP fressen 60W Dauerlast (vermutlich wegen 3 Platten + laufender VMs +Docker für HA, paperless ngx und backups)
Mein Arbeitszimmer im Standby (noch ein Switch, AP, Telefon, Drucker/Fax, pof konverter) 20W
Die PCs der Kinder wenn nicht abgeschaltet viel (100W) wenn aus rund 3W (Lampentrafo etc)
Der 3em ist noch nicht verbaut, kommt als erstes zur Heizung/Schwimmbadtechnik
Was mich irritiert: die Shelly haben einen Energiensensor der kWh ausgibt, aber keinen Sinn macht.
So sollte ich bei 60W Dauerlast rund 1,4kWh am Tag verbrauchen, angezeigt wird aber etwas völlig anderes..
Ist bei der Klima das gleiche da habe ich 0,05kWh am Tag
Inwiefern macht der keinen Sinn?
Wenn ich raten müsste, zeigt der quasi den "Gesamtverbrauch bis jetzt" - Stichwort: total_increasing bzw. Steigender Summenwert.
Kann das sein?

