- mit ‘Konzentrieren’ meinte ich, man sollte das BMS nicht mit ‘überflüssigen’ Funktionen überfrachten. Es sollte möglichst einfach, aber dafür sehr verlässlich sein! Bei vielen defekten ebike-Akkus ist das BMS das Problem. Es ist mit CPUs und teils 100en von Messwerten überfrachtet und damit fehleranfälliger. Wenn es sich auf Kernfunktionen beschränkt, kann es viel robuster gebaut werden.
- ‘haushoch’ ist natürlich relativ. Ich habe ein JK-BMS und die SoC-Werte sind bei längerem Dümpeln um die 50% SoC nicht mehr zu gebrauchen. Ja, ‘integrieren’ trifft es besser als Interpolieren - das passt hier nicht. Bzgl. den Hintergründen zur mangelnden Genauigkeit beim SoC gibt es hier irgendwo schon einen Sonderthread, aber auch da gehen die Meinungen teils auseinander. Mit der richtigen Technik könnte man theoretisch beliebig genau messen. Die ist aber dann relativ teuer, weil die Strompulse beliebig komplex und frequent sein können. Und zwischen den Messungen (wenn es denn doch nicht genügend sind) wird möglicherweise immer noch interpoliert

In Handyakkus ist Battery Protection mit drin.
Falls mal ein Kind versucht den Kurzzuschließen, geht der Akku nur aus. (Überstromschutz)
Nachtrag:(Unterspannungs- und Überspannungssbschaltung hat es auch. Keine Kommunikation. Meißt nichts einstellbar.)
Sag ich ja.
Ach ja, wem das kleine Platinchen nur wie ein verbinder aussieht: das ist die Rückseite.
Nochmals OT Beiträge abgetrennt.
Ohne den Oldtimer jetzt zerlegt zu haben ... stammt ja noch aus einer Zeit als Handyakkus noch nicht Feuer gefangen haben ....
Mag sein, daß sich hier auch eine "Sicherung" versteckt - aber ist das ein BMS.
Bemerkenswert finde ich die Volumskapazität - teuer und angebissen ja !
Meiner Meinung nach ja.
Von diesen blockdingern habe alle eins drin.
Hab schon einige aufgemacht .
Dieser Lenovo:
Hat auch:
Das ist ein ausgebautes, riesengross:
Ich kann nicht behaupten, das alle ein bms drinhaben. 18650 haben ja auch keins.
Aber die Größe des Akkus ist nicht entscheidend. Das wollte ich mit den Bildern zeigen.
Es gibt m.W. auch 18650er die ‘protected’ sind, also ein minimales BMS haben. Die sollen etwas länger sein, aber nur unwesentlich. Habe solche Zellen selber aber auch noch nicht gesehen.
Du hast Recht, hatte ich erwähnen sollen.
Naja BPS (Battery protection) für eine Einzelzelle. Kein laden ab - kein Entladen unter. Viel mehr ist da wohl nicht verbaut. Hast du mal gemessen, was der dritte Pol macht ? Temperaturmessung oder Shutdown Signal ?
Ok ein "Battery protection chip" S8261 oä. und zwei MosFETs.
Overcurrent Status, 0V battery charge function, Overcharge protection, undervoltage protection.
VM-Pin scheint der dritte zu sein ...
Sicher kein Fehler aber m.E. halt kein BMS und Temperaturüberwachung scheint auch nicht realisiert zu sein....
Viel mehr ist in den anderen Kleinakkus auch nicht verbaut.
Die ganze BMS-Funktionalität für solche Einzelzellen steckt ja nun in einem einzigen IC, das in SMD wenige qmm groß ist. Noch einen Mosfet und etwas Hühnerfutter dazu, das bekommt man auf weniger als einem halben Quadratzentimeter untergebracht.
Ich habe hier Zellen aus Styropor-Modellfliegern, die haben 100mAh, und das BMS oben drauf ist vielleicht 2mmx10mm „groß“.
Oliver
Wenn das den Ausdruck BMS rechtfertigt. Aber heute sind ja Müllmänner/frauen auch Waste Manager ....
Und ab einer gewissen Zellenzahl sind es dann eben gemultiplexte ADC-Eingänge erweitert um die Möglichkeit Ladungen zwischen den Zellen zu verschieben. Wenn der Manager dann auch noch notiert, wieviel er von A, B ...L entladen hat ... man wächst mit der Aufgabe ![]()
Hm. Also so ein WR hat nen Eingang zum mit BMS reden. Den darf ich nicht mehr nehmen? Stattdessen irgendeinen selbstgebastelten Protokollumsetzer für ein Parallelsystem wäre dann sicherer? 40 statt 20 Drähte in der Batterie? Warum?
Sagt dir 2 getrennte Systeme statt nur einem nichts?
Ich habe grosse Zweifel, dass 2 Systeme mit fast gleicher Funktion in einem Batteriegehäuse wirklich sicherer ist. Klar könnte man 2 BMS reintun, bei einem die Schaltfunktion nutzen und beim anderen die 485 Buchse. Aber was gewinnst damit, ausser doppeltem Kabelverhau?
Den Zweifel teile ich.
Bei mir erfolgt die Zellspannungsmessung über jeweils ein 24S JK-BMS und die Messwerte werden einzeln und der Summenwert über RS485 RTU ausgelesen. Die Summe aller 96 Zellspannungen wird dann auch noch mit der Messung der Gesamtspannung verglichen.
Ist ein JK-BMS oder die Kommunikation mit diesem gestört (oder eben die Summenspannung unplausibel) wird sofort abgeschalten. Das ist für mich genug Redundanz, da es zwei Messinstanzen gibt deren Ergebnisse auf Plausibilität geprüft werden.
Eines kann defekt gehen, das andere arbeitet noch.
Außerdem haben sie nicht die gleiche funktion. Können von verschiedenen Herstellern sein. Haben verschiedene Aufgaben….
Es geht aber nicht um die Navigation in einem Flugzeug bei der du IMMER zumindest einen richtigen Messwert hast/benötigst um sicher zu landen.
Hier genügt es - kein oder unplausibler Messwert -> jederzeit Notlandung möglich !
Würde in meinem Fall ein JK "einfrieren" und immer die gleichen Werte liefern OHNE wirklich zu messen, würde die unabhängig davon gemessene Systemspannung zu den Zellsummen differieren -> Notlandung = Abschaltung !
Im Ruhezustand liegt diese Abweichung (also Summe 96 Zellen zu Gesamtspannung) bei 0 bis -0.35V. Bei 20A +0.2V bis -0.75V. Sofort schlägt die Plausibiltätsprüfung also nicht zu (zu eng kann ich den Toleranzwert aber auch nicht wählen).








