Störung eines UKW-Radio durch die Balkonsolaranlage

@DocEmmettBrown

Nur zum Test. ?

@stocki1

Ein UKW Radio mit Transformator und altem taubem Elko wäre schlecht.

[quote data-userid="6185" data-postid="77716"]Ein UKW Radio mit Transformator und altem taubem Elko wäre schlecht.[/quote]Das hat damit nichts zu tun. Ein Empfänger, wenn er kommerziell verkauft wird oder wurde, muß störsicher aufgebaut sein, auch wenn er noch einen alten Trafo, Graetzbrücke und dicken Elko hat. Dennoch darf HF von der Solaranlage nicht ins Hausnetz einstrahlen, sonst muß man sie halt entstören. Das ist im Zeitalter von CE (China Export) zwar etwas unmodern geworden, aber gelten tut's immer noch. ?
Daniel

@docemmettbrown

Eigentlich ist solch ein Problem in paar Minuten gelöst.?

1 Mangelhafte Erdung WR o. Gebäude

2 Alter oder minderwertiger UKW Radio

3 Defekter Wechselrichter

[quote data-userid="6185" data-postid="77772"]Eigentlich ist solch ein Problem in paar Minuten gelöst.?
1 Mangelhafte Erdung WR o. Gebäude

2 Alter oder minderwertiger UKW Radio

3 Defekter Wechselrichter[/quote]1: Erdung/Potentialausgleich ist richtig, muß aber nicht zwangsweise zum Ziel führen. Wenn Du Mantelwellen hast, nützt Dir Erdung rein gar nichts, die muß man anders bekämpfen. Da kann es durchaus auch sein, daß man von den Ferriten mehrere hintereinander schalten muß. Und das mit dem Tiefpaß (alias Netzfilter) hatte ich schon geschrieben.

2: Der WR darf keine HF abstrahlen. Beispiel: Nehmen wir einmal an, der WR strahlt HF im Bereich von 10,7 MHz ab und irgendwie strahlt die HF-Soße in die ZF des UKW-RX (RX = Receiver) hinein, dann kann man das zwar geeignet auf der Seite des UKW-RX ausnotchen (Kerbfilter) und die Störungen sind dann nicht mehr zu hören, aber ausstrahlen tut der WR das ja trotzdem. Und das darf er nicht! Das ist nicht erlaubt und das kann man auch nicht einfach ignorieren. Die Störung muß beseitigt werden.

3: Ich glaube nicht an einen Defekt, sondern - viel schlimmer - an schlampiges Schaltungsdesign, wie man das aus China leider kennt. Dieses Problem haben ja auch zahlreiche billige Netzteile aus China: Da sind auf der Platine die Leiterbahnen und Lötaugen für z.B. den TP schon vorgesehen, aber einfach nicht bestückt. Wieder mal 2-3 Cent gespart. Und dann strahlen solche Netzteile wie d'Sau. Und ich fürchte, bei den Wechselrichtern wurde beim Schaltungsdesign ebenfalls mächtig gespart oder mit anderen Worten: Bei einem anderen WR des gleichen Typs hast Du das Problem ganz genauso, sogar wenn sie fabrikfrisch sind.

Ich weiß nicht, wo der Threadersteller wohnt, aber vielleicht kann er sich an einen örtlichen Ortsverband vom DARC wenden. Funkamateure haben oftmals die nötige Meßtechnik, um die Störung einkreisen und beseitigen zu können. ?

Daniel

@docemmettbrown

Die Kleinigkeit wird beim TE scheinbar zu Lebensaufgabe, da fragt er besser beim DARC.

Ich bin zu weit weg. ?

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Wie ist denn der Stand der Dinge?

Mal eine neue, blöde Idee (die durch verdrillen der DC Leitungen aber schon gelöst sein durfte): Der MPPT ist ja ein variabler DC/xC Konverter. Wenn der jetzt "sucht", ändert er ja im Endeffekt seine Impedanz auf der Eingangsseite, bis U*I maximal sind. Kann der nicht allgemein und im speziellen durch diese Suche auch Störungen einkoppeln? Wenn man dann noch die DC Leitungen in einem "großen Kreis" legt, baut man sich dann doch auch eine einfache Antenne. Daher auch parallel verlegen von +/- Kabel. (Bei der großen PV baut man sich in die andere Richtung ja eine schöne Antenne für den EM Puls vom Blitz). [Ich lass mich gerne korrigieren, mache deutlich mehr Soft- als Hardware]

Bräuchte man natürlich ein Oszi mit passendem Messkopf...

Also … der Deye 300 hat ein Metallgehäuse und das ist mit PE verbunden, zumindest mit dem PE was in seinem eigenen Betteri-Stecker anliegt.

Ob PE von der Steckdose auf dem Balkon mit dem Geländer verbunden ist, muss ich prüfen. Es kann aber sein, dass nicht. Der ganze Balkon ist aus verzinktem Stahl gebaut und vor's Haus vorgesetzt, allerdings tendenziell eher schlampig (wenn man sich die Löcher zur Befestigung an der Fassade ansieht). D.h. sowohl die senkrechten Träger, als auch Zwischenböden und das gesamte Geländer aus verzinktem Stahl, aber ob das korrekt elektrisch mit irgendwas verbunden ist, keine Ahnung. Durchpiepsen ist kein Problem, aber was macht man, wenn der Balkon nicht bereits mit PE verbunden ist? Kann man die dann trotzdem verbinden? Auch im Hinblick auf Blitzschutz? (Das Dach ist noch um etwas höher und das Nachbargebäude direkt daneben ist noch ganze drei Stockwerke höher.)

Stichwort Abstrahlung von den Kabeln: ich verstehe, dass ich das ganze Geraffel inklusive Filter in einen Metallschrank bauen könnte, wo der Schrank selbst (oder meinetwegen die Rückwand) als dicke Massefläche mit PE verbunden wird. Die Leitung zwischen WR und Filter wäre dann komplett im Schrank und der Schrank würde ggf. Abstrahlung abschirmen. (Nur gefilterte Dinge gehen auf den Kabeln raus.) Aber kann man als etwas günstigere Maßnahme versuchen zunächst mal nur die Kabel zu schirmen? Bspw. mit Alufolie um die Leitung zwischen WR und Einspeisedose?

Ansonsten: nein, am Radio wurde meines Wissens nach nichts verändert und das ist auch schwierig, weil es nicht mein Radio ist, sondern das der Nachbarin.

(btw: Ich hab jetzt erstmal einen alternativen Wechselrichter (Hoymiles HM400) bestellt. Da steht zwar auch im Handbuch, dass der Radio- und Fernsehempfang stören kann, aber mit bisschen Glück stört der weniger oder anders. Der Deye nervt mich wegen des Schrott-Wifi, das nach China funkt und der begrenzten Output-Leistung sowieso bisschen.)

Lokale Funkamateure, ja da sollte ich zumindest Kontakte mit Kontakten haben. Da könnte ich wen finden.

Danke für die hilfreichen Antworten, ich hab auf jeden Fall einiges dazu gelernt und bis wieder richtig Sonne ist, sind ja auch noch ein paar Wochen Zeit.

[quote data-userid="8665" data-postid="77980"]Der MPPT ist ja ein variabler DC/xC Konverter. Wenn der jetzt "sucht", ändert er ja im Endeffekt seine Impedanz auf der Eingangsseite, bis U*I maximal sind.[/quote]Also "Impedanz" (Wellenwiderstand) gefiele mir aber nicht so gut, obwohl ich genau so etwas befürchte. Die Solarmodule haben eigentlich mit AC nichts am Hut, sondern liefern DC. Ob es da irgendeinen ohmschen Innenwiderstand gibt und wie hoch der ist, das weiß ich nicht.

[quote data-userid="8665" data-postid="77980"]Kann der nicht allgemein und im speziellen durch diese Suche auch Störungen einkoppeln?[/quote]Ja, kann man sogar definitiv, aber das kommt darauf an, wie diese Suche schaltungstechnisch gelöst ist. Da kenne ich mich aber absolut nicht mit aus.

[quote data-userid="8665" data-postid="77980"]Wenn man dann noch die DC Leitungen in einem "großen Kreis" legt, baut man sich dann doch auch eine einfache Antenne.[/quote]Ja, auch Schleifenantenne genannt. Wo wir gerade beim UKW-Rundfunkempfang sind: Der Faltdipol wäre so eine Schleifenantenne. Im oberen Bild siehst Du einen klassischen Dipol und im unteren einen sog. Faltdipol:

Quelle: upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8f/Faltdipol.png

Es gibt noch andere Antennen wie z.B. Deltaloops, die ganz ähnlich aufgebaut sind, aber das führt hier zu weit.

[quote data-userid="8665" data-postid="77980"]Daher auch parallel verlegen von +/- Kabel.[/quote]Parallel würde ich aber nur mit engstem Abstand und, wie schon geschrieben wurde, am besten durch Verdrillen. Ansonsten erhieltest Du nämlich eine Hühnerleiter, die ebenfalls strahlt.

[quote data-userid="8665" data-postid="77980"](Bei der großen PV baut man sich in die andere Richtung ja eine schöne Antenne für den EM Puls vom Blitz).[/quote]Der Gedanke ist durchaus richtig und deswegen sollte oder sogar muß eine PV- oder BKW-Anlage immer einen Überspannungsschutz haben. Aber das hat jetzt mit dem UKW-Radio erst mal nichts zu tun.

[quote data-userid="8665" data-postid="77980"]Bräuchte man natürlich ein Oszi mit passendem Messkopf...[/quote]Oszi ist da vielleicht nicht so gut. Ein Specky wäre da wesentlich besser geeignet.

Daniel

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[quote data-userid="9810" data-postid="77981"]Also … der Deye 300 hat ein Metallgehäuse und das ist mit PE verbunden, zumindest mit dem PE was in seinem eigenen Betteri-Stecker anliegt.
Ob PE von der Steckdose auf dem Balkon mit dem Geländer verbunden ist, muss ich prüfen.[/quote]Also eigentlich ist das Vorschrift, daß ein Metallbalkon oder -geländer mit PE verbunden sein muß, ansonsten kannst Du mit Fug und Recht den betreffenden Elektriker, der das einst verbrochen hatte, zur Schnecke machen. Was ich jetzt nicht weiß ist, wie die Verdrahtung vom Geländer zu PE gelöst ist, weil ich kein Elektriker bin. In jedem Fall hat ein Metallbalkon oder -geländer eine kapazitive Last, die in jedem Fall dämpfend auf HF wirkt. Insofern wäre ein Kurzschluß zwischen dem Metallgehäuse Deines Deye-WRs und dem Balkon/Geländer mit Sicherheit nicht schädlich, sondern eher nützlich. Aber Du solltest Dir da vielleicht noch eine zweite Meinung eines Funkamateurs des örtlichen DARC-OVs einholen.

[quote data-userid="9810" data-postid="77981"]Durchpiepsen ist kein Problem, aber was macht man, wenn der Balkon nicht bereits mit PE verbunden ist? Kann man die dann trotzdem verbinden? Auch im Hinblick auf Blitzschutz? (Das Dach ist noch um etwas höher und das Nachbargebäude direkt daneben ist noch ganze drei Stockwerke höher.)[/quote]Blitzschutz hat nichts mit Überspannungsschutz zu tun. Blitzschutz ist etwas ganz anderes und nur und ausschließlich Blitzschutzbaufirmen vorbehalten. Das betrifft aber nur Häuser, die auch einen Blitzableiter haben. Die meisten haben keinen.

Durchpiepsen: Also zuerst einmal würde ich messen, ob da eine AC-Spannung zwischen dem Schutzleiter und dem Metallbalkon vorhanden ist. Falls ja, würde ich mir überlegen, Panik, Herzrasen und Schweißausbrüche zu bekommen, denn das darf nun wirklich nicht sein. (Ist aber auch extrem unwahrscheinlich.) Danach mißt Du den ohmschen Widerstand und wenn der irgendwo nahe 0 Ω ist, dann ist Dein Balkon auch korrekt (oder zumindest "irgendwie") an mit der PE-Schiene verbunden.

Tja, falls aber nicht, dann bin ich überfragt. Einfach einen Draht ans Geländer tüddeln und mit dem Schutzleiter der nächsten Steckdose, die nicht bei Drei auf den nächsten Baum geflüchtet ist, verbinden, also da solltest Du einen Elektriker fragen. Ich habe da alleine schon wegen der Leitungsquerschnitte heftige Bauchschmerzen, denn der Schutzleiter der Schukosteckdose ist mit 1,5 oder 2,5 mm² mit der UV verbunden, aber nicht mit mindestens 16 mm² oder noch mehr, die eigentlich bei einem Geländer vorgeschrieben sind. In diesem Fall unbedingt einen echten Elektriker fragen!

[quote data-userid="9810" data-postid="77981"]ich verstehe, dass ich das ganze Geraffel inklusive Filter in einen Metallschrank bauen könnte, wo der Schrank selbst (oder meinetwegen die Rückwand) als dicke Massefläche mit PE verbunden wird. Die Leitung zwischen WR und Filter wäre dann komplett im Schrank und der Schrank würde ggf. Abstrahlung abschirmen. (Nur gefilterte Dinge gehen auf den Kabeln raus.) Aber kann man als etwas günstigere Maßnahme versuchen zunächst mal nur die Kabel zu schirmen? Bspw. mit Alufolie um die Leitung zwischen WR und Einspeisedose?[/quote]Selbstverständlich und das würde ich auch zuerst versuchen. Wenn die günstigere Maßnahme zum Ziel führt, dann ist doch alles gut. Alufolie ist eine schlechte Lösung, kann aber tatsächlich funktionieren. In diesem Fall aber bitte schweigen, nicht herumerzählen und niemandem zeigen, denn das wäre ja peinlich. ?

[quote data-userid="9810" data-postid="77981"]Ich hab jetzt erstmal einen alternativen Wechselrichter (Hoymiles HM400) bestellt. Da steht zwar auch im Handbuch, dass der Radio- und Fernsehempfang stören kann, aber mit bisschen Glück stört der weniger oder anders.[/quote]Wie bitte? Die Chinesen prahlen auch noch damit, daß die Dinger stören können? Also sowas sollte man echt der BNetzA melden, daß sie den Vertrieb von diesem Elektroschrott verbieten. So'n Mist würde ich nicht mal geschenkt nehmen.

Die Dinger dürfen überhaupt nicht stören. Einfach nur "anders" reicht nicht aus. Da ist ja nicht viel gewonnen, wenn Deine Nachbarin dann zwar künftig SWR3 empfangen kann, dafür aber der Pilot im Flugzeug den Tower nimmer hört. ?

[quote data-userid="9810" data-postid="77981"]Der Deye nervt mich wegen des Schrott-Wifi, das nach China funkt[/quote]Wie bitte? Was tut der? Das wird ja immer besser!

Ok, aber ansonsten drücke ich Dir die Daumen. Oftmals sind das nur kleine Ursachen mit großer Wirkung. Nur Mut, so etwas kriegt man immer irgendwie entstört, sobald die Störquelle erst einmal eingekreist und gefunden ist.

Daniel

Also Zitat aus dem Handbuch des Deye SUN300:

Erklärung zu Funkstörungen CE EMC-Konformität: Das Gerät entspricht den CE EMC-Richtlinien, die zum Schutz vor schädlichen Störungen bei der Installation in Wohnräumen entwickelt wurden. Das Gerät kann Hochfrequenzenergie abstrahlen und dadurch Störungen im Funkverkehr verursachen, wenn bei der Installation und Verwendung des Geräts die Anweisungen nicht befolgt werden. Es kann jedoch nicht garantiert werden, dass bei der Installation keine Störungen auftreten. Wenn dieses Gerät den Radio- oder Fernsehempfang stört, können die folgenden Maßnahmen das Problem beheben: A) Verlegen Sie die Empfangsantenne und halten Sie sie weit vom Gerät entfernt. B) Ziehen Sie den Händler oder einen erfahrenen Radio-/Fernsehtechniker zu Rate.
Im Handbuch vom Hoymiles HM-400:
2.3 Erklärung zu Funkstörungen Dieser Mikroumwechselrichter entspricht den Grenzwerten der CE EMC. Bei mangelhafter Installation, oder unsachgemäßer Verwendung können Störungen an Funkausrüstungen und anderen Betriebsmitteln verursacht werden. Auch bei Installation laut Empfehlung kann es bei ungünstigen Anlagenkonstellationen zu Störungen kommen. In diesem Fall beachten Sie bitte die folgenden Punkte. Um zu testen, ob der Funk- und Fernsehempfang durch die Wechselrichter bzw. das Übertragungszubehör gestört wird, können Sie die Geräte ein- und ausschalten. Wenn die Geräte die Störursache sind, versuchen Sie bitte die Störung durch eine oder mehrere der nachfolgenden Maßnahmen zu korrigieren: 1) Neuplatzierung der Empfangsantenne. 2) Erhöhen Sie den Abstand zwischen Mikrowechselrichter und Empfangsantenne. 3) Platzieren Sie eine Abschirmung zwischen dem Mikrowechselrichter und der Empfangsantenne, wie z. B., Metall/Betondach. 4) Kontaktieren Sie Ihren Händler oder einen erfahrenen Funk- und Fernsehtechniker zwecks Unterstützung.

[quote data-userid="9810" data-postid="77981"]Der Deye nervt mich wegen des Schrott-Wifi, das nach China funkt[/quote]Wie bitte? Was tut der? Das wird ja immer besser!

[/quote]

Also ich hatte den Deye SUN300 zwischenzeitlich in mein lokales WLAN gehängt (jetzt wieder rausgenommen). Der Hersteller sagt, man soll die sog. SOLARMAN App installieren. Muss man nicht, hab ich auch nicht, man kann auch auf ein ranziges Webinterface des Geräts. Wenn man den Netzwerktraffic mitschneidet sieht man schön, dass die Kiste das unter https://pysolarmanv5.readthedocs.io/ beschriebene Protokoll mit IP-Adressen aus China quatscht. Das ist Modbus-RTU nochmal in was proprietäres eingepackt. Das ist auch keine Eigenheit von dem Deye, das haben auch andere WR eingebaut, u.a. von Bosswerk soweit ich weiß.

[quote data-userid="9810" data-postid="77994"]Also ich hatte den Deye SUN300 zwischenzeitlich in mein lokales WLAN gehängt (jetzt wieder rausgenommen). Der Hersteller sagt, man soll die sog. SOLARMAN App installieren. Muss man nicht, hab ich auch nicht, man kann auch auf ein ranziges Webinterface des Geräts. Wenn man den Netzwerktraffic mitschneidet sieht man schön, dass die Kiste das unter https://pysolarmanv5.readthedocs.io/ beschriebene Protokoll mit IP-Adressen aus China quatscht. Das ist Modbus-RTU nochmal in was proprietäres eingepackt. Das ist auch keine Eigenheit von dem Deye, das haben auch andere WR eingebaut, u.a. von Bosswerk soweit ich weiß.[/quote]Ich hatte heute Nacht in der PDF-Anleitung das schon gelesen, daß das Ding BCI/TVI erzeugen kann und daß dann der Empfänger und die Antenne schuld seien. Das ist in etwa so, als würdest Du Abgase ungefiltert durch einen Kamin in die Umwelt abgeben und wenn irgendeine Person dann Pseudokrupp bekommt, dann ist diese Person dran schuld, weil sie Deinem Kamin zu nahe kam. So in etwa. Also da bleibt einem die Spucke weg.

WLAN: Kann man nicht dem Router sagen, er soll einfach alle Zugriffe auf bestimmte IP-Adressen in China sperren? Also mindestens unter Unix ist das recht einfach, so eine Routingtabelle zu konfigurieren. Wenn man's nicht direkt unterdrücken kann, routest Du sowas einfach nach z.B. 127.0.0.2 oder irgendetwas ähnlich Nichtexistentes. Dann kann sich der WR schwarz ärgern, weil niemand "zuhause" abnimmt. ? ? ?

Daniel

Hab mal ein brauchbares Multimeter dran gehalten. Keine Wechselspannung von PE zum Geländer. Der ohmsche Widerstand liegt knapp unter 2 Ohm. Das sieht also einigermaßen okay aus. Ob ich das Gehäuse vom neuen WR jetzt mit dem Geländer elektrisch verbinde, werde ich nochmal den Elektriker meines Vertrauens fragen.

Ja natürlich kann ich das. Hab ich mit fli4l ja selbst in der Hand. Ich hab den aber wieder komplett aus meinem Netz geschmissen, messe eh mit 'nem Shelly Plus 1PM.

Aktueller Stand ist: ich hab jetzt den Deye SUN 300 rausgeworfen und einen Hoymiles HM-400 dran gesteckt. Der hat zumindest schon mal ein deutlich kürzeres AC-Kabel. Jetzt heißt es auf Sonne warten und dann mal sehen.

Im August 2023 ist übrigens noch ein Hoymiles HM-600 und zwei weitere Panels dazugekommen. Seit der DEYE weg ist, keinerlei Beschwerden mehr übrigens. Die Anlage läuft und läuft und läuft und erreicht vermutlich nächste Woche die ersten produzierten 1000 kWh.