Steuerung von Verbrauchern

Ausgangslage:

-2 getrennte Haushalte. (Haus plus Nebengebäude,aber nur ein Hausanschluss)
-je einen Zählerschrank mit einem digitalen Zähler.

  • 12kw PV Anlage (Ost/West) Deye
    -14kw Speicher Deye

Verbraucher 1:
Daikin Hyprid Heizung (Gas/Wärmepumpe)
Daikin Konvektoren
Elektroheizung (Bad)
Hier wohne ich alleine, Arbeitstätig.

Verbraucher 2:
3 Nachtspeicheröfen
1 Durchlauferhitzer 22kw
1 Infrarotheizung (Bad)
Hier wohnt meine Mama,sie ist in Rente,daher Recht viel zu Hause.

Überlegung bzw. Umbau:

-neuer Zählerschrank mit "noch" digitalen Zähler bei mir
-Meine Mum bekommt einen geeichten Zähler für die Hutschiene ,somit sparen wir eine Zählermiete.

Meine Befürchtung ,das der Speicher alleine durch die 3 Nachtspeicheröfen komplett geleert wird.
Gibt es eine Möglichkeit,die Nachtspeicheröfen und den Durchlauferhitzer zu separieren?

Die Heizung zum Beispiel ist SG Ready,somit soll sie an den Speicher angeschlossen werden und bei genug Überschussstrom den Wasserspeicher Überheizen (80⁰C).

Eine Aussage, es ist egal wer den Strom verbraucht bzw. wer den Speicher leert. Was prinzipiell auch richtig ist.

Ich würde mich nach Abschluss der Baumaßnahmen mit Home Assistant beschäftigen.
Zukünftig sollen die Nachtspeicheröfen gegen Klimageräte getauscht werden. Allerdings scheitert es hier an der Installation. Finde niemanden,der dieses Unternehmen "finanziell" Nachvollziehbar umsetzen kann.
Vielleicht hat jemand eine Idee für eine sinnvolle Umsetzung um möglichst Energieeffizient zu Haushalten. Das bitte nach Möglichkeit ohne Programmierung etc.,bin eher der Handwerker,nicht der Computermensch.

Eine Wärmepumpe die 80°C schafft? Das macht die mit Heizstab?
Mischer am Ausgang nicht vergessen. 80°C willst Du nicht am Wasserhahn haben.
Was heißt finanziell nachvollziehbar und wo ist hier? PLZ.

80⁰C war eine theoretische Annahme. Wenn es 65-70⁰C sind, wäre das ja auch eine Erhöhung. Das sollte die Daikin schaffen.
Es ist meine Überlegung um Überschuß für mich nutzbar zu machen und eventuell die Anlage bei nicht vorhandener Sonnenenergie zu überreden,nicht zu Laufen,da das Wasser noch Warm ist. Somit kein Gas und oder Stromverbrauch.
Nachvollziehbar: ich mache das nicht zu 100% aus Umweltschutzgründen, es muss sich auch irgendwann Rechnen. Auch wenn es viele Handwerker nicht mögen,ich würde gerne für meine Möglichkeiten etwas Eigenleistung mit einfließen lassen um den Preis so günstig wie möglich zu Halten. Was nicht ausschließen soll,das es ordentlich gemacht werden soll. Marge ist ok, aber eben Nachvollziehbar!
PLZ:35460

Pro 1000°L, also 100L um 10°K erwärmen, benötigt 1,18kWh. Ein 300L Speicher um 20K zu überhöhen speichert etwa 7kWh Energie.
PLZ ist zu weit für "meinen" Installateur. Der hatte, wie ich fand, faire Preise und flotte Arbeit im Programm.
Ein Monoblock ist keine Option? Könnte man selber installieren, weil der Kältemittelkreis geschlossen ist und bleibt.

Verstehe ich die Rechnung richtig, wenn ich sagen würde,es wäre Lohnenswert?

Ich müsste bei meiner Mum 3 Räume versorgen.
Meine Überlegung wäre ein Split-Gerät und die Luftführung über den Dachboden mit Deckenauslass. (Fachwerkhaus).
Da wäre die Strecke einfach Minimum 20m.

Puh,

ich stehe glaube ich auf dem Schlauch.
"Ich müsste bei meiner Mum 3 Räume versorgen.Meine Überlegung wäre ein Split-Gerät..."
Ein Split-Gerät versorgt genau einen Raum. Was Du meinst ist eine Multi-Split.
Oder willst Du eine Wärmepumpe installieren, die dir Heizungswasser erwärmt?
Was ich bei vorhandener Nachtspeicherheizung nicht glauben mag.
Die Hybridheizung dient der Warmwasserbereitung und hat was für einen Speicher?
Die Konvektoren sind Elektroheizkörper?
Was für einen Energiebedarf in kWh zur Beheizung habt ihr denn derzeit?

Okay,Multi Split. Eine Außeneinheit, 3 Innengeräte.
Meine Mum hängt nicht an der Heizung. Ihr Haus hat Nachtspeicheröfen und einen Durchlauferhitzer.
Trennung:
Mein Haus hat die Gas Hyprid Heizung mit Wandheizung und 3 Konvektoren. Daikin Altherma.
Der Speicher hat ein Volumen von 150l.
Beide Häuser sollen von der PV Anlage profitieren.
Den Bedarf an Heizleistung kann ich nicht nennen, was ich weiß,sind 300€ pro Monat alleine für die Nachtspeicheröfen.

300€ für Nachtstrom? Kennst Du den Arbeits- und Grundpreis?
Unterstellt 30€ Grundgebühr und 27ct./kWh würde bedeuten 1000kWh/Monat oder 12000kWh im Jahr. Ist der Arbeitspreis niedriger, beim Grundpreis würde ich davon fest ausgehen, so ist der Stromverbrauch noch höher. Unterstellt man einen COP von 5, was sehr gut wäre, würde das 2400kWh Strombedarf bedeuten.
Da im wesentlichen in der PV-Saure-Gurken-Zeit geheizt werden muss, November bis Februar auf jeden Fall, wo genau fast nichts vom Dach kommt, nutzt die PV nur relativ wenig.
Die Temperatur des Speichers geht laut Daikin bis 65°C. Würdest Du normalerweise mit 55° fahren, so könntest Du 1500°L einspeichern bis Du 65°C erreicht hast. Entspricht 1,8kWh. Überschaubar, zumal Du ja den Speicher scheinbar für Dich alleine nutzt und ihn dementsprechend kaum jeden Tag komplett leeren wirst. 150L WW zu 65°C wären 275L zu 40°C. Das reicht locker für eine sparsame dreiköpfige Familie.

Was soll der Spaß lt. Angeboten denn kosten?

Bei den Preisen bist du richtig. Genau wie bei deinen weiteren Angaben.
Wenn ich es richtig verstehe,dann kann ich nicht wirklich viel Optimieren auch und gerade mit der PV Anlage. Zumindest was die Geschichte Nachtspeicheröfen angeht.
Vielleicht etwas für meine Wärmepumpe,so das ich für das Brauchwasser weniger Gas benötige.

Ist denn meine Überlegung mit der Klimaanlage richtig? (Für meine Mum)
Reichen die heutigen Klimaanlage aus um eine Wohlfühltemperatur zu schaffen?
Im Vergleich zu den Nachtspeicheröfen.
Ich beachte,das Menschen, wenn sie älter werden,meist eine höhere Temperatur brauchen um sich wohl zu fühlen.
Im Sommer könnte man zusätzlich noch Kühlen,wobei das Fachwerk echt gut die Temperaturen hält.

Das Heizen mit LLWP muss man mögen.
Die heizen sehr schnell und auch hinreichend hoch.
Es entsteht aber u.U. erhebliche Luftbewegung und eine nicht zu vernachlässigende Geräuschentwicklung.
Das nichts zu optimieren geht will ich nicht sagen. Der Stromverbrauch durch den Einsatz einer Wärmepumpe würde sich durchaus vermindern. Dafür musst Du erstmal investieren. Wenn Du mit der LLWP 8000kWh Strom ggü. der Nachtspeicherheizung einsparst, dann wären das über 2000€ im Jahr.
Davon lässt sich schon was finanzieren. Also im Sinne von: Es lohnt sich.

Das Dilemma mit winterlich hohem Heizbedarf und mickriger PV-Erzeugung, das lässt sich nur durch einen Standortwechsel beheben. An der Algarve gibt es 300 Sonnentage und durchschnittlich niedrige positive Temperaturen auch im Winter. :rofl:

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Okay, dann kläre ich das morgen mit dem Makler.....wobei mir Florida lieber wäre.:smiling_face:
Ich bleibe am Ball und werde mich mit der Thematik Klimageräte noch intensiver auseinandersetzen. Ggf. könnte ich noch 12kw nur Ost auf eine Dachfläche packen und den Speicher vergrößern. Zukunft....
Hast du vielleicht einen Tip,welche Klimaanlage im Moment Stand der Dinge sind,was die Heizleistung angeht?

P.S: du willst nicht zufällig mein Freund sein und mir überlebenswichtig Tipps und Tricks bzgl. Optimierung geben?
Ich kann Grillen und sanieren ein Fachwerkhaus von 1832!
:grinning_face_with_smiling_eyes:

Also in Sachen Klimaanlagen ist Win hier wohl die Spitze der Evolution. Er empfiehlt regelmäßig Singlesplit wg. höherer Effizienz und Daikin oder MEL zum Heizen.

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guten Abend
Ich bin diesen Schritt vor 3 Jahren gegangen und habe ihn nicht bereut.
Zunächst mal die Fakten.
Habe ein Haus mit 8 Zimmern, 280 qm Wohnfläche und hatte bis vor dem Russlanddebakel mit Gas geheizt. Kam mit ca 3000 Euro Gas aus. Dann sollte das auf einmal 21000 Euro sein. Da habe ich die Heizung stillgelegt und mir zwei Multisplit Geräte Dakin mit 8 Perfera Innengeräten einbauen lassen (wir haben 1 m Dicke Sandsteinmauern, da wollte ich keine Kernbohrungen machen.). Die Geräte wurden BAFA gefördert und die Installation mit allem drum und dran kostete mich für 8 Innengeräte plus zwei Aussengeräte (ohne Elektroanschluss, habe ich selbst germacht und verlegt ) 12 000 Euro gekostet. Die Geräte habe ich selbst gekauft. Bafa gab ca 6400 euro zuschuss. Damit hat mich die Installation ca 6000 Euro gekostet plus ca 11000 für die Geräte.
Nach 3 Jahren kann ich sagen, habe zur Gasheizung ca 1200 Euro im Jahr gespart (zum derzeitigen Preis. Alleine mit der Deckelung wären deutlich mehr gewesen). Dabei spare ich Schornsteinfeger Gaszählermiete und eben Gas.
Was aber klar sein muss.
Unter -8 Grad bekomme ich die zwei großen Räume nicht über 20 Grad (50qm) Die kleineren (20 qm) bekomme ich auf 23 Grad.
Habe die Heizlast von einem "Profi" berechnen lassen und es passt bei den großen Räumen halt nicht.
Bei -12 Grad (hatten wir zwei Tage) kriege ich keinen Raum über 20 Grad und die großen sind bei 17 Grad). Und die Anlage braucht trotzdem richtig Strom.
Habe ich mit einem Holzofen zugeheizt und bin damit über die Runden gekommen.
Welche Fehler habe ich gemacht.
Ich habe mich auf Heizlastberechnung verlassen, die faktisch falsch war.
Ich habe im Bad (weil man mir sagte Klima geht da kaputt) Infrarotpanel installiert. Funktioniert super !!! Aber !!!!! Das blöde Panel kostete den Winter nur an Strom 370 Euro. Und ohne ist das Bad auf 12 Grad. Heizlüfter war etwas günstiger aber ohne Strahlungswärme war noch schlechter
Man sollte für sehr tiefe Temperaturen ein Backup haben.Ab ca -5 Grad wird mein Altbau nicht mehr wirklich warm. Waren dieses Jahr aber nur 8 Tage insgesamt.
LLWp hört man. Selbst die Daikin. Wenn man die auf sehr leise stellt sind sie wirklich super leise. Aber wenn das Aussengerät abtaut sind sie trotzdem laut. Und das aussengerät ist meist auch zu hören (selbst bei 1 m dicker Mauer) zwar nur sehr leise aber es ist halt ein Dauergeräusch. Uns stört das nicht, da wir an einer Hauptverkehrstrasse gewohnt haben. Freunde von mir werden nachts davon verrückt.
Und das größte Problem für meine Frau. Man kann sich nicht an eine warme Heizung setzen wenn es einem kalt ist. Strahlungswäre gibts halt nicht.
Dafür heizen wir nur wenn nötig und nur die Räume die nötig sind. Das geht recht flott und spart richtig Kohle.
Solar im Winter vergiss es. Ich habe 20 kwp süd Ausrichtung und 7 kwp West. Das reichte noch nicht mal für Wasser und Grundverbrauch wenn es länger diesig war. Bei Sonne war das super, da konnte ich "kostenlos" heizen. Aber gab diesen Winter bei uns nicht so viel Sonne.
Noch zum Haus. von 1904 1 m dicke Mauern nicht gedämmt, Decken 3,8 m hoch Fenster 3 fach verglast (hat einiges gebracht) von 2020 Dach gedämmt vor 10 Jahren (hat viel gebracht).
Fazit. Man kann auch im Altbau ohne Dämmung mit llwp heizen. Deutlich besser als mit lwwp (mein Nachbar hat eine gegen seine Ölheizung getauscht und ist sehr unglücklich wegen zu niedriger Vorlauftemperatur, schlecht beraten worden). Es hat aber Nachteile die einem klar sein müssen. Und wenn es richtig kalt wird ist es nicht mehr günstig. In der Übergangszeit spare ich gegenüber Gasbrennwert von 2000 ca 800 euro ein, weil die überdimensioniert war und ständig getaktet hat.
Stefan

Single Split wäre besser und effektiver gewesen.
ABER
Dann müsste ich 8! Geräte ans Haus pflastern und auch verkabeln. Hätte an 8 ! Stellen Geräusch statt an zwei.
Hat alles vor und Nachteile. Und ob der Effizienzgewinn den Geräuschnachteil auf wiegt ? Wäre bei uns nicht so.
Stefan

es dürfte schlau sein, den Dachboden gut zu isolieren, bevor die Klima hingebaut wird. Dann wirds auch leiser

  • 12kw PV Anlage (Ost/West) Deye
    -14kw Speicher Deye

..... In einem 2 PersonenHaushalt :thinking: , wo war oder ist nun das Problem ? Müsste Mensch ja eigentlich gut über die Runden kommen

Nachtspeicheröfen.... Heißen ja nur erstmal so weil die früher mit günstigen Nachtstrom geladen wurden ....sehr lange bevor nun wir wissentlich nun tagsüber via PV günstiger unterwegs sind ,...zumindest 80-90 % des Jahres

So, die Anlage läuft,der Speicher ist z.zt gegen Mittag voll.
Jetzt wurde der Stromzähler bei meiner Mutter gegen einen digitalen Zwischenzähler getauscht,dabei wurde auch der Rundsteuerempfänger ausgebaut.
Dies hat zur Folge,das die Nachtspeicheröfen Laden,wenn sie der Meinung sind,das sie Laden wollen.
Mir wäre es z.zt lieber, würden sie zur Mittagszeit Laden, da die Anlage (momentan noch Insel) sich dann selbst herunterregelt.
Lässt sich das Umsetzen,wenn ja wie?
Ich möchte nicht,das meine Mum irgendwelche Sicherungen umlegen muss oder ähnliches.
Ich würde die Arbeiten selbstverständlich eine Elektrofachkraft erledigen lassen.