bei den Preisen musste ich kürzlich zuschlagen und habe bald 8 Module (jeweils 425W, bifazial) vor der Tür stehen. Ich hab klein angefangen mit einem BKW und möchte das nun ausbauen und da kam mir das gerade recht.
Nun stellt sich die Frage: welchen WR soll ich nehmen? Ich hätte gerne was vernünftiges, wo ich die Werte in Home Assistant auslesen und auch darüber z.B. die Einspeisemenge einstellen/begrenzen kann. Kenne mich da nicht mit den Schnittstellen bisher aus, was Wechselrichter angeht. Ich vermute mal, dass irgendeine bestimmte Schnittstelle notwendig ist? Ich nutze derzeit Zigbee und WLAN im Haus. Der WR soll in die Garage oder ins Gartenhaus (Panele werden im Garten stehen). Daher ein paar Fragen an euch:
Zu welchen Modellen würdet ihr mir raten, was insbesondere das Auslesen und Steuerung per HA angeht?
Und könnte man anfangs auch weniger Panele anschließen, z.B. nur 4?
lassen diese sich problemlos ohne Akku erstmal betreiben (habe noch keinen)?
Warum 2. und 3.? Ich möchte mir, insbesondere für 3., die Option offen halten, erst nach und nach zu erweitern (brauche ja auch noch zusätzliche Aufständerungen).
Noch eine Verständnisfrage: ist hybrid überhaupt das richtige und kann den ein Elektriker einfach so anschließen wie die normalen (der soll mir dann auch eine passende Leitung legen)? Ich hätte gerne einen, der noch eine Schukosteckdose hat, so dass ich meine Drainage Pumpe bei Stromausfall anschließen kann.
ich befinde mich zur Zeit vor einer sehr änhlichen Fragestellung wie du.
Aktuell sehe ich mir Hybridwechselrichter von Sungrow, Deye, Growatt näher an weil es für beide Selbstbau Adapter Lösungen oder Direktintegrationen gibt welche mir die Diagnosedaten liefern UND die Steuerung des Wechselrichters ermöglichen. Die lokale Kommunikation ohne Cloud ist für mich ein muss.
Sehr viele wechselrichter lassen sich in home assistant einbinden. Der wechselrichter bzw. Die gesamte PV Anlage würde ich nicht von der besten home assistant kompatibilität abhängig machen.
Was genau soll es für eine Anlage werden ? Nur handelsübliches BKW ? Was grösseres mit Akku ? Wenn ja, wird eine Nulleispeisung ins Auge gefasst ? Oder soll erzeugter strom ins Netz verkauft werden ?
Ich habe einen reinen insel-wechselrichter, der kann nicht ins netz einspeisen. Ein victron gerät, das ich mittels ve.direct und esp8266 (sehr günstig in der Hardware) schnittstelle auslese, es fehlt leider der Akku-Ladezustand. Reicht aber aus, die wichtigsten daten kommen in home assistant an. Steuern bzw. Programmieren kann ich über home assistant den wechselrichter nicht, das ist aber auch nicht nötig.
Meine Wahl fiel auf diesen Wechselrichter, da er eine kleine eigene Verlustleistung hat. In der nacht brauche ic ca 100 W grundlast. Die wird vom Wechselrichter aus dem Akku versorgt. Der Akku muss aber zu den 100 W auch den wechselrichter in Betrieb halten. Ausserdem hat der Wechslrichter eine verlustleistung. Wenn also 100 W an mein Netz abgegeben werden, wird einiges mehr aus dem Akku gezogen. ( je höher die leistung ist, die der wechselrichter aus dem Akku an die verbraucher abgeben muss, desto mehr verlustleistung wird auch am wechselrichter verbraten) Da trennt sich spreu vom weizen, das war für mich wichtig.
Ich habe auch noch mehrere hoymiles hm600 wechselrichter, die zusammen über 1x openDTU in home assistant sind. Hier kann ich von home assistant aus die leistung des wechselrixhters setzen.
Was ich aber bei meiner inselanlage nicht benötige. Der victron wechselrichter kümmert sich auch um die hoymiles BKW. Nimmt deren strom auf oder regelt die wechselrichter ab, wenn die leistung nicht abgenommen werden kann.