Splitklimagerät ohne Außenwand

Geh ich von aus. Irgend einen Internetzugang.

Das wäre natürlich am besten dass ich schon vorheizen kann.

Aber im Allgemeinen kann man mit einer 3.5kW Anlage einen ca. 40m2 Raum auf 15°C aufzuheizen würde demnach auch ohne Außenwand funktionieren. Dass ich im Winter da nicht schwitzen werde war mir klar.

So funktioniert aber Berechnen nicht. Wir können dir nur sagen: Es könnte sein, dass du mit der Anlage hinkommst. Oder es kann nicht sein. Wir wissen nicht wieviel Wärme da verloren geht durch die Wände, die bleiben bei der Splitklima ja auch weiterhin kalt und “fressen” die Wärme der Luft direkt auf. Ob du also mit 2KW, 3,5KW oder 5KW auskommst, das ist… Glaskugel.

Das ist auch nicht böse gemeint, woher sollst du jetzt die U-Werte der Halle kennen oder der Decke, des Bodenaufbaus etc. Nur lässt sich schwer prognostizieren was passiert. In einer Schrauberhalle mit öfter mal Tor auf, Tor zu um ein Auto rein und rauszulassen kannst du eine Klimasplit total vergessen, da wird genau das ausgetauscht, was man versucht zu wärmen. Das wird man nie warm bekommen ohne dass auch ein wenig Strahlungswärme abgegeben wird. Vielleicht sind dann Infrarotstrahler besser.

Oder direkt ne Heizkanone mit Drehstrom.

Ich habe zu meinem Abteil nur eine normale Türe.

Heitstrahler und Heizkanone hab ich auch schon gelesen aber die sollen sehr viel Strom fressen und auch nicht so schnell warm machen bzw. nur direkt vor dem Heizstrahler.

Heizungen mit Diesel würde ich auch nur ungern rein stellen da ich dann nach Diesel springen muss, es stinkt und dann ein Kamin brauch.

Was wäre eine gute Lösung die Wände etwas zu isolieren falls die Klimaanlage nicht ausreichen würde?

Du kannst sie von innen mit einem diffusionsoffenen Dämmstoff dämmen. Wichtig wäre mir pers. dass weiterhin die Wand “atmen” kann, also Wasserdampf durchlässt. Damit es nicht schimmelt.

Ja OK.

Wie seht ihr es mit der Anlage von Kältebringer https://www.kaeltebringer.de/products/split-klimaanlage-kbo12-r290?currency=EUR&variant=54529278345484&utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=Google%20Shopping&stkn=2f09bb9a73fd&tw_source=google&tw_adid=&tw_campaign=18256877470&tw_kwdid=&gad_source=1&gad_campaignid=17417127823&gclid=CjwKCAiA_orJBhBNEiwABkdmjEbRmv4Cfv71yw1WpQzgu3OxkrUtWdo6n3TaLkSJm1ey-_9FgU7u1BoCBiEQAvD_BwE

gegen ein 400-500€ Modell z.b. eine von Veska

Ist die von kältebringer eher zu empfehlen? Vor allem die Kältebringer hat das bessere Kältemittel.

In so eine Halle würde ich keine R290 Anlage reinhängen. Dafür wirst du auch keine Freigabe durch irgendeinen Hersteller bekommen, weil das AG ja innen hängt. Bleib da sicherheitshalber lieber bei R32.

Was auch noch wichtig ist: Positioniere das IG möglichst so, dass die in der Nähe von deinem Arbeitsplatz ist. Manche mögen es, direkt davon angepustet zu werden, andere mögen es nicht. Aber mit entsprechender Klappensteuerung kannst du vermutlich beides abdecken.

Bei den Billiganlagen nimm lieber was, was weit verbreitet ist:

  • Dimstal - siehe Ebay
  • Hantech - siehe Ebay
  • Kältebringer
  • Daikin ATXF oder Sensira - siehe dagimarket.com
  • TCL - siehe Ebay

Das hat einfach den Vorteil, dass die Dinger recht verbreitet sind, so dass du viele findest, die damit Erfahrungen haben, falls mal was nicht so funktioniert wie gewünscht.

Bei Ebay kannst du auch mal beobachten, wie die 18000 btu Anlagen (5kW) verkauft werden:

Okay vielen Dank für die Information.

Warum genau sollte ich eine mit r290 vermeiden?

R290 ist brennbar und explosiv. Wenn das AG in einer Halle ist, sind da viele gefährliche Situationen vorstellbar. Grundsätzlich dürfen solche Anlagen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen betrieben werden. Beispiel: Man dürfte das AG nicht über einem Kellerfenster montieren, weil da im Fehlerfall R290 in den Kellerraum gelangen könnte, ist ja schwerer als Luft.

Es wird aber doch erst gefährlich wenn der Gasanteil einen bestimmt Anteil der Raumluft einnimmt. Und in der Anlage sind ja auch nur 300-400 Gramm Gas enthalten.

Ich will jetzt nicht sagen dass es ungefährlich ist und ich habe da auch schon einige Meinungen über das Gas gehört aber man kann dadurch halt die Anlage selber aufbauen.

Muss man sich zumindest sehr genau anschauen, ob kritisch. Da gehts auch um versicherungstechnische Fragen.

Bei Übergangstemperaturen bis z.B. "draußen" 10 bis 5° wird das heizen vermutlich noch gut bis einigermaßen funktionieren. Darunter dann recht träge, ab 4 oder 3 °C wird das Außengerät oft vereisen und oft abtauen müssen. Das geht dann auf die Wärmeleistung. Gerade bei den Billig-Anlagen.

Dann kannst Du noch eine 2. Anlage dazu bauen, oder einen Ofen. Oder die Arbeiten einfach verschieben. Aber es hört sich ja so an, als wenn es in der Halle kaum so kalt wird. Von der Physik geht das problemlos in der großen Halle. Wahrscheinlich sogar besser als draußen, wo noch tiefere Temperaturen sein können.

Versicherungsfragen sind natürlich ein Thema. Ich argumentiere jetzt mal technisch: Die Kältebringeranlage hat 310 g Propan. Zum Vergleich: Ich habe in meinem Kühlschrank 70 g R600a = Isobutan und damit ähnlich explosiv wie Propan. => Die Explosionslast der Kältebringeranlage wäre also so groß wie 3,5 Kühlschränke.

Explosionsrechnung: 310 g Propan entsprechen einem Gasvolumen von ca. 170 Litern. Die untere Explosionsgrenze ist ca. 2 %. Das heißt, man würde bei einer schlagartigen Freisetztung und perfekter Durchmischung ca. 8 Kubikmeter explosionsfährige Mischung haben. Ich weiß jetzt nicht wie groß die NICHT-beheizte Halle sein soll, aber wahrscheinlich größer als der beheizte Teil mit 30-50 m². Das Gas sollte sich dann also schnell so verteilen, dass die Mischung nicht mehr explosionsfähig ist. Was ich machen würde mit einer R290 Anlage: keine Zündquellen im Abstand von ca 1,5m. Das Gerät in 0,5 bis 1m Höhe anbringen. Dann sinkt im Leckage Fall das Propan von den elektrischen Anschlüssen des Außengerätes weg und kann sich dort nicht entzünden. Und wenn im Umkreis in Bodennähe keine Zündquelle ist, ist das Propan schnell so verdünnt, dass es nicht zünden kann. diese Methode ist ein klassisches Vorgehen im Ex-Schutz.

Vielen Dank für die umfangreiche Information.

Das gehts dann schon los: Kann man selber sicherstellen, dass keiner mit Zigarette am AG vorbeiläuft? Welche Pflichten hat man, wenn man sowas aufstellt, um das alles sicherzustellen? Wenn man da irgendwas vergisst, ist das dann grob fahrlässig und die Versicherung zahlt nicht mehr?

Was ist es denn für eine Werkstatt?

Wir haben eine ähnliche Halle, und da sind tausend gefährliche Sachen drin. Es gibt einen Sicherheitsbeauftragten und eine Gefährdungsbeurteilung für alles und jeden in der Halle. Wer da arbeitet, ist nachweislich aufgeklärt worden.

Im privaten Bereich ist das eher kompliziert, da macht ja nicht jeder Besuch eine Sicherheitsunterweisung :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Die Fragen, die Du stellst, sind alle berechtigt. Wenn er und sein Vater in der Halle Nichtraucher sind, wäre das schon mal einfach. Der riskanteste Moment ist auf jeden Fall die Installation. Danach ist eine schlagartige Freisetzung ziemlich unwahrscheinlich (aber nicht ausgeschlossen). Eine schleichende Freisetzung ist wahrscheinlicher, aber dann reden wir auch nicht mehr von einer großen explosionsfähigen Atmosphäre. Falls in der Werkstatt ein 5 Liter Benzinkanister steht und irgendwie genutzt würde, würde ich den als gefährlicher ansehen als 300 g Propan in einer geschlossenen Anlage. Aber die Bewertung der Risiken muss Elias vornehmen.
Wenn man sich an die Bedienungsanleitung hält, dürfte es garantiert nicht grob fahrlässig sein. Aber eine R32-Anlage selber zu installieren, obwohl man weiß, dass es die F-Gas Verordnung gibt, ist nicht grob fahrlässig. Das ist mutwillig. Das ist juristisch nochmal eine andere Liga. Aber wie immer im Leben: Wo kein Kläger, da kein Richter. Aber wie auch immer im Leben: Wenn was passiert: Der Staatsanwalt hat viel Zeit für Ermittlungen. Also Elias: Vielleicht doch zwei Heizlüfter mit 2 kW für 60 Euro das Stück? :slight_smile:

Ich sag jetzt mal lieber nicht, dass ich gerade einen ähnlichen Innenraum mit zwei 11kg Propan Flaschen heize, und zwar mit einem dafür zugelassenen Gasheizer mit Sauerstoffmangelsicherung (und einem CO Melder, und täglich Lüften)

Also ich würde mir wegen so einer Split mit 340g R290 da keinen Kopf machen, aber empfehle jedem es Ernst zu nehmen und sich der möglichen Risiken bewusst zu sein.

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Wegen dem Einschalten der Anlage bevor ich dort bin hätte ich nochmal eine Frage.

Gibt es irgendeine günstige Lösung dass ich dort WLAN habe?