Hallo Gemeinde,
erst mal ein Daumen hoch, für dieses Forum. ich bin überwältigt von der Fülle an Informationen die ich hier schon erhalten habe.
Und genau hier ist jetzt mein Problem: Zu viel Information für meinen Kopf xD......
Jetzt zum eigentlichen Thema.
Besitze einen Altbau aus dem Jahr 1979 mit 40cm Außenwand in Hohlblock-Steinen gemauert, mit EG, 1.OG und DG. Wobei das DG aktuell unbewohnt ist und vorerst so bleibt.
Ergibt auf den 2 bewohnten Etagen eine Fläche von ca. 160qm.
Fenster habe ich vor 3 Jahren die alten, gegen neue 2fach Isolierglas-Fenster tauschen lassen.
Die Brennwertheizung mit einem 14Kw Pelletofen von laNordica mit Wassertasche und Pufferspeicher erweitert und so gesehen eine Hybridheizung daraus gemacht.
Warmwasser wird dabei nicht unterstützt.
Alte Heizkörper vor 6 Jahren ausgetauscht und so weit möglich mit Ventilatoren nachgerüstet um die VL Temperatur zu senken zu können.
im letzten Jahr dann 11Kwp PV aufs Dach und 10Kw Speicher in den Anschlussraum.
Da die Heizung mittlerweile in Ihr 20. Lebensjahr geht und jetzt die Wehwehchen anfangen die teuer werden können, bin ich am Überlegen mein Wärmekonzept im Gebäude zu Überdenken.
Wärmepumpe ist bei mir nicht möglich da auf allen Seiten Grenzbebauung.
Deswegen die Idee das Brauchwasser mit einer BWWP zu erzeugen, da ist auch schon die Entscheidung auf ein Model gefallen. Firma Tesy AquaThermica 200 HPWH 2.1 200 U 02.
Heizung selbst wird dann bei Tiefen Temperaturen über den Pelletofen laufen wie die Jahre zuvor auch, doch in der Übergangszeit ist das einfach unrentabel da ständig getaktet und schlecht verbrannt wird.
Da jetzt die Idee mit SpliKlima das ganze zu unterstützen zum Heizen bis +- 0-5°C und im Sommer die angenehme Kühle zu geniesen.
Habe jetzt hier stunden verbracht um mir Informationen zu erlesen.
Jedoch bin ich statt schlauer, immer mehr unentschlossener welches Model es werden soll.
Wenn Du ein 3,5 kW Splitklima Außengerät (ist eine Wärmepumpe), trotz Grenzbebauung, unterbringen kannst, warum dann kein Split Außengerät einer Luft-Wasser Wärmepumpe?
Der Wohnkomfort ist deutlich höher als bei einer Klima. (Ich hab beides)
Einzige freie Fläche wäre der Hof der dann weil recht klein nicht mehr als PKW-Stellplatz möglich wäre. Leider Parkverbot in der Straße, deswegen möchte ich ungern auf diesen Komfort verzichten. Die Außengeräte könnte ich auf dem Balkon und auf der Hauswand platzieren.
Dort ist aber wegen Leitungsführung die WP nicht möglich
Die ATXF Multisplit kann man grundsätzlich zum Heizen verwenden, ist aber unterste Preiskategorie. Die meisten nehmen 1-2 Stufen teurer, was sich über die Jahre auszahlen könnte.
Nur als kleiner Denkanstoß..... Die Heizungswärmepumpe Panasonic Aquarea K 9kW kannst Du auch locker an die Hauswand hängen. Die ist ein R32 Split Gerät und angemessen Preisgünstig.
Aber kühlen und schnell aufheizen mit Klimasplit Anlagen ist schon was tolles.
@Bandsalat
Der Heizraum ist auf der Falschen Seite des Hauses.
Innen alles neu gemacht Decken Wände und Böden. Keinen nerv das wieder alles aufreißen zu müssen nur wegen einer WP.
Hauptheizlast bedient ja eh der laNordica.
deswegen die Idee die Übergangszeit bzw. wärmere Wintertage mit Splitklima zu überbrücken.
@Win
Klingt jetzt erst mal so das es eigentlich keine schlechten Geräte sind.
Aber als mögliche Alleinheizung ich eher eine kat. höher einplanen sollte?
Genau, kannst du dir ja anhand des SCOPs ausrechnen, ob sich der Mehrpreis lohnt.
Zur ATXF Multisplit gibts hier noch nicht so viele Erfahrungen, gibt hier im Forum noch niemanden, der damit mal einen Winter durchgeheizt hat.
ATXF als Single-Split habe ich hier, die heizt im Winter aber relativ wenig, weil nur Schlafzimmer, was selten geheizt wird. Da verhält die sich sehr gut, nur das Außengerät ist bei der Single-Split öfters etwas lauter. Bei Multi kann das anders sein.
SCOP 5 ist zu optimistisch, 4,6 laut Daikin LoT10. Mit zwei Innengeräten wirst Du effektiv auch nur zwei Räume klimatisieren können.
Das die Temperatur effektiv von einem in den anderen Raum übergeht klappt vielleicht über zwei verschiedene Ebenen, aber kaum auf der gleichen Etage.
Die Pelletheizung steht so, dass ohne großen Aufriss kein Drankommen ist. Also durch den Keller, z.B.? Einen entsprechenden Kanal für die Leitungen an der Fassade entlang?
Das wirst du berechnen müssen anhand der Heizlast der Räume. Wenn ich es richtig gelesen habe, ist das 160m² Haus ungedämmt. Kannst ja mal den U-Wert ermitteln. Aber mit 2 4kW 2er Multisplits kommst du da nicht weit. Das reicht bei weitem nicht. Du musst ja auch noch bedenken, dass die bei -10 Grad vermutlich keine 4kW mehr liefert. Dazu müsstest du dir die Eurovent-Daten für TOL mal anschauen.
ATXM ist auf jeden Fall die bessere Anlage, die der deutschen Perfera nahe kommt. Das wäre die typische Klasse, die man zum Heizen nimmt.
Wenns geht mach einzelne split klimaanlagen, keine multi. Wenn mehr Aussengeräte nicht stören. Nehme 3,5 kw Anlagen, die investitionskosten sind nur wenig höher.
Für die übergangszeit reicht das sehr gut. Eigentlich sind die split klimaanlagen immer gut, wenn die Aussentemperatur nicht unter 8 Grad geht. Da ist der cop Faktor noch super hoch, die benötigte elektrische Leistung ist gering.
Ich hab selbst ne öl zentralheizung, parallel zu den split klimaanlagen. Die ölheizung bleibt aus, kommt nur zum einsatz wennn es aussen dauerhafte minusgrade hat. Denn da verbraucht eine Wärmepumpe oder auch die Split Klimaanlage mehr Energie als deine Pelletanlage.
Die Leistung der split klimaanlagen kann eingestellt werden. Eine 3,5 kw Anlage läuft auch mit sehr viel geringer Leistung.