Split - Klima zum Heizen mit schneller Verfügbarkeit?

Servus Leute,

Google sei Dank bin ich auf dieses Forum gestoßen und habe binnen kürzester Zeit einiges über das Thema Heizen mit der Split-Klimaanlage erfahren. So habe ich meine Bestellung von der Daikin Perfera 42 auf eine Daikin ATXM50A/ARXM50A (zu einem günstigeren Kurs aus Italien) geändert.
Nun hinterfrage ich allerdings meine Entscheidung ein klein wenig und hoffe, ihr könnt mir helfen.

Ich habe aktuell eine Heizlast von ca. 14 bis 16 kW und eine Lambda EU10L verbaut. Bis etwa -2 °C läuft das Ganze super, aber danach ist Schicht im Schacht. Nach der geplanten Dachsanierung wird die Heizlast auf ca. 11 kW sinken, womit die Lambda ziemlich perfekt passen wird.

Nun soll – aus Komfortgründen und als Übergang, bis das Dach nächstes Jahr gedämmt ist – eine Klimaanlage rein. Wir haben einen offenen Wohn-/Ess-/Flur-Bereich mit ca. 45 m².
Meine bestellte Daikin ATXM50A/ARXM50A kommt erst Anfang Dezember aus Italien, und ich frage mich nun, ob es nicht ein passenderes oder besseres Produkt gegeben hätte – vielleicht eher in der 3,5-kW-Klasse?

Ich möchte das Ganze nahtlos in Home Assistant einbinden und benötige bei -10 bis -15 °C noch ordentlich Heizleistung (ca. 3 kW), da es hier im Schwarzwald bei einer NAT von ca. -16 °C doch ordentlich kalt werden kann. Vielleicht gibt es ja auch eine alternative Anlage, die zeitnah lieferbar ist.

Der Einbau erfolgt in Eigenregie; das hat bei der Wärmepumpe auch schon vernünftig geklappt, und das nötige Werkzeug habe ich als Industriemechaniker komplett von der Arbeit zur Hand.

Grüße

Eine 3,5 kW erscheint mir zu schwach, wenn du noch 3kW brauchst bei -16 Grad. Schau dir mal die Eurovent-Daten an, da hat die bei -10 Grad nur noch 2,5kW. Bei -16 Grad hast du vielleicht nur noch 2kW.

Was sich anbieten würde, aber deutlich teurer: Eine 4kW Daikin Nepura. Die schafft auch bei -25 Grad noch ihre 4kW und friert dir auch nicht so schnell ein wg. Bodenwannenheizung. Bei deiner NAT macht so eine Anlage sehr viel Sinn.

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Vielleicht wäre Raynor von Midea geeignet.

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Hast du schon praktische Erfahrungen mit der Midea Raynor? Generell ja interessant, eine Nordic von Midea zu einem guten Preis.

Je nachdem wie gut gedämmt dein Haus ist, würde ich eher auf 2x3,5 gehen.
Du brauchst einfach sehr viel Luftumwälzung um die große Fläche zu beheizen also wird es laut. Zusätzlich dazu, wird es bei mir im Altbau sofort ungemütlich wenn abgetaut wird, was bei zwei Anlagen weniger tragisch wäre.

Trau mich ja kaum es zu schreiben, weil ich kein Verfechter solcher Anlagen bin, aber eine Multisplit kommt nicht in Frage? Es gibt sogar Multisplit mit der man Warmwasser machen kann. Wenn also später weniger Bedarf wäre, kann sie dann noch Warmwasser mit relativ gutem COP machen.

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Wozu, wenn er da schon ne schöne Lambda für hat?

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Das ist ein Punkt. Ich weiss natürlich nicht wie jetzt Warmwasser bereitet wird, weil oben die Lambda nur für Heizzwecke genannt wurde. Wenn nun also das Dachgeschoss zum kühlen/heizen beispielsweise eine Multisplit mit 2 Innengeräten hätte könnte man direkt noch Warmwasser machen. Wenn die Lambda das jedoch macht, ist das irrelevant.

Erst einmal vorab vielen Dank für eure schnellen und Zahlreichen Antworten, ich weis das zu schätzen.

Die Lambda macht ebenfalls Warmwasser, hier hab ich ein 800l Tank mit einer Fristar3WP Frischwasserstation. Ein wenig Dämmung ist geplant, aber lediglich 8cm, da meiner Meinung nach das Haus sonst sehr beschissen aussieht mit den tiefen Fenstern usw.

Ich wäre bereit auch im DG später eine 2. Split einzubauen. Genauso bin ich bereit bei Temperaturen unter -10 den Heizstab einzuschalten. Ich hab alles selber ausgerechnet und verbaut, weshalb mir die Modulation mit am wichtigsten ist. Das Budget würde ich auf ca. 2000 Euro setzen, da ich schon mit der Lambda gut Geld ausgegeben habe, aber der Förderung wegen war das mit 1Klima auch überschaubar.

eine zweite Split im WZ hingegen kommt aufgrund ästhetischen Gründen für meine bessere Hälfte nicht in Frage, da es aussehen soll wie ein gemütlicher Raum und nicht wie ein Airbnb, was ich aber auch verstehen kann.

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Also ich habe eine Daikin nepura 4 kw für eine Wohnküche mit 3,8 m hohen decken und ca 60 qm Grundfläche. Die machte letzten Winter (bei ca -12 Grad) die Küche super schnell warm (auch wenn sie dann richtig Strom frisst) aber im weiteren Betrieb reichen dann oft 500 bis 700 Watt (wenn es sehr kalt ist. Derzeit sind es meist zwischen 180 und 300)
einziger Nachteil. Wenn sie ordentlich heizt ist sie deutlich zu hören, während sie im Temperatur halte Betrieb sehr leise ist. Dann kühlt aber der entlegenere Teil auch schneller aus, da die Luftumwälzung dann nicht so gut ist.

hallo, hab ebenfalls eine neue nepura 40 installiert und bin soweit zufrieden. Taktet überhaupt nicht frisst aber Strom ohne Ende wenn sie von der Leine gelassen wird. Auf power 2,5kw dafür kommen auch knapp 9kw Wärme raus die deutlich den Raum schnell aufheizen. Was mich wundert ist das diese ohne Ende regelt an der verdichter freuquenz zb kurze sek Sprünge 50-100watt wenn sie auf niedriger Last läuft . Der Lüfter außen dreht dann ebenfalls minimal höher. Das kommt mir komisch vor .

Die App ist ebenfalls sehr träge oder befehle werden nicht umgesetzt.

Hab ich zwischendurch auch schonmal beobachtet. Wird vermutlich einfach so sein.

Zur Ergänzung ich hab im Wohnzimmer eine Fensterfront mit 5m Länge, bodentief.

Da ist die Frage ob ich nicht wirklich was „normales“ nehme, wo um die 4KW ist.

Der Raum wird weiterhin über die FBH beheizt. Die Split soll nur als Ergänzung fungieren nicht als Alternative.

Wenn du nur eine Ergänzung brauchst und bis zu den tiefen Temperaturen ist die Nepura meiner Ansicht nach ideal weil sie sehr weit runtermoduliert.

@Marcello212
Das habe ich auch beobachtet. Am Anfang hat es mich genervt, da mir das sehr viel Energie vorkam. Habe dann mit Bedarfssteuerung herumexperimentiert und festgestellt, dass die verbrauchte Energie keinen wirklichen Unterschied macht, bis auf dass mit 2,5 kw der Raum sehr schnell warm ist und mit Bedarfsteuerung länger braucht als ohne. So schalten wir sie eine halbe Stunde vor Frühstück an und anders wars ne Stunde. War bei meiner Perfera Multisplit nicht so. Die braucht ohne Bedarfssteuerung deutlich mehr Energie und der Raum ist nicht deutlich schneller warm.
Das mit dem kurz hochlaufen und 50 Watt mehr hat meine auch. Lüfter dann etwas stärker. Nach Andys Bericht tippe ich mal auf einen Test ob der Raum tatsächlich die Temperatur hat oder nur um das Gerät rum. Daher auch höhere Lüfterdrehzahl.

Ich meine damit auch die Drehzahl des Lüfters außen am Gerät der auch leicht die parallel die Drehzahl verändert wie Frequenz vom verdichter aber alles immer nur für ein paar sek manchmal oft hintereinander und irgendwann pendelt die sich ein . Kann natürlich auch eine Eigenart sein aufgrund des verdichters um das Öl zu pushen Evt . Durch den Kreislauf . Die Menge an Kältemittel ist nicht gerade wenig und die Modulation von 180w bis xy ist kein Standard .

ah ok. Muss ich mal schauen. Das aussengerät höre ich nicht :slight_smile: 1m dicke Mauern