Wenn die Restfeuchtigkeit des Ablaufschlauches auch eine Rolle spielt, müßte sich das nach dem sorgfältigen trocknen (100 Min. Lüfter, starke Stufe) beim wiedereinschalten nach langem ruhen, am feuchtigkeitsmesser kurzzeitig sichtbar sein.
Ich denke es ist aber nur der "Auffang" vor dem Ablaufschlauch, der mitgetrocknet werden sollte/ feuchtigkeit anzeigen läßt.
Nachtrag
Ob Auswurftfeuchtigkeit von <65% rel Luftfeucht
bei diesen Temperaturen (24 Grad) als sicher gegen Schimmel im nicht mehr kalten Innengerät angesehen werden kann?
Im Hinterkopf habe ich das es bei 80% (rel Feuchte?) gut schimmeln kann...
Nein, weil die Anlage wird in 12h nicht trocken und ich will nicht im warmen schlafen.
Es wird sich aber angleichen.
Das sind Xiaomi Mi2 BLE-Thermometer die ich mit Custom-Firmware geflasht habe.
Hab alle Thermometer nach dem Firmware flashen zusammengelegt und die Temperatur- und Feuchtigkeitswerte kontrolliert weil ich die Sensoren eigentlich montiert habe um den COP besser als Onecta berechnen zu können. Dafür muss es genau sein.
Habe die Feuchtigkeit auf 1%-Range genau und die Temperatur auf 0,1°C-Range genau angepasst. Musste für die Feuchtigkeit glaube ich bei 2-3 Thermometern ne Korrektur benutzen und bei der Temperatur bei ungefähr der Hälfte weil viele bei 0.2-0.3°C Abweichung lagen.
Die sind ab Werk schon ganz gut diesbezüglich.
Ich denke wichtiger als die Auswurffeuchte ist die Differenz zwischen Ansaug- und Auswurf.
Vielleicht kann die KI berechnen wie viel Oberflächenfeuchte bei der Wärmetauscherfläche vorhanden sein muss für xy % Auswurffeuchtedifferenz bei Luftdurchsatz XY.
Ich schätze aber am Ende wird das Problem aber sowieso eher sein, dass der Wärmetauscher nicht mehr flächendeckend klamm ist, sondern dass es kleine Feuchtigkeitsspots gibt.
Wenn man es auf die Spitze treibt könnte man die Feuchtigkeitsspots möglicherweise mit ner Wärmebildkamera sehen. Aber ich glaube die Wärmebildkamera die ich habe ist nicht genau genug dafür.
Für mein Gefühl würde ich sagen, dass man wenn man bei 5% Feuchtigkeitsdifferenz ist vermutlich schon recht viel für die Trocknung getan hat.
Vielleicht erreicht man das bei hoher Lüfterstufe doch schneller als gedacht.
Mich nervt das starke gepuste aber.
Als ich meine Trocknungsautomation gemacht habe hab ich Lüfterstufe 1/5 benutzt und das funktioniert nicht in vertretbarer Zeit.
Für den Versuch teste ich jetzt auch hohe Lüfterstufen.
Aber wenn ich hier 10 Anlagen dauerhaft bei 5/5 trockne hängt der Familiensegen schief.
Hab gestern nochmal einen Test gemacht, nach 2 Stunden ist die Luftfeuchte tief genug runter, so dass ich von trockenem Wärmetauscher ausgehe.
Man sollte vielleicht mal einen weiteren Test machen: Nach 2 Stunden, falls der Sensor immer noch hohe Feuchtigkeit anzeigt, einfach mal ein Blatt Papier zwischen ein paar Lamellen schieben und schauen, ob da wirklich noch was feucht ist.
Ich hatte bisher bei zwei meiner Anlagen Probleme mit dem Abtrocknen. Beide Male war bei mir der Kondenswasserablauf schuld. Einmal war es ein zu flacher Verlauf am Ende des Schlauchs, einmal direkt am IG. Ich werde zukünftig auch keinen innen gewellten Ablaufschlauch mehr verbauen, das halte ich auch für sehr ungünstig bzgl. Abtrocknen.
Ausserdem glaube ich dass es eine Rolle spielt, ob Winddruckverhätnisse helfen den Schlauch zu trocknen. Habe eine 10 Jahre alte Anlage an der Westseite, da drückt der Wind wohl ein wenig durch den Ablauf. An der Klima ist niemals ein Lüfter nachgelaufen, null Probleme.
Ich konnte der Diskussion am Ende nicht mehr folgen. Diese Zeiten für das Trocknen des Wärmetauschers, sind die mit laufendem Lüfter, oder ohne Lüfter? Im Fall ohne Lüfter, müsste ja nach meinem Verständnis die Lüfterklappe schließen.
Ich lasse meine drei Klimas nach dem Kühlen per Home-Assistant-Automation eine halbe Stunde lang bei geringer Lüfterstufe im Ventilatormodus laufen.
Ich habe dazu Wärmetauscher, Lüfterwalzen und die Auswurfkanäle per Wärmebildkamera vermessen. Mein Ziel war, dass keine dieser Baugruppen nach der Trocknungsphase den Taupunkt unterschreiten. Der Rest der Feuchte verdunstet irgendwann durch die Raumwärme.
Eine komplette Trocknung von Wärmetauschern und vor allem den Kondensatrinnen ist nicht mein Ziel und kann in der kurzen Zeit auch nicht erreicht werden.
Im Kühlmodus werden die Anlagen bei Bedarf einige Stunden am Stück betrieben, d. h. sie werden überwiegend dann abgeschaltet, wenn der Kompressor recht tief moduliert und der Wärmetauscher nicht mehr allzu viel Kondensat abscheidet.
Bislang scheint meine Strategie aufzugehen, da ich nirgendwo auch nur einen Ansatz von Schimmel erkennen kann. Die Anlagen riechen auch nicht unangenehm, außer für einige Minuten direkt nach dem Abschalten des Kompressors (riecht säuerlich; vermutlich eine chemische Reaktion zwischen Kupfer und Aluminium bei plötzlicher Temperaturerhöhung?). Dazu sei angemerkt, dass die Klimas von mir mehrmals jährlich mit heißem Spülmittelwasser und heißem klarem Wasser aus dem Drucksprüher gereinigt werden.
Na klar. Für jede Klima habe ich in HA ein separates Skript fürs Ventilieren, Heizen, Kühlen und Ausschalten. Im Ausschaltscript wird der aktuelle Zustand überprüft, und wenn dieser »Kühlen« oder »Entfeuchten« ist, wird das Gerät nicht direkt abgeschaltet, sondern eine Zeitlang ventiliert und erst danach abgeschaltet.
Ich schalte während des Trocknens einen virtuellen Schalter ein, damit andere Skripte und Automationen wissen, dass gerade getrocknet wird. Zudem verwende ich einen Countdown-Timer. Man kann die Trocknungszeit aber auch ohne Schalter und Timer mit nur einem Warten-für-x-Minuten-Baustein verwirklichen.
Das Wetter ist aktuell einfach zu trocken.
Ich bekomme keine konstant stark kondensierenden Wärmetauscher hin im normalen Betrieb und muss die Trocknungszeiten leider irgendwann später nachreichen. Warte die ganze Zeit. Aber bei den aktuellen Bedingungen komme ich selten unter 13°C Ausblastemperatur was meist am oder etwas über dem Taupunkt ist und die Messwerte taugen da einfach nix.
Bei uns "ernten" die Anlagen das gießwasser für den Garten. Da fällt eine Menge Kondensat an, welches wir mit einem Tank sammeln. Ohne das jetzt bei uns nachgemessen zu haben wie lang es bei uns trocknet, aber so als Biologe mal eingeworfen: Kondensat sollte nicht müffeln!
Ich stelle unsere Daikin Sieste Perfera meist auf 24 Grad zum kühlen, das reicht uns. Da fällt nicht sehr viel Kondenswasser an, ganz anders bei 22 oder 20 Grad. Ich lasse das IG im Lüftermoduls meist 1-2 h nachlaufen, damit es möglichst trocken wird. Gemessen habe ich konkret nichts, aber es fühlt sich so an, als ob da keine weitere Feuchtigkeit entsteht. Im Kühlbetrieb fällt die rel. Luftfeuchte hier im Dach oft unter 40%, aktuell sind wir bei 35% - das ist schon eher wenig. Von daher begrüße ich es, wenn im reinen Lüftermodus die Luftfeuchte wieder etwas ansteigt.
Da ich seit einem Jahr keinen Strom einspeisen darf bin ich im Moment in Versuchung die Fenster auf zu machen und die Klima laufen zu lassen um Wasser zu ernten mit dem Strom den ich sonst weg werfe... wenn jemand einen Vorschlag für ein Experiment hat, sagt bescheid, den Strom und die Geräte habe ich, aber bisher läuft hier nix nach zum trocknen und es müffelt auch nix.
Hat man einen sensiblen Feuchtigkeitsmesser im Raum , man beim Einschalten leicht erkennen ob es trocken war oder nicht.. ja besser sehbar wäre es mit einschalten im Lüfter statt im kuhlmdodus. Aber kuhlmdodus passt schon und so schnell kann der Wärmetauscher innen nicht kalt werden. Das braucht schon ein paar Minuten. Gibt es zuvor also keinen Anstieg der Luftfeuchtigkeit war es wirklich trocken, ansonsten nicht.
Ich muss es also Mal mit 2h nach Lüften probieren. Beim Ausschalten hat es im Zimmer meist so 18° bei 60% rlF. Die Temperatur steigt dann rasch an und die absolute Luftfeuchtigkeit geht bei wechsel in Lüfter Modus dann auch sehr schnell um 3-4g/m³ rauf.
Je weniger latetente Hitze im Haus ist umso länger wird wohl das nach Lüften laufen müssen. Erstens braucht es länger bis der Wärmetauscher überhaupt oberhalb des Taupunktes ist von Temperatur, zweitens je kühler umso langsamer trocknet es... Im Oktober oder November werde ich wohl 3-4h nach Lüften müssen. Im Frühling dafür hat nicht weil da ist rlF hier so niedrig dass der Taupunkt beim kühlen kaum erreicht wird??? Letzteres werde ich erst dann sehen.
Aja, ich habe beide Anschlüsse für entwässern angeschlossen. Es kommt auch obwohl Gerät etwa 0.6° geneigt aufgehängt etwas Feuchtigkeit aus dem höheren Anschluss raus. Ab und zu verrutscht ein Schlauch dann ist der zweite das Backup aber es kommt auch ohne Blockade aus beiden etwas Feuchtigkeit.