SPIEGEL: "Reiche plant massive Einschnitte für kleine Solaranlagen"

Ich gehe eher davon aus, dass die Anlagen immer noch gleich groß werden (wegen Fixkosten, daher immer noch Dach voll), aber dafür einfach nicht mehr eingespeist wird (> Nulleinspeisung oder Inselanlage)

Die Wirtschaftlichkeit kommt bei der aktuell schon sehr geringen Vergütung eh schon großteils aus dem Eigenverbrauch. Auf die paar Prozent kann man auch gleich verzichten und damit auch auf teure Smartmeter und teure Anmeldung durch Elektriker.

Die Regelung sorgt nur für höhere Preise in Zeiten mit relativ wenig PV-Strom (in denen sonst zig kleine Anlagen durchaus ihren Beitrag leisten würden). Wird den zig Freiflächenanlagen die noch in Planung sind auch nicht helfen, die produzieren den größten Teil zu Zeiten in denen Strom eh schon zu Negativpreisen gehandelt wird.

Leute leute.

Wie haben sich alle wegen dem Heizungsgesetzt von Habeck aufgeregt. Und was ist passiert? Es wird gerade abgeschafft sehr zum Ärger vieler Handwerker, die umgeschult haben, die investiert haben ….

erst mal abwarten. Wer bisher ne Solaranlage gebaut hat ist eh fein raus, die anderen sind halt zu spät. Sorry.

FALLS tatsächlich dadurch der Bau von Solaranlagen unwirtschaftlich wird, wird die Installationslobby bzw. die Handwerkerlobby eine Änderung erreichen.

Das was diese Frau macht ist genauso kurzsichtig, lobbygesteuert und letztendlich nicht sinnvoll wie Habecks Heizungsgesetz. (ich weiß das sehen viele anders).

Es gab auch Gesetze die den Smartmetereinbau gesetzlich vorgeschrieben haben. Hat es was genutzt? Alle Vorgaben sind nicht eingehalten worden.

Daher abwaren und Tee trinken. Der Markt regelt das schon.

Stefan

Wäre ja schön, wenn der Anmeldezirkus bei den Netzbetrribern dann wegfallen würde, aber das wird Reiche&Co garantiert nicht zulassen. Und die wenigen kWh die wegen Regelschwankungen eingespeist werden, müssen natürlich auch hochbürokratisch abgerechnet werden. Darf doch keinen Spaß machen …

Die Regierung wird an sich selbst scheitern. Die Klima Gesetzgebung wurde vom BVerwG kassiert, weil nicht ausreichend belegt werden konnte, die die Klima Ziele erreicht wurden. Geklagt hatte die DUH. Die nächsten Ziele und Maßnahmen der Regierung müssen darstellen, wie die international vereinbarten Ziele erreicht werden sollen. Nach den angekündigten und geleakten Gesetzesänderungen wird das wohl kaum gelingen.

Es wäre nicht das erste Mal, dass die Regierung erst durch Gerichte wieder auf den richten Weg kommt.

Also Kopf hoch und wehrhaft bleiben.

L.G.

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Na ja, in spätestens 2-3 Jahren kommt AgNes und dann ist es bestimmt auch bei den Bestandsanlagen vorbei mit der Vergütung. Wartet mal ab.

Warum so schwarz sehen? Wenn ein Netzentgelt für alle "Einspeiser" kommt, wird es wohl kaum die EEG Vergütung aufzehren, oder?

Ich bekomme in Österreich 5ct im Sommer. Sie wollten auch hier ab der ersten kWh Gebühren einführen. Es werden weitere große EE-Anlagen gebaut. In den nächsten Jahren kriechen wir dann bei 3-1ct herum. Wer verkauft das für 3ct oder 1ct? Ja, besser als nix, aber für 1000kWh 10€ bekommen? Da kauf ich mir ne Schneekanone und mach Elsas Eispalast im Hof…

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Hinfällig sobald es sich um eine Inselanlage handelt.

Beim Verbrauch ist das Netzentgelt in der Hochlastphase aktuell höher als die Einspeiservergütung einer Anlage vor dem Solarspitzengesetz.

Wenn ähnliche Preise für das einspeisen in den Mittagsstunden fällig werden, dann durchaus möglich.

Aber das “Problem” ist im Fall der Fälle relativ leicht mit einem einzigen Haken gelöst ( Zero Export ). Wenn 60% der Erzeugung nur ~20% zur Wirtschaftlichkeit beitragen kann man darauf auch verzichten.

Die Preise um Null wären ganz schnell Geschichte, wenn der Endkunde die wirklich sehen würde.

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Da kommt niemand zu spät. Man kann sich immer ‘ne PV-Anlage aufs Dach schrauben und diese auch selber nutzen. Ich verstehe nicht, warum der Fokus immer aufs Einspeisen gelegt wird.

Die werden durch den Abbau von Subventionen nicht unwirtschaftlich, sondern sie sind unwirtschaftlich. Ansonsten würden sie keine Subventionen brauchen.

Der Strom, den man im Bezug bezahlt ist so teuer, dass sich eine PV-Anlage in der Regel auch ohne Einspeisevergütung rechnet. Würde aber vermuten, dass viele darauf verzichten werden Panels auf der Nord-Seite zu plazieren.

Aber klar: Wer keine Einspeisevergütung mehr bekommt, setzt den Schalter der PV-Anlage so, dass nicht mehr eingespeist wird. Man würde ja nur dem Enegergiekonzern helfen und es kommt sonst niemandem zu Gute.

Erst wenn die Smartmeter wirklich da sind (derzeit noch ein Traum. Habe selbst auch immer noch einen dummen digitalen Zweirichtungszähler) und eine Direktvermarkung möglich ist, wird sich das ändern.

Bestelle halt selber einen bei einem wettbewerblichen Messstellenbetreiber.

Wer etwas mehr Modulleistung verbaut hat, fährt damit in der Regel günstiger als beim grundzuständigem Messstellenbetreiber. Letzterer hat nämlich Staffelpreise nach Modulleistung.

Ich habe mich für Inexogy entschieden, die verbaut hier gleich der Solateur. Funktioniert auch ohne Mobilfunkempfang.

Machen aktuell auch nur die wenigsten.
Anlagen vom Fachbetrieb einfach zu teuer, aber in DIY …

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Ich finde es einfach sinnvoll, wenn man alle vorhandene Dachflächen in D statt mit Dachziegel mit (sog. Indach-)PV-Modulen bedeckt. Dieses PV-Funktionsdach schützt nicht nur vor Wetter, kostet inzwischen vermutlich weniger Energie und Geld für die Herstellung als das Brennen der Dachziegel, spart beim Dach Gewicht, Dachsparren können kleiner ausgelegt werden. Zudem erzeugt es Jahrzehnte Energie und hält vermutlich sogar länger als Dachziegel. Gegenüber einem Dach mit Dachziegeln amortisiert sich das PV-Dach sogar. Gerüstkosten und Dachdecker/Solarteurkosten fallen eh an (“Eh-da-Kosten”) beim Hausneubau und bei einer Dachsanierung. Und ganz wichtig: im Vergleich zur industriellen Freiflächen-PV werden mit PV auf Dächern vorhandene bereits versiegelte Flächen genutzt (“Eh-da-Flächen”;-). FF-PV braucht dagegen riesige neue Agrar-Fächen, die nicht mehr in vollem Umfang von den Landwirten genutzt werden kann. Die Argumentation von Frau Reiche ist also nicht zu Ende gedacht, teils falsch.

Jede Gebäudeeinheit sollte dadurch soviel Energie erzeugen, wie es verbraucht (gilt nur für nichtindustrielle Gebäude wie Ein- /Mehrfamilienhäuser). Moderne EFH wären Frühjahr bis Herbst energieautark.

Laut Fraunhofer ISE kann man mit allen Dachflächen in D ca 600 TWh pro Jahr erzeugen. Mit wachsender PV-Zelleneffizienz 25%… 30%… sogar mehr als D braucht. Und noch viel mehr, wenn man auch Fassaden hinzunimmt .. >1000TWh.

Es widerstrebt mir zutiefst und wäre sinnlos, wenn man vorhandene PV-Ressourcen nicht nutzt und wertvolle Energie von PV-Anlagen einfach abregelt, verwirft.

Aus meiner Sicht sollten diese kleine Kraftwerte über Energiegenossenschaften zu virtuellen regionalen Großkraftwerken gebündelt werden. Die Genossenschaften können dann wie Energieversorger am Strommarkt handeln, Speicherkraftwerke ergänzen, um maximale Netzdienlichkeit zu erzeugen und faire Einspeisevergütungen anzubieten. Wer viel Energie zu niedrigen Preis einspeist, kann auch viel Energie zu niedrigem Preis zurückkaufen, zB. Im Winterhalbjahr für die Wärmepumpe.

Daran sollten wir alle arbeiten. Mit Energy Sharing sollte ein solches Modell möglich sein.

Leider befürchte ich, dass Frau Reiche Mittel und Wege findet, dieses hocheffiziente, resiliente und okonomisch und ökologisch sehr sinnvolle dezentrale Grid zu verhindern, um die Energie-Monopole nicht zu gefährden.

PS: ich habe auf meinem EFH Bj.1964 seit 13 Jahren eine 19kWp Indach-PV (keine Dachziegel mehr nach Dachsanierung), beide Dachhälften ONO und WSW, 15kW Hybrid-WR, 22kWh Speicher, eAuto mit Wallbox, Wärmepumpe und separate Warmwasser-WP. Mit 19kWp erzeugen ich ca 16MWh Energie/Jahr und verbrauche nur ca 15 MWh/Jahr. Somit bin ich in der Bilanz neutral, ehe leicht positiv. Im Sommer speise ich mit 18,6ct/kWh ein, bin dank Speicher quasi energieautark, im Winter beziehe ich hauptsächlich für die 14kW-WP Grünstrom für 25,4ct. Damit bin ich ca 50% energieautark, und ich habe bei 0t CO2-Ausstoß auch noch Einsparungen von fast 300€ monatlich.

Ich würde mir wünschen, wenn jeder Häuslebesitzer eine solche Installation anstreben würde. Das würde den Klimaschutz große Schritte voranbringen.

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Das ist zwiespältig. Es hat nicht jeder ein Haus. In einem Hochhaus kannst du demnach eine solche Rechnung vollkommen vergessen.

Was du aber überhaupt nicht erwähnst: Warum werden Supermärkte, Parkplätze nicht GEZWUNGEN PV-überdacht? Im privaten Bereich wird man, siehe Thema hier, auch schon gezwungen. Wieso zwingt man dann nicht jene, die sowieso genügend finanziellen Spielraum hat?

Beim Dach sehe ich es ähnlich, aber anders. Ich halte überhaupt nichts von PV-Schindeln. Viel besser sind für mich Blechdächer, hinterlüftet und darauf PV. Blechdächer sind quasi unkaputtbar, zudem würde die PV-Schicht einen großen Teil der Witterungseinflüsse (Sonne/Regen/Schnee/Wind) auffangen. Da aber alle paar Jahre ein Technologieschub kommt, würde ich sagen, dass es viel besser wäre, wenn man alle 20 Jahre sein Dach neu mit PV belegt. Und ist das nun im Dach integriert muss ich exakt die neue Größe haben, sonst passt es nicht mehr. Mit Modulen ist eine Halterung vorhanden und ich kann mich ein wenig danach richten beim Modulkauf. Nur als Pi mal Daumen: Wenn meine jetzigen PV-Module 20% Wirkungsgrad haben und wie in deinem Fall 16MWh erzeugen, vielleicht gibt es dann Tandem-PV-Module mit 30% Wirkungsgrad, dann hast du auf einen Schlag nicht 16MWh erzeugt, sondern 24MWh.Und das bringt MEHR als das gesamte Haus zu dämmen (nur beispielsweise). Oder es kommt eine neue thermoakustische Wärmepumpe, die nun nicht mehr eine JAZ von 3 erreicht (wegen höherer Vorlauftemperaturen in Altbauten), sondern 5. Dann benötigt man nicht mehr 6700kWh Strom für 20 000kWh Wärme, sondern wiederum auf einen Schlag nur noch 4000kWh Strom für 20 000kWh Wärme. Auch hier: Jede Dämmmaßnahme wäre teurer als der Umstieg.

Daher: Eine Dämmpflicht oder eine PV-Pflicht sehe ich hier nicht als sinnvollen Antrieb. Eher die Strompreise. Energy Sharing wäre eine tolle Sache, es scheitert aber am Strompreis im Winter. JensDecker hat es auch erwähnt gehabt. Was bringt es, wenn Biogas im Sommer verbrannt wird um Strom zu gewinnen, wenn dann Wind/PV abgeschaltet wird? Wie ich schrieb: Mit dem Wind/PV-Strom das Biogas komprimieren und ins Erdgasnetz. So würde der Strom genutzt, und in einem weiten Feld im Winter oder bei Bedarf weniger Gas zugekauft werden müssen. Eigentlich ist das dann Energie in den Winter bringen. Nur passiert das nicht…

Und Kleinanlagen das zu realisieren, ich meine, WIR könnten das doch auch im kleinen machen oder? In einer Gemeinde eine Power-to-Liquid-Anlage investieren, das Liquid speichern für den Winter, im Winter verstromen. So müsste noch nicht einmal Infrastruktur ausgebaut werden, z.B. wegen Trafoüberlastung bei zuvielen Einspeisern. Im Gegenteil. Man würde sogar Strom KAUFEN, weil er dann ganz günstig ist im Sommer und bei Überschüssen und den dann einlagern. Nur leider scheint sowas einfach noch zu teuer zu sein.

Auch hier gilt: Der Dorfteich war im Durchschnitt 1m tief und trotzdem ist die Kuh ersoffen.

Volksenergiewende statt Ausbremsung der privaten Energiewende!

Bei den meisten Themen sind wir uns einig.

Parkplatz-PV, Industriehallen-PV, Freiflächen-PV usw. wird eh kommen, das nutzt Unternehmen, sie sparen/verdienen damit Geld.

Jetzt zur Energiewende für die privaten Haushalte:

Zwang zur PV lehne ich ab, aber die Menschen sollten selbst drauf kommen, dass PV in den meisten Fällen die optimale Lösung ist. Motivieren, evtl. fördern mit Priorität auf PV wäre ein gutes Ziel. Dämmung bei Neubau ja und bei Altbau, wenn Sanierungsmaßnahmen eh anfallen (eh-da-Kosten).

Jetzt zu meinem Vorschlag PV auf allen Dächern (Fraunhofer-Studie): Natürlich weiß ich, dass ich privilegiert bin, das Glück habe, ein Enfamilienhaus zu besitzen. Daher sehe ich auch meine Verantwortung, selbst möglichst viel zum Kllmaschutz beizutragen, und andere zu motivieren, es mir gleichzutun.

Die Indach-PV (Achtung: keine PV-Schindeln, sondern große Indach-PV-Module) macht m.E. aus den von mir genannten Gründen Sinn. Man braucht darunter kein Blechdach. Bei mir ist es eine 6cm Weichfaserplatte mit Folie, darunter Zwischensparrendämmung. Wenn man PV erneuern möchte wg Wirkungsgrad, dann muss man eh ein Gerüst stellen, alt demontieren, neu montieren… was macht da groß den Unterschied zu Aufständerung? Übrigens: bei mir haben die PV-Module von 2013 ca 13,7% Wirkungsgrad und reichen für das Haus aus. Warum soll ich diese austauschen? Das macht ökonomisch und ökologisch wenig Sinn.

Mehrfamilienhäuser und sogar Hochhäuser sind in der Regel effizienter gedämmt, verbrauchen pro m2 Wohnfläche weniger Energie. Daher reicht oft Dach-PV, bei Hochhäusern zusätzlich Fassaden-PV. Gut ist, dass die aktuellen Module 22% haben, bald 25% und mit Perowskit wohl auch über 30% haben werden. Dann sollten wir kein Energieproblem mehr in D haben. Bei den niedrigen Kosten für die kWh mit PV amortisiert sich auch Dämmung immer weniger. Trotzdem sollte man sie bei Sanierungen im Auge behalten.

Ziel sollte sein, dass jedes Haus soviel Energie erzeugt, wie der Haushalt mit Heizung und eAuto verbraucht. Genauer betrachtet eher sogar mehr, da es ca 60-70% Umwandlungs- und Speicherverluste bei Power2Gas für den Winter gibt. In meinem Fall mit ca 50% Autarkie müsste ich dann zusätzlich ca 7000kWh x 3 erzeugen für das Winterhalbjahr, um die Verluste zu kompensieren. Die mit PV zu produzierende Gesamtenergie wäre dann für mein Altbau-Haus ca 28000kWh statt 14000kWh pro Jahr. Würde ich die aktuellen PV-Module mit nur 13,7% Wirkungsgrad (19kWp erzeugen 16MWh) gg aktuelle PV-Module mit 22% austauschen, käme ich mit meinem Dach allein auf etwa 28kWp und ca 24MWh. Daher verfolge ich zweierlei Ziele: weitere PV-Module am Balkon, Holzschuppen, auf Garage, evtl noch an Südfassade sowie Dämmungsmaßnahmen am Haus zur Einsparung von Heizenergie. Noch besser wäre natürlich eine hocheffiziente Wärmepumpe, wie du sagst: SCOP oder JAZ von 5 wäre natürlich optimal, dann könnte ich in meinem Fall ca 3000kWh pro Jahr Heizenergie sparen bzw 9000kWh PV-Energie. Beide, PV und Wärmepumpe, habe ich bereits jetzt mit normalem Wirkungsgrad in Betrieb, und die private Energiewende funktioniert hervorragend. Erst recht wird sie dann in Zukunft mit hocheffizienten PV-Modulen und Wärmepumpen funktionieren. Ich kann also beweisen, dass die meisten Wohnhäuser in D in diesem Sinne energieautark werden können und dabei noch viel Geld gespart werden kann.

Schlüssel für die weitgehende dezentrale Energieautarkie für Wohnhäuser ist natürlich die saisonale Pufferung der PV-Überschussenergie im Sommer für die Heizung, Haushaltsstrom und Auto im Winter. Sinnvoll wäre, wie du sagst, eine abgestimmte Power2gas-Lösung in jeder Stadt, jedem Landkreis, jeder Region, um die großen Stromnetze nicht zu überlasten. Dazu viele Energiegenossenschaften, die den Energiefluss und die Speicherung dezentral managen und das Geld und die Wertschöpfung in der Region halten.

Daran sollte Frau Reiche arbeiten, an einer echten Volksenergiewende, und nicht an der Ausbremsung der Energiewende.

Du vergisst die 50% in Hochhäusern/Mietwohnungen. Denen ist es nicht möglich, große PV zu installieren. Für EFH/MFH evtl. noch möglich, aber größer?

Ah, siehst du, wenn du andere PV-Module hättest, könnte es auch so klappen. Und was meinst du, ist das günstiger oder teurer als die ganze Bude zu dämmen? Und jetzt überleg mal, was wäre wenn man das Geld, welches zum dämmen verwendet wird, eben für EE genutzt würde. Das brächte mehr als die Dämmung. Nicht für einzelne Haushalte, die dämmen, PV bauen, E-Auto haben.

Auch hier: In diversen Foren liest man von Leuten die sich 1-2 E-Autos kaufen. Wenn ich mir jetzt aber überlege, was die an CO² oder Sprit “sparen” weisst du was, größenordnungstechnisch mehr bringen würde? Leuten die sich kein E-Auto leisten können und die letzten Dreck- und Verbrauchswagen ein E-Auto SCHENKEN. Im Sinne von: Ich fahr weiter einen Verbrenner und denen schenk ich ein E-Auto.

Und das bedeutet, dass die Subventionsart exakt falschherum WAR. Das sind alles schon gelegte Eier. Wir werden damit nicht weiter kommen. Ein Großteil, und das sind Mieter, werden so oder so in die Röhre gucken. Nehmen wir an, der Strompreis wäre extrem günstig. Die könnten sich dann auch nen Heizlüfter oder E-heizung hinstellen. Aber dafür benötigt man eben günstigen Strom. Vor allem im Winter….

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Soviel Strom haben wir aber wohl kaum, dass man ihn im größeren Stil derart stumpfsinnig 1:1 verblödeln sollte.

Wenn du den Wirkungsgrad aller Heizungsanlagen die verwendet werden und den daraus resultierenden Verbrauch umlegen würdest auf die zentralere Erzeugung desselben Kraftstoffes in Kraftwerken, denke ich, kommt am Ende eine 0 raus. Und wenn eine 0 rauskommt sind alle zusätzlichen Gewinne, sei es durch PV, Wind, oder Einsparungen durch Wärmepumpen etc. ein gutes Gesamtpaket. Aber nur günstige Energie nur dadurch zu erreichen, indem man mit Wärmepumpen, die eher kaum in Hochhäusern realisiert werden können, oder durch Dämmmaßnahmen, die aber keine Einsparung bedeutet da die Miete dann fortlaufend so weiter läuft (die wird ja nicht nach der Abschreibung nach 20 Jahren niedriger), das sehe ich kritisch.

Da wäre 1:1 besser als so weiter wie jetzt.

Hast mal verglichen, was diese Lösung gegenüber Standardmodulen kostet? Solche Lösungen setzen sich oft deshalb nicht durch, weil viel zu teuer. Auch wenn es technisch gesehen interessant erscheint. Man kann nur billig sein, wenn man sehr große Mengen produziert. Und dann hat man auch noch einen sehr dynamischen Markt, wo ein kleinerer Hersteller gar nicht mithalten kann. Module mit Entwicklungsstand vor 3 Jahren sind heute kaum noch verkaufbar.