@carolus Das Gewicht muss es auch tragen, aber das ist doch machbar...
Der feine Unterschied besteht in den Worten machbar, realistisch, wirtschaftlich.
Schwungräder sind bereits im Einsatz, allerdings zur Frequenzbalansierung.
Problematisch mit PV und mittlerweile auch Windkraft ist die fehlende träge Masse, die bei kurzfristiger Lasterhöhung die Frequenz stabil bei 50hz halten kann.
Dafür werden Schwungräder hergestellt und installiert. Gebaut in Deutschland, installiert in Irland. Irland hat wegen dem hohen Windkraftanteil und dem weitestgehend isoliertem Stromnetz ein solchen Bedarf erkannt.
Solche Anlagen können vorteilhaft z.b. direkt neben stillgelegte AKWs oder Kohlekraftwerke etc gebaut werden, da dort bereits die notwendige Netzinfrastruktur vorhanden ist.
Netstabilisierende Eigenschaften können auch moderne Frequenzumrichter: Der sogenannte STATCOM-Betrieb, z.B. die Umrichter in Windkraftanlagen können das schon seit vielen Jahren (auch wenn kein Wind weht).
Schwungradspeicher kenne ich nur aus Inselnetzen. Hier wurden die verwendet, um beim Umschalten von Wind/PV auf Fossil die Startzeit des Dieselgenerators zu überbrücken. Aber das ist schon über 10 Jahre her, heutzutage würde man hier wohl Akkus nehmen.