Speicher für Balkonsolar nachrüsten

Keine Ahnung, ob ich bei Euch richtig bin, bin begeisterter Laie, habe eine Balkonanlage auf der Gaube, 2 Jahre super gelaufen, wollte jetzt die Anlage mit einem Speicher (Marstek) erweitern. Habe die beiden Paneels parallel über Y-Stück auf 2 Leitungen gebracht und über 16m Kabel in den Keller geführt, wo der Marstek-Speicher steht. Der muß auch geladen haben, lt. App von 77% auf 100% (2,24kWh). Ausgang und Stromerzeugung steht aber immer "0". Hinter dem Speicher hab ich den Wechselrichter angeschlossen, dann das Netzkabel in die Dose. Aber da kommt nix an. Wenn ich den Speicher rausnehme, funktioniert es.

  1. Ist die parallele Verschaltung der beiden Paneels über Y-Verteiler zulässig?
  2. damit kann ich nur einen Eingang am Speicher besetzen. Ist das ein Problem?
  3. Der Wechselrichter hinter dem Speicher sagt garnichts.
  4. nehme ich den Speicher raus, blinkt der Wechselrichter langsam grün (aller 2 sek) und es gibt eine Einspeisung ins Hausnetz.

Wäre sehr dankbar, wenn sich dazu jemand äußert.
Dank und Gruß!

Sollte gehen, aber check mal, welche Leistung pro MPPT Eingang der Speicher hat. Setz hier auch mal einen Link zum Speicher-Datenblatt, damit man auch selber mal gucken kann.

Hast du dir mal im Webinterface das Speichers genauer angeschaut, was der macht? Und hast du den richtig konfiguriert?

Grundsätzlich ist das schon richtig so, dass der WR am Speicher angeschlossen werden muss und der Speicher dann Leistung in den WR einspeist. Zumindest, wenn der Marstek genauso funktioniert, wie z.B. Growatt Noah.

Ein Bekannter hat den. Der kann unterschiedlich konfiguriert werden wann usw. er einspeist. Daran wird es liegen. Die mitgelieferten Energiezähler sind allerdings fast wertlos da die keine Richtung erkennen und damit für Nulleinspeisung eigentlich untauglich sind.

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Ok, ich danke Euch, für mich ist schon hilfreich zu wissen, dass der Speicher das Problem ist und ich nichts falsch geschaltet habe.

Hab auch das Prinzip noch nicht ganz verstanden, dachte, der Speicher wird primär belastet, wenn im Haus Strom gebraucht wird. Hier kann man „Laden“ (Laden und Entladen) und „Entladen“ (Selbstanpssung) einstellen?? Was ist der Nachteil der Selbstanpassung? Die ist doch einzig plausible Variante. Problem ist, dass ich gar nicht in das Menü „laden“ und „entladen“ reinkomme.

Wahrscheinlich gibt es eine Diskrepanz in der Vermarktung der Speicher (alles easy) und der technischen Realität. Kennt jemand ein Speichersystem, dass auch für DAUs und Laien wie mich geeignet ist?

Ist der Wechselrichter Akku-tauglich?

Das hört sich nach Nulleinspeisung an. Das geht aber nur, wenn ein passender Sensor vorhanden ist, der den Stromverbrauch der Wohneinheit misst und mit dem Speicher kommunizieren kann.

Hast du das nicht, kannst du es lediglich so machen, dass du über Nacht die Grundlast der Wohnung einspeist, also z.B. 100-200 Watt. Bei einem so kleinen Speicher kann so eine ungeregelte Einspeisung durchaus sinnvoll sein.

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Diese Speicher haben die möglichkeit, dass man einstellen kann wann wie viel strom vom speicher ins Hausnetz abgegeben wird. Der wechselrichter ist nur der erfüllungsgehilfe, der setzt das um.
Man guckt, wie viel grundverbrauch man über den ganzen tag hat, auch nachts. Dann stellt man das so ein, dass über die 24 stunden kontinuierlich strom abgegeben wird. Mal mehr, mal weniger. Nur so viel, dass nix ins öffentliche netz verschenkt wird.

Bei youtube müssten einige erklärungs videos zu finden sein. Da solltest du gucken. Und dann das bei dir einstellen. Tagsüber vielleicht 150 W , nachts 100 W.
Und wenn ihr die waschmaschine laufen lasst, dann in die App gehen und max leistung freigeben für die zeit, in der die waschmaschine läuft. Oder spülmaschine oder Herd.