Spechersystem für bestehende 24 KWp PV Anlage gesucht

Hallo zusammen,

ich habe eine recht große PV Anlage mit 24KWp und erhalte 0,11€/KW/h Vergütung. Bisher hat die Anlage aus wirtschaftlichen Gründen keinen Speicher. Vor kurzen bin ich auf einen Marstec Venus Speicher gekommen. Da dieser erstaunlich günstig ist, stellt sich mir die Frage, ob ich einen solchen günstigen Speicher auch bei mir installieren kann?

Ziel wäre ein Plug and Play Gerät. So, dass ich keinen Elektriker brauche. Ich glaube, wenn ich bei max. 800W Entladeleistung bleibe, ist dies recht einfach möglich? Kenn mich hier nur nicht wirklich aus. Daher die Frage, wie kann ich meine o.g. PV Anlage am besten mit einem günstigen Speicher ergänzen? Und was wäre hier empfehlenswert?

Vielen Dank Grüße

Alex

Du brauchst nicht zwingend einen Elektriker zum Anschließen, nur für die Anmeldung beim VNB.

Im MStDR kannst Du den selber anmelden und wenn Du dich nur ein wenig mit Elektrik auskennst und vernünftigen Verbindungen im Elektrobereich, dann kannst Du das selber. Ich vermute, hier geht es um einen HV-Speicher, nicht NV? Da du hier mit höheren Spannungen zu tun hast, solltest Du dich also schon auskennen. Ich habe einen NV-Speicher mit 16 kW für 1800 Eur gekauft (vor kurzem) und konnte den problemlos selber anschließen und einstellen.

Der Speicher sollte mit deinem WR kommunizieren können. Im Zweifel ist aber auch das nicht nötig bei NV-Geräten, bei HV vermutlich schon. NV-Speicher sind immer noch deutlich günstiger als die HV-Varianten - deswegen überlege es Dir. Mit 800W bei deiner PV-Größe wirst Du nicht allzu weit kommen - das ist nicht Halbes und nichts Ganzes, wenn Du mich fragst.

Ein AC Speicher wie der Marstek kannst du I. V. mit einem IR-Lesekopf ohne Elektriker in Betrieb nehmen.

Die Frage ist auch hier die Wirtschaftlichkeit.

Wirkungsgrad eher unter 80%, d. h. Jede entladene KWh kostet dich mindestens 13 Cent entgangene Einspeisevergütung. Bei 30 Cent Bezugspreis sparst du pro KWh evtl. 17 Cent.

Wenn man von max. 5KWh am Tag ausgeht, wären das bis zu 85 Cent am Tag.

Bei 1000 Euro Anschaffung muss das Ding ~ drei Jahre laufen bis du auf Null bist. Wie lang das Ding hält, bzw die Garantiefälle ablaufen ist fraglich.

Hab selbst mit Marstek und Anker keine guten Erfahrungen erlebt Von anderen der gehypten Marken hört man auch von miesen Support.

Selbst reparieren geht bei einzelnen Komponenten und /oder DIY einfacher. Je komfortabler umso mehr Kosten.

Nach der neuesten DIN VDE AR-N 4105 gibt es in der Tat den Kleinstspeicher bis 800W Einspeiseleistung, den man selbst mit dem Formular F1.2 wird anmelden können (sobald die Netzbetreiber mal so weit sind - Übergangsfristen...).

Die Marstek Venus E hat per Default tatsächlich erst mal 800W max. Einspeiseleistung - lässt sich per App aber leicht auf 2500W umstellen. Und damit ist sie nach Norm dann kein Kleinstspeicher mehr. Es wird eine "harte" 800W-Begrenzung gefordert, das Ding darf einfach nicht mehr können.

Ich frage mich auch, ob es schon einen "F1.2-selbstanmeldbaren" Nachrüstspeicher auf dem Markt gibt. Mutmaßlich würde die Anker Solix E1600 AC die rechtlichen Kriterien erfüllen (insb. die max. 800W). Die soll neuerdings (angeblich?) auch mit dem EcoTracker "können", so dass man mit IR-Lesekopf arbeiten kann und kein Smart Meter im Zählerschrank einbauen muss.
Nur hat das Teil nur 1,6 kWh Kapazität. Die sind zwar durch Stapel-Zusatzakkus erweiterbar, diese gehen jedoch ziemlich ins Geld.
Die 5,12 kWh der Marstek Venus E für 'nen Tausender bekommt man damit nicht hin.

Du hast 24 kWp und kriegst eine satte Vergütung, da lass mal das echte Gehirn walten und stoppe die Geiz ist geil Denke.

  1. die 24 kWp sind schön, aber die sind ja bestimmt auch mit einem guten Grund gekommen, weil es sich bei Dir lohnen dürfte, Du also einen hohen Verbrauch und / oder günstigen Anlagen Preis hattest
  2. Dein Kleinspeicher ist ein neuer und damit weiterer Erzeuger von 800 W, der in die Gesamtleistung einbezogen wird.
  3. Der Kleinspeicher reicht im Sommer mit 6 bis 8 h Nacht fast immer, nur im tiefen Winter ist es 16h dunkel und schon fällt 2x Kochen und viel Alltag in den Versorgungsbereich, wo die 800 W wenig sind und selbst bei großer Kapazität wenig zu holen ist, weil das Nadelöhr 800 W da ist
  4. Spül- und Waschmaschine, der Herd und jeder Wasserkocher liegen über den 800 W.
  5. FAZIT: Du wirst einiges abdecken können, aber längst nicht alles
    Zum Vergleich mal ein Erfahrungswert mit 3000 W Speicher: Selbst in den besten Monaten haben wir noch 50 kWh Fremdbezug, weil dann die Last im Haus die Leistung von 25 kWp PV übersteigt.
    Ich mag mir nicht ausmalen, wie viel mehr das bei 800 W sein werden.

Geh mal an die Sache mit der gleichen Vernunft heran wie damals beim großen Scheck für die PV Anlage, denn die ist nicht für Kleingeld auf Dein Dach gefallen.

Dann vergiss mal all die bekannten Influencer Marken, denn keiner der Vögel Influencer erzählt Dir die Wahrheit, sondern jeder macht erst einmal große Kasse .
BEWEIS ?
Schau mal das Thema Anker auf dem Kanal Ingenieurkunst Dr. Sauter an - hat vor über 1 Jahr Anker als den besten Kram beworben, die Zuschauer zum Kaufen animiert und dann sein Disaster Fazit Video veröffentlicht: KAUFT KEIN ANKER

und sich bei den Zuschauern entschuldigt, die so einen Kernschrott gekauft haben, wobei er das unterteilt in Versprechen und Funktionen, die nicht gehalten wurden, aber wesentlich sind wie auch die nicht existierende Garantieversprechen.

Dann fang mal nüchtern und sachlich mit Deinem Problem an und zeige das, was man braucht: deine Lastgänge in der Nacht und über das Jahr oder wenigstens die Energieverbräuche in den Zeiten.

Die einen leben in der Nacht wie am Tag und die anderen leben schon mit der Sonne und haben fast keinen Nachtverbrauch.

Und dann würde ich Dir raten, Dich nach einer Lösung umzuschauen, die bezahlbar ist und nicht alles, aber einiges abdecken kann.

EEL Battery Gehäuse mit allem, was zum Bau der Batterie gehört, und 16x EV MB31 Zellen bedeuten am Ende 16 kWh Speicher mit ich meine bis 10 kW Leistung.
Du hast noch 5 kWp offen bis 30 kWp, Deine 1. Anlage ist alt, also denk drüber nach, was wäre, wenn Du selber Dir eine 5 kWp Erweiterung baust , denn dann hast Du automatisch einen einphasigen 4,6 kW Wechselrichter - von wegen Schieflast. Die gibt es für kleines Geld auf Kleinanzeigen gebraucht um 600€ oder 900€ neu, zeitweise gab es auch mal neue für das Geld eines Gebrauchten.

Gehäuse lag letzten Winter Black Friday bei 350€ frei Haus, dazu die 16 kWh Speicher aus Hannover vom deutschen Händler mit 5 Jahren Garantie (von EVE gelisteter Händler) und Du hast binnen 2 h einen Speicher montiert, der so grob 15 Wechselrichter (Marken) CAN Bus Dialekte kann von SMA über Deye bis zu Growatt und Victron oder Pylontec.
Das ist ein JK BMS mit aktivem Balancer, der die Zellen mit bis 2 Ampere beim Laden ausbalancieren kann. Das BMS kostet je nach Kaufzeitpunkt Dich 70 bis 170€ - denn es gibt die mit 50 A / 100A und 200 A … bzw. bei 51,2 V dann 2,5 kW oder 5 kW oder 10 kW.

Das BMS kann dann der Flaschenhals sein, aber plane beim Kauf gleich das Reserve BMS ein, denn in der Batterie gibt es nur diese 1 Einheit , die neben der Zelle verschleißen oder an sich plötzlich versagen kann, weil sie in dem (ungekühlten) Maschinenraum neben den Zellen sitzt.

Die Realität sind dann 42 bis 45°C im Sommer im Gehäuse - bei einem Limit von 3 kW einer Batterie, deren Zellen 10 kW können und deren BMS auch 10 kW kann, wo aber der 1 phasige Wechselrichter auf 3 kW begrenzt ist.

Zur Erinnerung: Die Wärme entsteht als Abfallprodukt im Laden und Entladefall der Zellen
Wer mit 3 kW lädt tagsüber, der wird die 45 Grad sehen und ebenso, wenn er mit 3 kW entlädt in der Nacht.

Klar, die meisten werden besstreiten, dass sie 3 kW in der Nacht entladen, aber sobald die Wärmepumpe das Haus wärmt, braucht eine Grundlast von oft deutlich über 1 kW auch am Abend oder in der Nacht (ohne Nachtabsenkung).

Ich denke, so langsam sollte Dir klar werden, dass Deine Welt mit der kleinen Lösung nicht einmal die Spitze des Eisbergs abdecken konnte, sondern sich da viel mehr darunter verbirgt.

Kleinspeicher wie der erwähnte glänzen durch Ineffizienzen hoch 10, die Dir entgangen sind, oder Du bewusst in Kauf nimmst. Diese berühmten 50 W AC in der Nacht, wo Du schläfst, oder noch einfacher zu rechnen 100 W AC, die werden mit dem Kleinspeicher zu den miesesten Wirkungsgraden erzeugt. 100 W AC liefert der SCHLECHTESTER Speicher aus der HWT Berlin Speicher Inspektion 2025 mit einer Last von 180 W DC. Du brauchst also 180 Wh DC um 100 Wh AC zu erzeugen - ich meine, dass das ein Wechselrichter der 5 kW Klasse war und mit einem HOCHVOLT SPEICHER, nicht der Marstek Kindergartenbüchse von 24 oder 51 Volt. Du erzeugst AC Strom, den Du im Speicher von 230 V auf DC bringst und dann noch auf 26 oder 52 V Ladespannung. 2x Verluste in Form von Wärme, danach der Rückweg von 24 V auf 230V und dann von Gleich- auf Wechselspannung. Die Rundreise wird Dich dann immer 40% Verluste kosten und da sind dann 11 Cent Vergütung schon eine Menge, wenn Dein Speicher, der Geld kostet, am Ende nur 0,6 kWh AC bringen wird. Ich meine, in der HWT Studie standen 100 W AC grob 180 W DC entladen gegenüber … und 100 Wh AC Strom gibt es nur, wenn Dein Speicher 180 Wh liefert. Da sind solche Kleinen Speicher fix am Ende, denn die haben dann 1,8 kWh DC auf dem Papier, aber keiner sagte Dir vorher, dass Du mit Deinem 100 W AC Lastprofil nur 1 kWh AC daraus bekommen wirst. Das ist aber das 1x1 der Physik von Speichern.
Bei 3000 W Last sind dann auch 96% Effizienz bei der AC Erzeugung drin … nur ist der 2 kwh Akku dann nach 40 Minuten leer.

Unser Speicher ist kein Wunder an Effizienz, aber das kann er nicht, weil unser Lastprofil das wesentlich beeinflusst. Wir hatten einen anderen Ansatz, der wegen vieler Dachneigungen und AUsrichtungen und Verschattung auf viele mppt setzte und damit günstige Netzwechselrichter. Die Masse baut halt 25 kWp mit 1 Wechselrichter und gut ist, ohne Hirn und Verstand.

Wir haben aber von Anfang an auch Ökonomie im Auge gehabt und Zukunftssicherheit, Ausfallsicherheit. Wir haben 5 günstige und grundsolide 4,6 kW Wechselrichter eingeplant … fällt 1 aus haben wir noch 80 % Leistung. Dann haben wir die PV Anlage in 2 gesplittet, den 10 kWp Volleinspeiser mit 13 Cent und den 15 kWp Überschussleinspeiser mit 7,7 Cent, wobei wir zu Beginn jedes Jahres ummelden können und den Volleinspeiser umwidmen.

Unser Ziel zu Beginn war, ein günstiger Neidervolt LFP Speicher und dem wurde alles untergeordnet. Damals konnte nur Growatt das bieten und später kam noch Deye dazu.
Diese 5 Wechselrichter bedeuten auch keine Schieflasst, weil jede Phase bis auf 1 eben 2 Wechselrichter hat.
Skalierbar ist das System auch gewesen, denn die Growatt 4600 MiN Netzwechselrichter sind in 1 h gegen Hybride auszutauschen, also ein SPH 4600. Gleiche Leistungsklasse bedeutet, dass das Kabel und Absicherung passen. Ergebnis ist ein schneller Wechsel, den Du selber machen kannst.

Als dann die Verbräuche zunahmen und die Wärmepumpe anstand, war sofort absehbar, dass der 14 kWh Speicher Block 1 durch 2x 16 kWh ergänzt werden sollte, denn zwischennzeitlich hatte EVE nach der LF280K Zelle eine MB31 Zelle herausgebracht mit gleichen Abmessungen, aber 1 kWh und damit 16 kWh Energiegehalt gesamt. Gleiches Gehäuse und damit weiterhin schön stabpelbar.
Lohnt sich das ? Wir zahlen nachts 14 Cent von 0 bis 5 Uhr im Octopus Intelligent Go Tarif statt 28 Cent , also laden wir nachts den Akku im Winter, weil die Wärmepumpe auch mal jenseit 50 kWh an 1 Tag brauchen kann und das Haus ebenso Energie braucht, wenn die TAge kurz und der Ertrag bei 5 kWh dümpelt.
Da zu kommen noch 10 Cent Netzentgelterstattung im Winter halbjahr, weil wir den Strom aus dem Netz in deren Niedrigtarifzone von 0 bis 6 Uhr beziehen, also effektiv 4 Cent bezahlen.
Logisch, wie sehr sich dann der Speicher rentiert, wenn aus 28 Cent tagespreis über 14 Cent dann 4 Cent nach Netzentgelt werden und realistisch 5 Cent Kosten auf dem Papier stehen, wenn man denn einfach mal 20% Verluste einrechnet auf die 4 Cent, die man zahlt.

Wir haben also die Wärmepumpe aus China für 1750€ gekauft, für 1000€ eingebaut (inkl. Zubehör und Lohn) und für 700€ Typ 22 Heizkörper gegen Type 33 Heizkörper (aus Kleinanzeigen 4 jahre alte Brötje gekauft) getauscht und die dann großen freiwerdenden 160 cm langen Typ 22 dann in anderen Räumen eingebaut, wo sie 120 cm lange Typ 22 ersetzt haben, aber immerhin 33% mehr Leistung in den Raum bringen. Wer das nicht macht, der fährt 1000 PS Porsche im 1. Gang mit 10 cm schmalen Rädern statt 35 cm Walzen.
Will sagen: wir haben 3400 € für die Erweiterung um eine Wärmepumpe bezahlt und zugleich 2600€ für 2x 16 kWh Speicher einkalkuliert, was 6000€ Investment bedeutete. Lohnt sich für die Narren in Deutschland nie im Leben, aber bei uns ersetzt diese Lösung 2500 Liter Diesel aka Heizöl für damals 2500€ und aktuell Richtung 3500€ . Dafür werden 6000 kWh Strom gebraucht und davon 4000 kWh Fremdbezug. Die kaufen wir für 5 Cent ein und landen so bei bei grob 200€ Fremdbezug und 2000 kWh x 8 Cent EEG verloren = 160€ …. oder 360€ Heizkosten.
Logisch, dass wir bei aktuell 3500€ mit dem Umbau 3000€ Einsparung haben und die Investition in 2 Jahren bezahlt ist.

All das ging aber nur durch das modulare, skalierbare Konzept mit den 4,6 kW Wechselrichtern. Die hatten in der Zwischenzeit 2 Jahre gearbeitet und dann noch 450€ auf ebay gebracht, die zuvor mal 650€ gekostet haben. Die einen sagen, wir hätten 200€ verloren und das x 2 Wechselrichter, wir sagen, dass wir 10.000 kWh x 8 Cent = 800€ verdient haben allein durch EEG Einspeisung (und vermutlich noch 25% Eigenverbrauch im Wert von 28 Cent).
Dazu kommt noch etwas: Die Hybrid Wechselrichterpreise sind um 400 € gefallen, von jenseit 1000€ auf zuletzt 600€.

Deine Welt mag sicher eine andere sein, aber viele geht auf volle Elektrifizierung und da ist ein 800 W angebundener Kleinspeicher garantiert die falsche Lösung, auch weil keiner die reparieren kann und will. Du findest diese Speicher massenweise auf Kleinanzeigen für kleinstes Geld mit Hinweisen (kaputt, beschädigt, Funktion eingeschräkt), obschon die alle noch in der Garantie sind, aber die BEsitzer keine Garantie erfüllt bekommen. Tödlich, einen 800 W Speicher zu kaufen mit dann 8 x 2 kWh Erweiterungen auf 16 kWh statt das Ding einmal ordentlich durchzurechnen.

Ich rate Dir zu schauen, ob Du noch 1 weitere 5 kWp Anlage unterbringen kannst, denn die letzte Anlage ist mehr als 1 Jahr her und die Rundstabempfänger Pflicht gilt dann nicht. Du musst nur das Übliche dimmen ermöglichen, was mit §14a eh kommen wird und der kommt über Speicher oder Verbraucher wie Wärmepumpe oder Wallbox von allein.

Die heutigen Geräte können aber alles über evcc erledigen, eine deutsche OpenSource Software , die auf dem 80€ Raspi 5 laufen kann.

Kannst Du Deine PV Anlage erweitern, dann bau das selber so gut Du kannst und hol den Elektriker nur zur Abnahmen und Anmeldung bzw. Begleitung. Kostet ein paar €, aber Du weist und lernst, was Du tust, Du bekommst Deine Planungsqualität - die wesentlich besser ist als die von Solateuren, die sich keine Gedanken machen über morgen, sondern wann Dein Auftrag erledigt ist. Die machen keine 10 Simulationen, sondern 1 oder max. 2 Planungen, alles andere für 100€ je Simulation extra.

Wenn Du keine PV oder Moduulleistung mehr planen kannst (denk an Fassade, Balkon, Zaun Varianten, Brennholz Lager Dach), dann plane einen 16 kWh Speicher und einen Hybridwechselrichter wie Growatt SPH 4600. Der braucht einphasige Verkabelung und Absicherung, die Batterie mag einen warmen Standort wie bei uns im Heizungsraum und dann halt WR oben und Batterie (70 cm lang und 25 cm hoch und 40 cm breit) in einem Schwerlastregal.
Im Zweifelsfall kannst Du diese Batterie auch um eine weitere vergrößern, also 32 kWh, aber der Flaschenhals 3000 W Lade und Entladeleistung bleibt.

In Summe ist das aber ein 2000€ System (ohne PV Module ). Der Unterschied zu Anker, Marstek und wie sie nicht alle heißen: Growatt gibt 10 Jahre Garantie und die erfüllen die auch , selbst danach werden solche Geräte noch repariert in Deutschland.
Dein Speicher altert ganz normal kalendarisch oder über die Zyklen (unser ältester LFP Speicher ist aus 2013 und hat 13 Jahre auf dem Buckel mit fast 3600 Zyklen bei imme rnoch 87% Kapazität, aber 1 BMS getauscht). Du brauchst also nur 1 oder 2 BMS auf Vorrat legen für gut 160€ (2 Stück) im Black Friday Sale und dann kannst Du später im Schadenfall auch das Ding in 2 h austauschen können, schließlich gibt es das Montage video als Anleitung und Du machst die Schritte rückwärts: BMS ausbauen, dann neues BMS einbauen.

Mit den Kleinspeichern wirst Du am Ende mangels Effizienz, Langlebigkeit und fehlender Garantieleistung Schiffbruch erleiden.
Zudem musst Du das ganzheitlich sehen, denn erst mit dem passenden Stromvertrag wird das zum Rendite Objekt wie oben bei der Wärmepumpe gesehen, weil der Octopus Stromvertrag super günstig war, dazu noch 400€ Boni brachte (2 Jahre Vertragsdauer, aber gratis das Smartmeter in 1 Monat eingebaut)

Wie gesagt: du bist oben auf der Spitze des Eisbergs und hast keine Ahnung, was unter Dir so alles los ist, von daher beschäftige Dich ruhig länger, aber nicht zu lange, weil am Ende wohl auch die 0% Mehrwertsteuer auf die PV gestrichen werden dürften, sprich: Du darfst besser dieses Jahr kaufen - sonst wird es 19% teurer - und auch der Elektriker wird dann 19% nehmen .