Hallo ihr kühlen Köpfe, kurze Frage, sollte man die Anschlüsse am Aussengerät isolieren? Ich hätte noch Armaflex Klebeband hier liegen. Danke im voraus.
haha, ich hab mich genau dasselbe gefragt (aber bei Fastpipe ist es wirklich erst ab dem Fitting - das Rohr an sich kannst du ja noch easy umwickeln - beim Rest wirds ein Knäuel und wenn da Luft reinkommt - dann löst sich mit der Zeit dann der Kleber auf.
Die Rohre wirklich komplett isolieren, Anschlüsse lässt man normal frei, aber wer Lust hat, kann die auch noch dämmen. Manche schieben auch einfach etwas Wolle zwischen die Abdeckung und Anschlüsse.
Erstmal ja sollte man, weil da Energie flöten geht und wie hier schön zu sehen beim Kühlen Kondenswasser unkontrolliert abtropft.
Wie man das ganze in der Praxis umgesetzt ist natürlich die große Frage.
Auf jeden fall sollte um die Kältemittelleitung was drum wie z.B. Armaflex.
Die ultimative DIY Lösung wäre ein "Gehäuse" passend um die Anschlüsse zum Anschrauben zu konstruieren aus ASA oder sonstigem UV und Hitze Beständigem Material 3D zu drucken und dieses dann mit Isolierung zu füllen.
Im Gegensatz zu den irgendwie mit viel Klebeband umwickeln Lösungen wäre das auch wieder super einfach abnehmbar.
Ich habe da tatsächlich vor langem Schafwolle reingesteckt und sogar den Kompressor zusätzlich bei einer vorigen tick tack mit Luftpolster umwickelt.
Etwas Armaflex ist prima. Es sollte immer ein geschlossenzelliger Schaum sein, sonst saugt er sich schnell mit Kondenswasser voll. Wenn man an den Muttern noch die Temperaturen fühlen kann, dann ist das optimal. Denn daran sieht man schon ganz gut, wie es mit der Kältemittelmenge steht.
Hallo Manfred, kannst du mir das mit der Temperatur und Menge Kältemittel erklären. Danke.
hier gibt es ein schönes Erklärvideo dazu. Ich kenne viele erfahrene Kältetechniker, die messen nicht einmal eine Temperatur und füllen alleine fühlend mit dem Finger Kältemittel nach oder sagen dir nach einem Fingergriff, z.B. der Anlage fehlen etwa 200g Kältemittel und wiegen das dann ein. Vor allem wenn es nur um Checks geht, verliert man mit jedem Anschluss der Monteurhilfe unnötig Kältemittel.
Danke für die ausführliche Erklärung, super Video.
Das funktioniert bei Inverter-Split-Klimas nicht. Die verhalten sich lange Zeit völlig normal bei den Temperaturen. Auch schon wegen des Sammlers, der ja Kältemittelverlust noch kompensiert. Erst wenn schon sehr viel fehlt, stimmt dann auch was mit den Temperaturen nicht mehr.
Die Gesetze der Thermodynamik sind bei Invertern auch nicht anders. Klar können die einen Kältemittelverlust besser kompensieren, als Geräte mit Kapillarrohren. Irgend wann klappt aber auch das Zudehen des EEVs nicht mehr und spätestens dann können uns auch die Inverter nicht mehr täuschen. Wenn man das im Auge behält, geht das wie immer. Die Dampfdruckkurven des Kältemittels sollte man auch stets im Hinterkopf haben. Auch mögliche, große Verschiebungen der Zusammensetzung bei Azeotropen. Man muss aber nicht immer die Anlage komplett entleeren und das Sollgewicht einwiegen. Auch wenn das die sauberste Methode ist.
Ja, das geht auch bei den Invertern ganz gut und ist auch in vielen Ländern Praxis.
Aber Finger dran halten und sagen, wieviel Gramm fehlen, ist eher Märchenstunde.
Ich erzähle doch keine Märchen. Ein Blick aufs Typenschild ist immer das erste. Sonst wüßte ich ja nicht einmal, welches Kältemittel enthalten ist. Wenn du die Anlagen kennst, kannst du recht gut schätzen, ob da jetzt 20% oder 40% Kältemittel fehlen. Bei knapp 1000g Sollfüllmenge sind das dann 200 bzw. 400g. Den vorsichtig geschätzen Wert erst mal einzuwiegen ist sinnvoller, als einfach den Hahn mit der Flasche auf dem Kopf aufzudrehen. Denn was dabei genau rein geht, ist schwer abschätzbar. Wenn man in der Gasphase nach füllt, dann kann das Füllen länger dauern, weil das von allen Temperaturen abhängt und das Kältemittel in der Flasche sehr wenig ist, dann kühlt die Flasche sofort stark ab und es geht dann fast nichts mehr rein. Daher macht schätzen und wiegen deutlich mehr Sinn, als einfach das Ventil nach Gefühl aufdrehen. Anlagen, die ich sehr gut kenne, fülle ich alle so nach. Außer dem Schlauch für die Gasflasche schließe ich da auch keine Monteurhilfe mehr an.
Ok, dann kannst du Dinge, die ich mir nicht vorstellen kann und wofür mir wohl auch die Begabung fehlt. Brauchen wir aber auch nicht zu vertiefen.
Da ist mir die Vorgehensweise von Ronnie lieber, wie er es in diesem Video zeigt:
Das ist dann auch eine Vorgehensweise, die keine Spezialbegabung und langjährige Erfahrung mit einer Anlage braucht. Und wo man auch mit Messgeräten etwas ermittelt und nicht nach subjektivem Gefühl.
Hallo zusammen ,
wenn man unter dem Deckel Isolierung verbauen möchte muss trotzdem der Kondensatablauf gegeben sein . Bei meiner Midea Xtreme Blue ist der Deckel innen so geformt das das Kondensat gesammelt wird und über einer Tropfnase ins Haubtgehäuse abgeleitet . Wenn man also da isoliert den Ablauf erhalten für den Fall das sich Kondensat bildet .
Gruß Eckard
Ich habe jetzt Mal alles dick angeklebt. War noch feucht obwohl schon 4 Stunden aus. Das Wasser geschmeckt um nochmals sicher zu sein vorher dass wirklich alles dicht ist was es ja eh sein sollte. Öl würde man ja sofort schmecken… und gasleck Detektor findet auch nichts.
Gar nicht wegen der vielleicht 1w Effizienz, sondern hoffentlich um Geräusche zu mindern vom fließenden Gas. Obs was bringt keine Ahnung. Schaden wird es nicht.
Besser wäre wohl AG komplett öffnen alles abbauen was geht und dann alubutyl auf die dünnen Leitungen im Gerät kleben wo möglich bzw hören ob man die Stelle findet welche Geräusche bei geringer Last verursacht.


