Solarcarport sinnvoll nutzen

Ich habe bereits ein Balkonkraftwerk (growatt neo). Ich erhalte nun günstig ein 5 kWp Solarcarport (ohne Wechselrichter). Da meine Elektrik aus 1990 ist, möchte ich möglichst keine große Anlage anmelden. Kann ich das Solarcarport dennoch sinnvoll und wirtschaftlich irgendwie nutzen? Ein E Auto soll nächstes Jahr angeschafft werden.

Man könnte eine Insel bauen mit z.B. 10kwh Akku. Dann kannst darüber dein Auto laden. Projekte in diese Richtung gibt's einige hier im Forum.

Hallo ,

welche Möglichkeiten hat den dein Schaltschrank ?
Wenn noch Platz ist kann man da noch was machen.
Ein Bild könnte den Profis hier helfen .
Ggf ein zweiten Schaltschrank ?

Wenn da nichts mehr geht , zum Beispiel eine Inselanlage bauen und den Strom für eine LLWP nutzen ( als Kühlung im Sommer) . Diese muß dann seperat sein . Oder einen Boiler mit seperat betreiben .

Man braucht ein passenden Wechselrichter und Speicher , damit sich das wirtschaftlich rechnet .
Dann könnte man das Zukünftige E-Auto oder E-Bike beladen . Dazu kommt vielleicht der Mähroboter oder die elektrische Gartengeräte. Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder usw .
Größe zwischen 10 und 15 KW beim Speicher .
Der Wechselrichter sollte immer etwas größer sein als die Maximale Leistung der PV-Platten .
Wenn dann keine weiteren Erweiterungen geplant sind , braucht der Wechselrichter nur 2 Mppt .

Möglichkeiten gibt es viele . Man braucht nur ein wenig Phantasie . Meine Gedanken dazu .

Gruß Eckard

Danke für die Rückmeldung und die Inspiration. Eine Anbieter meinte vor einigen Jahren, dass ich einen neuen Zählerkasten benötige, um eine PV Anlage anschließen zu können.

Am wirtschaftlichsten ist es, wenn man den Strom verbraucht während die Sonne scheint. Dann kann die Batterie erheblich kleiner sein. Sie muss in der Lage sein, die volle Leistung für die Dauer einer durchziehenden Wolke zu ergänzen und die Kapazität sollte so hoch sein, dass man damit einen Waschgang mit dem Geschirrspüler oder der Waschmaschine schafft. Eine 25,2V 200Ah LiFePo4 Batterie wäre in der Lage dazu. LiFePo4 darf allerdings nicht geladen werden, wenn sie eine Temperatur von 0°C oder niedriger hat. Und zwischen 0°C und +5°C nur mit geringem Strom. Alternativ können 6 Stück EFB oder AGM Batterien mit 100Ah auch bei tiefen Temperaturen geladen werden. Der Wechselrichter sollte mindestens 3kW Dauerleistung schaffen. Das Auto muss natürlich den Strom einer normalen Hauhaltssteckdose akzeptieren. Wenn abends geladen werden soll, geht das nur wenn die Batterie den gesamten Tagesertrag der PV speichern kann. Voraussetzung ist dann LiFePo4, bei Temperaturen oberhalb 10°C im Keller. Wenn der Standort Tagsüber verschattet ist, sinken die Erfolgschancen dramatisch! Die App “Sunapp” blendet in das Kamerabild eines Smartphones den Sonnenverlauf ein. Damit kann man Schattenquellen gut ermitteln

Wäre ggf. das System von anker solix 4 pro auch sinnvoll?

Das sieht eher nach 1980 aus. Denke nach über eine Renovierung der gesamten Elektrik. Da fehlt viel.

Anker kannst versuchen mit wenigstens 10kWh Speicher kannst des Auto bissel nachladen. Das ist in 4h voll. Solarcarport heisst idR Panels flach da kommt nich so viel

Ich wollte nochmals nachfragen. Zwischenzeitlich ist ja das Anker Power dock in Kombination mit einem Anker Solix 4 ganz interessant. Ich plane immer noch ein PV-Carport und würde gerne eure Einschätzung zur technischen Umsetzung und Wirtschaftlichkeit bekommen. Bereits vorhanden ist ein Balkonkraftwerk mit 4 × 440 W Modulen (1,76 kWp) und einem Growatt NEO Wechselrichter. Zusätzlich möchte ich ein Solarcarport mit 9 × 460 W Modulen (4,14 kWp) errichten und dieses an eine Anker SOLIX Solarbank 4 anschließen. Geplant ist außerdem ein Anker Power Dock, über das ich möglichst das gesamte System einschließlich Balkonkraftwerk und meiner Wallbox zusammenführen möchte. Ziel ist, möglichst viel des erzeugten Solarstroms selbst zu verbrauchen, den Speicher zu nutzen und Überschüsse zum Laden des E-Autos einzusetzen. Meine ursprüngliche Überlegung war, die gesamte Einspeisung auf maximal 800 W zu begrenzen. Ist eine solche Kombination aus bestehendem Growatt-BKW, Solarbank 4, Power Dock, Carport-PV und Wallbox technisch sinnvoll und umsetzbar? Kann das System in dieser Konstellation betrieben werden und lässt sich die Netzeinspeisung tatsächlich auf 800 W begrenzen, sodass die Anlage weiterhin als Balkonkraftwerk gilt, oder müsste die gesamte Anlage regulär angemeldet werden? Mich würde außerdem interessieren, ob jemand bereits Erfahrungen mit der Solarbank 4 bzw. dem Power Dock hat und wie ihr die Wirtschaftlichkeit eines solchen Systems einschätzt.

Verständnisfrage:
Mit wieviel kw soll das E-Auto laden erfolgen?
Nur von Solar/Akku oder auch Netz?

Das E-Auto laden wäre nur ein zusätzlicher Benefit. Ein Netzbezug wäre auf jeden Fall weiterhin vorgesehen.

Balkonkraftwerk ist doch klar definiert mit maximal 2kWp Modulleistung. Da bist du drüber, also ist es kein BKW mehr.

Die Frage hattest du noch nicht beantwortet.

Es gibt doch jetzt die neue VDE für Kleinerzeugungsanlagen bis 7 kWp. Das E-Auto sollte mit ca 4 kW aufwärts geladen werden können.

Ja, das ist dann aber kein BKW mehr. Das ist dann eine Kleinerzeugungsanlage.

Die noch offene Frage hast du wieder übersehen?

musst ja nicht alle Module anschließen...

oder eine Insel

Das einfachste ist die Panels vom carport plus 15kWh Batterie plus sowas hier

Reicht für einphasig 3600W.