Hallo zusammen,
jetzt kommts, wieder ein Laie der dumme Fragen stellt.
Ich plane gerade meine kleine Solaranlage mit 4x 410 Watt Modulen, Ausrichtung Süd.
Meinen Verbrauch messe ich bereits länger mit einem Shelly 3EM und messe als "Grundlast" so ca. 250 (Homeoffice Tag im Sommer) bis max. 500 Wh
Beim Kochen, Duschen etc. ist es natürlich mehr, diese Spitzen würde ich aber aus dem Netz abdecken wollen.
Insgesamt komme ich so auf ~2800 KW/h im Jahr.
Ich hab das Video von Andreas gesehen und hier auch den einen oder anderen Beitrag zur Nulleinspeisung gelesen und würde das gerne auch bei mir umsetzten.....aber mit möglichst wenig China Bastelkram auf der Stromseite (messen und steuern is ok)
Was sind meine Ziele mit der Anlage:
-
möglichst hohe Eigenverbrauchsquote ohne an Tageszeiten und Verbrauchersteuerung gebunden zu sein
-
Aufbau der PV Komponenten in einer Art und Weise das ich meine Bude jederzeit auch einfach vermieten könnte.
-
Offene Schnittstellen zum Messen und Regeln via Smarthome
-
Nice to have: Notstrom für die Zombi-Apokalypse
Folgendes hab ich mir jetzt mal so gedacht:
-
die 4 Panele in zwei Stränge aufteilen, da diese auf zwei Gauben verteilt aufgebaut werden und je zwei Panele in Reihe schalten um auf die nötige Spannung zu kommen.
-
Victron MPPT Laderegler 48V
-
Pylontech US5000 4,8 KW/h (I like 19")
-
Victron Multiplus-II 3000VA
-> und dem irgendwie sagen was er dann jetzt bitte Einspeisen soll, anhand dem Verbrauch den der Shelly misst, bis ca. 600 Watt. Hier gibts ja schon Projekte und scheinbar auch Methoden von Victron. Das ist auch der Teil, den ich selber machen würde...die o.g. Komponenten lasse ich vom Fachmann anschließen.
So, jetzt die Fragen ![]()
-
Macht das so überhaupt technisch Sinn, hab ich was vergessen oder geht's besser?
-
Gibts gute alternativen zu den o.g. Komponenten? (gut = ähnlicher Leistungsumfang, aber günstiger)
-> mir ist wichtig das es ein vernünftiger Hersteller ist, mit offenen/dokumentierten Schnittstellen
-
Der Multiplus-II scheint mir ein bisschen überdimensioniert, aber kleiner habe ich keinen gefunden und hätte noch Platz auf dem Dach für zukünftigen Ausbau.
-> die Notstromfunktion finde ich echt gut, bei der Einspeisung mit Microkonvertern zweifel ich auch noch ein bisschen an der Zuverlässigkeit. (Hat da wer ne Meinung zu?)
-> dynamische Einspeisung scheint der ja gut zu können
-> sollte ich besser das GX Modell nehmen oder klappt die direkte Steuerung per Raspberry oder ESP32 gut? (Erfahrungswerte?)
-
Beim MPPT Laderegler: müssten 30A eigentlich ausreichen (1620 W/ ~70V = ~23A), macht es Sinn hier einen größeren zu kaufen oder besser später mehrere Parallel schalten falls mal ausgebaut wird? Ich kenn mich, wenn das gut klappt, würde ich bestimmt noch mal ein paar Module nach schieben um im Winter mehr raus zu holen. Der Akku kann ja deutlich mehr Ampere ab, so gesehen wäre eine Verdopplung der Anlagenleistung (bei gleichem Aufbau) ja schon vorbereitet.
Besten Dank schon mal an jeden der sich das durch liest ![]()
Ich freue mich auf Feedback