Habe mir einen Solakon One bestellt. Hat schon jemand Erfahrung mit dem Gerät?
Gruß Joe2
Habe mir einen Solakon One bestellt. Hat schon jemand Erfahrung mit dem Gerät?
Gruß Joe2
Moin, hast du schon Erfahrungen sammeln können? Habe den Speicher auch im Auge und auch der Testbericht von Heise war positiv. Leider sind die Bewertungen im Google Appstore bzgl. App und Speicherverbindung sehr negativ. Ich könnte über die App hinwegsehen, wenn die Homeassistant Anbindung zuverlässig funktioniert.
Meine Erfahrung dauert erst 2 Tage. Das lag zum einen daran, dass bei mir das WLAN trotz Repeator offensichtlich zu schwach war. Inzwischen ist der Speicher per Lan-verbindung in Betrieb, ohne Ausfall. Da es trotz Lan-verbindung zunächst auch nicht richtig klappte, hat mir Solakon eine Checkliste zugeschickt, die ich dann abgearbeitet habe. Heraus kam, dass die Steckdose auf dem Balkon nicht in Ordnung ist. Seitdem ich den Speicher in eine andere Steckdose gesteckt habe, läuft er super, aber est seit zwei Tagen. Frag doch mal später nach.
Viele Grüße Joe2
Hallo! Ich habe seit 4 Wochen ein Solakon ONE mit zwei Zusatz-Akkus. Grundsätzlich funktioniert alles. Angebunden über LAN und Shelly Pro 3em und 4 x Trina Solar 440.
Vor dem Solakon ONE hatte ich HMS-800 Wechselrichter in benutzung. Der Strom ging damit auch bei schlechtem Wetter immer direkt ins Haus und ich habe mich auch bei wenig Erzeugung über den Strom gefreut.
Beim Solakon ONE ist das ganz anders. Die erste 80 Watt (an sehr bewölkten oder Winter-Tagen bei mir normal) landen nun nicht mehr im Netz sondern werden vom Solakon ONE verbraucht. Steigt die Erzeugung, dann wird damit immer erst der Akku bis auf das eingestellte Minimum geladen. Mein Akku ist z.B. auf 15% minimale Ladung eingestellt. Damit wird ab 15% kein Strom mehr aus dem Akku ins Haus eingespeist. Trotzdem geht die Akku-Ladung aber über Nacht immer auf unter 10% runter. Am Morgen beginnt die Ladung dann bei vielleicht 90 oder 100 Watt Erzeugung und lädt (mit sehr kleiner Leistung) dann erstmal bis der Akku wieder über 15% geladen ist. An winterlichen Tagen dauert das den ganzen Tag.
Mein erster Sommer mit dem Solakone ONE steht mir jetzt erst noch bevor. Ich werde aber sicher zukünftig zwischen November und März den Strom wieder mit HMS-800 ins Haus bringen und nur für den Sommer auf das ONE umbauen. Wenn im Winter 150 bis 250 Watt erzeugt werden, dann habe ich mit dem ONE nichts davon und mit HMS-800 ist der Standby-Strom gedeckt.
An sonnigen Tagen landen 800 Watt im Haus. Und dann ist es natürlich großartig einen Akku zu haben um den Überschuss zu speichern. Allerdings geht das Ladegerät bei mir immer schon am Vormittag in die Begrenzung. Die Solarpanels erzeugen dann z.B.1,7 kW, das Haus verbraucht dann vielleicht. 300 Watt und das ONE begrenzt die Ladung in den Akku trotzdem bei 1kW. Die abgeschnittene Grenze ist im Home Assistant gut zu erkennen. Lt. technischen Daten wird mit bis zu 16A geladen (38 Volt).
Das Solakone ONE zeigt bei der Begrenzung immer eine Umgebungstemperatur von über 40°C und eine Wechselrichter-Temperatur von 50°C und dann wird offenbar limitiert bis die Temperatur wieder gefallen ist. Von 40°C Umgebungstemperatur ist sind wir im Schatten im Februar und März allerdings noch weit entfernt. Ich habe ein Sonoff Thermometer am (handwarmen) Wechselrichter um die Temperatur zusätzlich zu messen. Der zeigt dann gerade mal 19°C an.
Sind das Typische Probleme eines solchen Systems? Werden diese Probleme per Software noch behoben? Oder bin ich zu kritisch und eigentlich ist sowas normal?
Noch Abschließend: Außerhalb der beschriebenen Punkte bin ich mit dem Solakone ONE zufrieden. Von den gekauften 6,33 kWh (zwei Zusatz-Akkus) kann ich mit der aktuellen Einstellung 4,75kWh nutzen.
Ich habe seit Mitte November folgendes Balkonkraftwerk: 4 x Trina Solar 450 W, 1 Panele nach Süden ausgerichtet (etwas abgeschattet durch ein Nachbarhaus), 3 Panelen nach Westen ausgerichtet, unverschattet. Dazu habe ich einen Solakon one Speicher und seit Mitte Februar einen Zusatzspeicher, so dass ich auf 4,2 kWh Speicherkapazität komme.
Zu Zeiten von Nachtfrost hatte ich den Speicher auf 20 % Mindestladung eingestellt. Jetz auf 15%. Bei sehr sonnigen Tagen, wie heute, stelle ich ihn auf 10 %, um früher mit der Hausnetzeinspeisung zu beginnen.
Mit der Zuverlässigkeit des Speichers bin ich sehr zufrieden. Gar nicht zufrieden bin ich mit dem großen Anteil von 30 - 50 % an der Solarproduktion, die der Speicher laut Shelly Pro 3 EM in das öffentliche Netz einspeist. Kann man da etwas per Einstellung verändern?
Viele Grüße
Hans
Ja, in den Einstellungen “Einspeisung ins öffentliche Netz” abschalten.
Mich stört die Einspeisung allerdings nicht. Die wird ja nur gemacht wenn der Akku voll ist und im Haus nicht genügend verbraucht wird. Uns Anwendern geht dadurch also nichts verloren.
“Einspeisung ins öffentliche Netz” ist abgeschaltet. Die unerwünschte Einspeisung geschieht auch dann, wenn der Akku noch nicht voll ist. Dann geht uns doch etwas verloren. Ist der Akku voll, läßt sich die Einspeisung nicht verhindern. Ich sehe die Einspeisung ins Öffentliche Netz auf dem Shelly als “Rückspeisung” wenn ich mir den Tagesverlauf ansehe. Wie sieht das bei Dir aus?
Wenn Last im Haus weg fällt dann gibt es auch mal für ca 3 Sekunden Einspeisung ins Netz. Mehr jedoch nicht. Unsere Akkus waren noch komplett voll. Wie es sich dann verhält kann ich noch nicht sagen.
So, nun haben wir das Solakon One drei Monate im Einsatz und sind sehr unglücklich. Ständig Probleme und der Support schreibt nur “das ist alles richtig so”.
Wenn das Solakone One die Ladegrenze des Akkus erreicht geht manchmal die Verbindung zum Smartmeter verloren. Die Einspeisung wird dann gestoppt. Das normalisiert sich nur dann wieder wenn wir das Solakon One Manuel abschalten und wieder einschalten.
Das One nimmt sich trotz voller Solar-Einspeisung immer wieder zusätzlich 100 bis 200 Watt aus dem Hausnetz.
Die Verluste / Eigenverbrauch werden teilweise mit bis zu 500 Watt in der Solakon App angezeigt.
Oft findet keine Einspeisung statt obwohl der Akku geladen ist und mehrere 100 Watt über solar erzeugt werden obwohl Verbraucher im Haus z.B. 500 Watt verbrauchen.
Die eingestellten Grenzen für die maximale und minimale Akkuladung werden nicht eingehalten. Die Maximale Ladung (eingestellt auf 90 %) wird häufig überschritten und auf 100% geladen und die minimal eingestellte Ladung (10%) wird immer unterschritten auf bis zu 4%.
Irgendwann im Chatverlauf mit dem Solakon Support habe ich dann angemerkt das ich mich nicht mehr mit einer KI unterhalten möchte (unter manchen eMails von Solakon steht “mit KI generiert”). Daraufhin habe ich die Antwort erhalten das unser Solakon One ganz normal funktioniert und alles in Ordnung ist.
Bis jetzt hatte ich darauf gehofft das Solakon irgendwann sagt “bekannte Probleme … werden mit dem nächsten Software Update berichtigt”. Das ist nun leider nicht passiert. Wahrscheinlich ist es jetzt an der Zeit einen Garantieangtrag / Rückgabe zu beantragen. Bei knapp 2.000,00 € sollte man doch ein funktionierendes Gerät erwarten dürfen. Was schlagt ihr vor bei so vielen Probleme?
Guten Abend zusammen,
der Solakon One ist in gewisser Weise schon eine kleine Mogelpackung.
Daher schalte ich den „One“ - auf Grund meiner seit Herbst 2025 gemachten Erfahrung im Gegensatz zum Anker Solix 2 -, abends manuell komplett aus.
Dann morgens wieder manuell ein, wenn die Sonne am Himmel steht.
Dadurch erziele ich eine gleichbleibende Kapazität, also den gleichen prozentualen Wert, wie abends zuvor. Wenn ich das nicht mache, fehlen mir am nächsten Morgen um die 5% Akku-Kapazität.
Selbst wenn ich den One in Betrieb lasse und das W-LAN zeitlich (für 6,5h) nachts abschalte, ist dann immer noch ein Verlust um die 3-4 % zu beklagen.
Dieser Umstand ist unschön, vor allem erst recht, wenn ein Smartmeter betrieben wird ( was bei mir nicht der Fall ist).
Die eigentliche Funktionsweise und auch die Anzeigen sind ok, sofern die rückgemeldete Innen-Temperatur < + 41 Grad beträgt.
Darüber bzw. spätestens beim Anstieg in Richtung angezeigter Temperatur von + 45 Grad, fängt der ONE zu brummen an.
Selbst dann, wenn nur die ankommende PV-DC die Akkus laden, also keine Einspeisung ins Haus-Netz stattfindet.
Das dürfte mit der Schonung vom Akkupack zu tun haben, wie das auch von der Ki erklärt wird.
Der Vorteil beim Solakon ist aber zweifelsohne eine echte Belastbarkeit der EPS bis zu ca. 2000 ( 2200)VA, was mir wichtig ist.
Jedoch ist dann im Zusammenhang der genannten höheren Temperaturen innerhalb des Gehäuses - also größerer Wärmeentwicklung -, ein noch höheres Summen bei der hohen Last zu vernehmen, was aber nur bei extremsten sommerlichen Umgebungs-Bedingungen zum tragen kommt, was in Ordnung geht.
Es ist gut so, weil eine Schutzfunktion durch Leistungsreduzierung automatisch erfolgt, sodass die Akkus geschont werden, was ich also befürworte.
Für meine Verbraucher-Anwendung über EPS - nur 2,1 kWh Akku -, ist das Teil aber sogar besser geeignet wie der Anker Solix.
Der Grund liegt darin, dass der Anteil der abgeholten Akku-Leistung beim Solakon ONE größer ist ( ca. 1200VA ).
Also vom Hausnetz anteilig weniger Netzstrom bezogen bzw. beigesteuert wird, wie beim Anker Solix,
Dadurch dürfte jedoch beim Solix 2 weniger Wärme intern mit einhergehen, und dadurch eine höhere Lebenserwartung gegeben sein.
Ich werde aber für den Solakon keinen 2. Akkupack kaufen.
Weil Wenn Z. Bsp. Um die Mittagszeit die höchste PV-Leistung erzeugt wird, braucht nur ein geringer Anteil aus dem Akku dazugekommen werden, um den Verbraucher an der EPS zu versorgen, weil der hohe PV-Strom-Anteil dann gleich direkt an den internen WR geschickt wird.
Damit wird der Akku laufend automatisch nur für die restlich benötigte Energie geregelt belastet, was dann für mich die günstigere Variante darstellt, weil ich genau deswegen und dann, auch keinen 2.Akku benötige.
Für die meisten ist der Sinn des Akkus doch gerade, den Verbrauch nach Sonnenuntergang bis zum nächsten Morgen zur Verfügung zu stellen. Und da sind doch 5% Verlust auch wurscht.
Womit entlädst du denn tagsüber den Akku? Also was ist der Sinn des Akkus bei dir?
Guten Morgen,
wusste dass die Frage kommt. Ich arbeite mit 1/2 Solix & 1/2 Solakon. Bei mir wird der Solakon One allerdings üblicherweise nicht zum einspeisen ins Netz verwendet.
Kann dann meine 4 Module mit 1760 Watt auf beide Steckersolargeräte mit je 2 x 2 Module aufteilen.
PV-IN wird also halbiert und die beiden Schuko-Hausanschlüsse mit 230 V AC im Wechsel am Netz umgesteckt.
Probiert es aus, sofern ihr noch ein 2.altes BKW habt, wie das dann in Zusammenhang mit dem Shelly funktioniert, was mich speziell interessiert, da ich keine solche Möglichkeit habe.
Was ich an der EPS vom Solakon - in der Regel tagsüber - an Last anschließe, in Verbindung mit der angeschlossenen Netz-Versorgung in dieser Zeit, steht mal nicht zur Debatte.
Fakt ist aber mit Versorgung des Solakon-EPS-Verbraucher, dass bei erreichen der 10% Solakon-Rest-Kapazität, dann der Solix 2 wieder eingesteckt wird, nachdem zuvor der Solakon vom Netz genommen wird.
Der Solix wird zudem ja dann definitiv immer nachtaktiv am Netz betrieben, wenn der Solakon komplett ausgeschaltet ist, um seine tagsüber gespeicherte Akku-Energie damit ans Hausnetz abgeben zu können.
Wenn jemand von euch das versuchsweise mal ausprobieren möchte, freue ich mich auf eure gemachten Erfahrungen und bitte natürlich um Feedback hierfür, wo ihr hier eure Vorteile gefunden habt.
Ob ihr hier die EPS verwendet, spielt ja keine Rolle. Mich würde aber interessieren, wie ihr das mit dem Shelly hinbekommt, wenn die beiden BKW dann im Haus-Netz-Anschluss-Wechsel betrieben werden.
Und wie sich das realisieren lässt, beide BKW dann übers Shelly betreiben zu können, in dieser unüblichen Art des im Wechsel anliegenden Hausnetz-Versorgungs-Anschlusses.
Natürlich interessiert mich auch, ob die Leistungs-Ausbeute - in dieser Betriebsweise - sich erhöht, und es weniger Probleme gibt mit Wärmeentwicklung im Vergleich und damit die Lebensdauer der Gerätschaften sich zwangsläufig erhöhen dürfte.
Hintergrund ist ja auch, dass 2 x 800Watt-Steckersolargeräte (mit internem Speicher), sich vom Preis her - im Vergleich einen Erweiterungsspeicher zu kaufen -, preislich fast nichts geben, was ja dann ganz klar einen weiteren Vorteil darstellen würde.
Schönen Tag noch