SMA Home Storage - Wer kann reparieren?

Kann doch nicht wahr sein das wir hier alle kaputte SMA Homestorage Module in der Garage liegen haben und keineR kann sie reparieren??? Reicht es denn aus die 75V auf 96V hochzuladen z.B. mit einem Labornetzteil und dann funktioniert alles wieder? ich wüsste schon wie das geht, fragt sich nur, ob sich der Kauf eines 0-100V-Labornetzteil lohnt...

Wäre schön wenn hier jmd uns alle kurz beraten könnte...Dank!

Doch du selbst evt., je nachdem was genau damit ist.
Kiste aufschrauben Zellenspannungen messen ud ggf. wieder auf ein gesundes Niveau bringen. Dann den gesamten Akku langsam voll laden bis die ersten Zellen über 3,4V steigen, das kannst du mittels reduzieren der Ladeschlussspannug und dem Ladestrom gut beeinflussen. Wenn möglich die Zellenspannungen über das BMS auslesen... Alle Zellen müssen irgentwann bei 3,45V ankommen, und die Spannungsdifferenz der Zellen sollte dann round about bei maximal 20mv-50mv liegen. Dann anschließend gleich weitere Tests... entladen, Zellenspannungen beobachten, ist die komplette Kapazität entnehmbar oder brechen "einige" schon vorher in der Spannung ein. Hiermit kann man schonmal erste Erkenntnisse ziehen. Funktioniert das Balancing beim voll laden, ab welcher Spannung wird gebalanced usw... Aber vorsicht es ist ein Hochvoltspeicher, und im SMA sollten im Gegensatz zu anderen Speichern auch wirklich 30 Zellen in Reihe verbaut sein und kein DC-DC Spannungswandler der die Spannung einfach hochtransformiert. Ich denke kaum jemand wird sich den Schuh anziehen und Privat oder auch Gewerblich solche Speicher zu reparieren, denn wenn später was damit passiert usw.. Entweder man eignet sich also das Wissen darüber selbst an und traut es sich zu oder aber man muss Neu kaufen/umtauschen. Nur mal eben schnell auf 96V hoch zu laden (wenn das überhaupt funktioniert) ist keine Lösung weil es eine Ursache hat warum der Speicher auf Störung geht, und diese muss man rausfinden. Dazu braucht es eben etwas Know How, welches sich aber jeder hier im Forum erlesen kann. Obwohl ich niemanden dazu raten würde an einem Speicher rum zu basteln (Vorallem einem Hochvoltspeicher) wenn es im Vorfeld schon an Wissen darüber mangelt wie so ein Speicher aufgebaut ist und funktioniert.

Verbaut sind 60 Zellen verschaltet als 30s2p. Über das BMS Kabel kann man jedes Zellpaar erreichen. Alle Zellpaare messen und auf 3,05 Volt laden. Die BMS Leitung ist sehr dünn, daher keine große Ladeleistung anlegen. Wenn alle Zellpaare wieder über 3 Volt sind schaltet auch das BMS wieder, von daher würde ich denn Akku dann wieder zusammenbauen und über den WR laden lassen. Das BMS prüft dabei ja die Temperaturen und Spannungen. Sollte der Akku ein anderes Problem haben würde das BMS denn dann wieder direkt abschalten.

Alle Angaben ohne Gewähr und die Arbeiten am Akku sind natürlich gefährlich.