"Skalierbares" Balkonkraftwerk + Speicher, aber keine Cloud

Moin!

Ich schieb meine persönliche Energiewende jetzt schon seit Jahren vor mir her. Eigentlich hab ich immer auf ne richtige Anlage von enphase oder so geschielt, die ich mit der Zeit erweiter, aber mir fehlt dafür einfach schon das Geld für die initiale Investition. Dazu kommt, dass man da auch wieder son Cloud Dreck drinhat, der MEINE Solaranlage gatekeeped.

Nun will ich zumindest mal mit nem Balkonkraftwerk anfangen und nachdem ich bissl rumgeschaut hab (Anker, Ecoflow, Zendure) hab ich direkt wieder schlechte Laune, weil das alles auch dieser Cloud Müll ist, wo man max. bissl rumfrickeln kann, dass es auch lokal geht (also inoffiziell und es kann einfach irgendwann nicht mehr funktionieren)…

Ich bin jetzt nicht der Typ, der permanent am basteln sein will, aber ich hab bereits nen self hosted home assistent, dns, mqtt und meide allen smarthome schrott, der wlan nutzt um nach hause zu telefonieren.

Mein Wunsch wäre, dass ich einfach erstmal mit nem 2kw bkw + kleinem speicher anfange und da mit der Zeit ne normale Solaranlage draus wird.
Ich brauch keine App und diesen ganzen Cloud Schnickschnack.

Gibt es da irgendwelche Perspektiven für mich?
Ich bin jetzt nicht dagegen bissl nen raspi zu konfigurieren oder nen esp32 zu flashen, aber beim Akku Selbstbau würde es bei mir mit der Bastelfreude aufhören :smiley: (wäre nice den akku einfach horizontal zu skalieren)

Grüße!

Willkommen im Forum!

Wo sollen denn die PV Module hin? Balkon, Dach? Wie viel Platz auf dem Dach? E-Auto/Wärmepumpe/Klimas vorhanden/geplant?

Hab derzeit 2 Dachflächen mit unterschiedlicher Neigung, die nach Südost ausgerichtet sind. In so 5 Jahren soll noch ne Fläche auf nem anderen Gebäude (Süd West). Es gäbe auch noch nen Dach nach Nord-West, aber eigl sollten die anderen Flächen reichen und sind ja auch optimaler…

Pro Dachfläche kann ich locker >12m² nutzen, auf der “Startfläche” sogar 16m² oder so

E-Auto / Wärmepumpe vll in 5+ Jahren, ich will aber vor 2030 ein paar Räume klimatisieren.

Mir geht es aber erstmal nur um ne Perspektive, oder ob ich einfach erstmal in den sauren Apfel mit dem Namen Anker Solix 2 beissen sollte und mir dann irgendwann ne richtige Anlage hole.

Wenn du schon was aufs Dach baust, dann gleich richtig.

Ein Hemmnis ist oft halt die Hauselektrik und der Zählerschrank. Kann sein, dass da der VNB eine Aktualisierung verlangt. Das kann Geld kosten und u.U. ein Grund für BKW 800W sein.

ja das muss auf jeden Fall für ne richtige Anlage. Hab bisher noch den analogen Zähler, der wahrscheinlich schon doppelt so alt is wie ich :smiley:
Deswegen schiele ich ja gerade auf bkw, weil ne richtige Anlage gerade in <=2 Jahren eh nicht drin ist.
Gleichzeitig wäre es ja aber blöd, wenn ich mir jetzt 4 Platten für das bkw aufs Dach knalle + so ne Cloud AiO Box, was später dann für ne richtige Anlage weg müsste.

Dann starte doch mit BKW als Fassaden, Zaun oder Balkon PV. Das ist später eine super Ergänzung zur Dach PV.

Prinzipiell spricht auch nichts dagegen, die Panele, wenn verbaut, dann an einem größeren Wechselrichter weiterzubetreiben.

Zendure hat eine offizielle HA Integration die ohne Cloud über einen lokalen MQTT Server läuft.

Kein Gefrickel nötig.

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SO ist gut. Schaffst es, eine ganze Reihe Panels zu montieren? Rechne dir mal aus, was da bei raus kommt. Leistung, Spannung, Strom.

hatte mir zendure ha angesehen, aber man braucht dafür doch trotzdem nen account um da den token rauszuholen…

wirkt zumindest wie das kleinere übel verglichen mit anker ^^

schaffen auf jeden fall, aber für bkw gehen ja erstmal nur max 4 mit 2kw bzw. 800w durch die steckdose

Naja ich will eigl später lieber eine “pv entity” und nicht 2..
Wenn der speicher / inverter sich nicht integrieren lässt, dann muss ich ihn später wieder loswerden.. Aber bei nem bkw komm ich da nicht drum herum (also min immer bei inverter)

hast dir ausgerechnet, wie viel 1 Reihe ist (auch string)?

Rest in Batterie kannst ja mit was aus Kleinanzeigen anfangen

Genug PV bringt auch bei Schlechtwetter noch was

Ich hab jetzt mal bissl geschaut, was es so gibt neben diesen aio bkw kits.
Könnte ich nicht 2x 2 500w panels in reihe schalten und jeweils an nen MPPT 100/20 anschließen? Dazu nen Pylontech US3000C und nen 800w inverter. Das is doch quasi nen bkw oder nich?
Kurzfristig bis der Zähler gewechselt wird könnte ich dann ja auch erstmal nur die platten an den microinverter anschließen und die Regler, Akku und smart meter hol ich dann wenns ich sie brauche…… dachte ich aber, 2 module gehen schonmal nicht in reihe und parallel is der strom viel zu hoch zumindest für nen hm 800..

Parallel geht immer bei fast allen Mikrowechselrichtern. Der nimmt sich, was er kann und nicht mehr. Stichwort Überbelegung, da gibts hier auch einen Wiki-Artikel.

Ja, so kann man das machen. Der WR müsste dann noch eine Nulleinspeisung über Shelly oder ähnliches machen.

Von Pylontech wird oft abgeraten, hat nur 15 Zellen und ist damit kein Standard. Gab auch mal Probleme mit aufgeblähten Zellen.

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was wäre denn ne alternative zu pylontech? mehr als 3.5kw wollte ich jetzt für den start eh nich.
Solange ich einfach später stacken kann und irgendwie mit home assistent dran komme…

ordentlich erweiterbar fängt bei 14-15kWh an. Es gibt (gab?) auch 5kWh “server rack” Batterien, brauchst halt nen Haufen kurze dicke Kabelchen beim erweitern

legste 500 Taler drauf haste 15kWh

hab eben die Deye SE-G5.1 Pro gefunden.. Gaube für den preis und geht das klar und ich kann später auf nen deye hybridwechselrichtter umsteigen der sich dann relativ ja ez integrieren lässt…

Denke mal es läuft dann auf 4*500w panels, 2 Victron Smartsolar MPPT 100/20-48, die Deye SE-G5.1 Pro und ein hm-800 + open dtu hinaus…

Mir erscheint das iwie zu einfach ^^’

Denk dran, dass du die Verbindung Akku zum WR sanft aufschalten musst, weil die Elkos am Eingang langsam geladen werden müssen. Und denk an diverse Sicherungen.

Am besten schaust du dir mal ein paar Projekte an, die das schon alles umgesetzt haben.

Bei dem Victron-Kram brauchst du glaube ich auch noch etwas Zubehör, um z.B. Daten abrufen zu können.

joa das hab ich schon gelesen. Reicht einfach nen schalter + nen 47Ω 50w widerstand? Mit < 57V bei der Batterie is das ja leicht über 50w, aber bei der kurzen zeit sollte das ja eigl kein ding sein oder?

Bzgl monitoring / steuerung bin ich auf open dtu fusion + der can/iso shield gestoßen und das scheint ja der absolute jackpot für mich zu sein. Ich kann nen hm 800 steuern, über can kann ich die batterie auslesen und dann hat dieser shield noch 2 weitere eingänge, die ich an die 2 victron mppts anschließen kann.
Das scheint zu passen wie arsch auf eimer :smiley:

Ich werd jetzt mal die tage mir ne teile liste aufschreiben wo noch kabel, sicherungen, bus bar, schalter etc dabei sind und mach mir ne kleine skizze…