Shops,Preise, Kaufberatung Hybridwechselrichter

Moin zusammen,

ich bin neu hier und durch Andreas Videos auf dieses Forum gestoßen. Im Endeffekt möchte ich ein ähnliches System nachbauen (also Paralleler Netzbetrieb mit Hybridwechselrichter und DIY 48V Akku und Nulleinspeisung).

Was habe ich derzeit: 2x300W Panels mit 2xEVT300 (ein Panel auf dem Südddach, eines am Westdach), die an einem Shelly hängen und jeden Tag im Sommer zwsichen 1,5 und 4 kWh bringen.
Diesen Sommer habe ich noch 20x 375W Tommatech TT375-120PM Solazellen gekauft und 12 davon aufs Westddach geschraubt, 10 aufs Süddach. Die Pv Kabel der beiden Strings habe ich schon bis in den Kellerraum gelegt, in dem auch der Stromzähler und der Hauptanschlusskasten liegt.
Die Stringspannung beträgt also etwa 320 ->505Volt.Kurschlussstrom: 11,6A laut SMA Sunnyportal auslegung. Eventuell soll jeder String in Zulkunft um noch 3 Module erweitert werden oder auf dem Ostdach noch ein 3ter String angelegt werden.

Mein Problem: Der Markt ist wie leergefegt oder es werden astronomische Preise verlangt, weshalb ich mich sehr schwer tue einen passenden Inverter zu finden.

Mein bisheriger Stand:
Möglichkeit 1:
MPPSolar MPI5k/ SP24 Solo Infinisolar 5Kw Plus 48V /FSP PPF50A0200

1.987 € (Ausverkauft) https://www.cercastock.it/de/wechselrichter-fur-eu-lander/1171-sp24-solo-infinisolar-5kw-plus-48v-solar-hybrid-wechselrichter-mit-batterieladegerat-8050030420271.html
2.559 € (Ausverkauft) https://www.greinsolar.de/fsp-solar-powermanager-hybrid-einphasig-5kw-48v.html
1450USD??? (angefragt über Alibaba und über mail bei peggy@mppsolar.com https://german.alibaba.com/p-detail/5000w-1700002990103.html?spm=a2700.shop_plgr.41413.36.4da67195a94w6A)-> noch keine Antwort bekommen

-> alle also kaum zu bekommen: Bist zu welche Preis macht so ein "ChinaKracher" mit schelchtem Support und fragwürdiger Qualität überhaupt Sinn? -> Zudem könnte eine Aufrüstung mit dem 3ten String am Ostdach nicht integriert werden.
Andere Inverter, die aber genau das können, habe ich nicht gefunden...iwelche Hochvoltspeicher von Systemanbietern etc. sind in meinen Augen finanzieller Unsinn.

Möglichkeit 2:
Ich höre immer wieder von Victron MultiPlus-II, den man als AC Gekoppelten 48V "Batterieinverter" auch in bestehende Anlagen nachrüsten kann.

Kann man diesen Victron MultiPlus-II auch mit (mehreren) beliebigen DC-AC PV Invertern kombinieren und unter jeden Umständen (z.B. volle Batterie) eine Nulleinspeisung garantieren?
-> das Victron System muss ja dann die anderen Inverter drosseln können-> Spielen da alle "Nulleinspeisefähigen Inverter mit Smartmeter" mit... oder sind da Verständigungsprobleme vorprogrammiert...oder ist das ganze System eigentlich nur für klassische Einspeiseinverter gedacht, die immer volle Pulle geben und der Batteriewechselrichter klaut sich einfach den Überschuss, bis die Batterie voll ist?

Sorry für meine vielleicht etwas naiven Fragen, aber ich stehe noch sehr am Anfang und würde mich über Tipps von euch freuen. Vielen Dank

Ich verstehe nicht wie man sich so eine Riesen Anlage baut und den Überschuss nicht einspeisen will. Du siehst ja schon, dass deine recht kleine Anlage ordentlich Strom produziert. Dein Beitrag für die Energiewende.
Soweit ich das sehe kann man mit dem Multiplus2 Nulleinspeisung realisieren. Die vorhandenen PV Wechselrichter müssen dann auf ihn hören. Fronius kann das.

Ich hab keinen Bock ein paar Cent für eine Kwh zu bekommen und kann nicht abschätzen wieviel Orgaaufwand das alles ist.

Außerdem kann ich auch im Sommer den Überschuss locker mit einer 1kW Gartenpumpe für den Teich und einer Klimaanlage verbraten, die ich im Homeoffice ausgiebig nutze.
Aber die technische Realisierung mit einer Einspeisung wäre in der Tat einfacher, weil man da einfach nen Standard Inverter nehmen könnte, der immer "Volle Pulle" gibt.

Stimmt, nur ein Fronius WR Kann das, was ich etwas schade finde, weil man so auf einen Hersteller festgenagelt wird.

Ach ja. Hatte ich vergessen. Du lebst ja alleine auf dieser Welt.
Ich zitiere hier mal Stromsparer99: "Jede Erzeugungsanlage die mittelbar/unmittelbar mit dem Netz verbunden ist muss beim Netzbetreiber gemeldet werden."
Der Aufwand eine Nulleinspeiseanlage regulär zu betreiben ist damit genau so groß wie eine Einspeiseanlage.
Auch dem Finanzamt gegenüber sind die gleichen Dinge zu tun. Hierzu empfehle ich das aktuelle Video von Andreas Schmitz.