Shenzhen Basen Lifepo4 Ladespannung????

Hallo zusammen,

Ich hab meine Anlage nun seit gut 3 wochen laufen, 16x310AH Basen Zellen und victron geräte.

Ich denke ich hab noch nicht die korrekten einstellungen für die Ladespannungen.

zunächst hatte ich die von Basen angegebenen 3,65v, also 58,4v eingestellt, was zur folge hatte das 3 zellen etwas wärmer wurden, (nichts bedenkliches), und die Spannung dieser 3 zellen über 4v ging und das bms nicht mehr nachregeln konnte.

hab daraufhin sofort abgeschaltet, und die ladespannung auf Victron standartwerte zurück gestellt, 57,6v absorption (3,6v) bzw. 55,2v erhaltung (3,45v)

Seitdem sind die Akkus kalt und das JK bms bekommt sie meist auf delta 0,01v ausgeregelt.

Ich hab momentan 11,3kw montiert, und hab an den ersten beiden Tagen P-max 10,5 und 11kw erreicht am ersten Tag die 10,5 sogar erst abends gegen 17:00...

danach hab ich aber nur noch max werte zwischen 5 und 7,5 erreicht und das bei Sonne satt.

Bin bisher davon ausgegangen der Akku ist halt schon voll, und der MPPT regelt soweit runter um nur noch die angeschlossenen Verbraucher zu versorgen.

Heute abend schaltet die Anlage dann plötzlich ab und ich sitz erst mal kurz im dunkeln da.

Multiplus2 blinkt rot, low Battery......

Der Verlauf von meinem MPPT zeigt mir meist nen ertrag zwischen 16 und 20 Kwh pro Tag, an Tagen mit Spitzenverbrauch aber auch schon mal über 25Kwh, was aber bei gut 11Kw peak gepaart mit der momentanen einstrahlungsdauer lächerlich wenig ist.

Sprich der Akku sollte von spätestens Mittags bis mindestens sonnenuntergang randvoll sein, und mit ca. 16Kwh eine Nacht und einen Regentag ganz locker überstehen, zumal das MPPT heute trotz Dauerregen immer noch 14,14 Kwh anzeigt...

Vielleicht weis ja von euch jemand Rat, bzw. was habt ihr für lade bzw. erhaltungsspannungen eingestellt?

Grüße

Roman

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War die letzten drei Wochen komplett auf Autark geschaltet, und muste nun heut aben leider wieder das Netz bemühen...

Es gibt immer kleine Überraschungen. {green}:wink:

Von dem her, was ich mir an theoretischem Wissen so anlesen konnte:
3,40V/Zelle reichen, um den Akku voll zu bekommen - wenn man Zeit hat. :wink:

Die Absorptionszeit verlängert sich dann halt nur massiv, dafür sinkt der Stress für die Zelle. Ist aber nicht mehr sonderlich Praxistauglich.
Für den "Hausgebrauch" würde ich wahrscheinlich mindestens 3,45V, eher 3,5V, höchstens 3,55V pro Zelle anpeilen. Da wird der Akku schnell voll und die Zellen sollten noch nicht all zu sehr leiden. Die Videos von Andy (Off Grid Garage) sind da sehr Aufschlussreich. Da kann man sich anhand seiner Kapazitätsmessungen ein wenig abschauen, wie lange die Absorptionszeit je nach Spannung (3,45/3,5/3,55V) ausfällt. Leider hat er das glaube nur nicht in einem Video zusammengefasst.

Long Story Short - ich würde mit 3,45V einsteigen und schauen, was das BMS sagt. Nach oben kann man immer noch korrigieren. Die 3,65V waren jedenfalls, wie du ja schon bemerkt hast, deutlich zu viel. Auch wenn es mir schleierhaft ist, warum das BMS dann nicht einfach hart trennt, wenn eine Zelle die 3,65V überschreitet. Ein bisschen mehr wird die Zelle nicht gleich schädigen aber die 4V könnten durchaus bleibende Schäden verursacht haben.

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