Schwerlast-LKW: Akku- / H2 betrieben - Stand und Zukunft

Wird doch erst in der Pause, bzw. nach Feierabend intressant.

Max. 9h Lenkzeit am Tag (bzw. 2x 10h in der Woche) und nach 4,5h je 45 Minuten Pause und täglich mindestens 11h Ruhezeit.

Die Kiste steht also jeden Tag mindestens 13h. In der Zeit lässt sich gemütlich der Akku laden und gleichzeitig auch noch die Kabine heizen/kühlen sowie diverse Elektrogeräte/Unterhaltungselektronik betreiben.

Da dürfte sich der Fahrer freuen, der in der Kiste übernachten muss, vorrausgesetzt der hat eine Lademöglichkeit am gefundenen Stellplatz.

Fahrtunterbrechung nach 4,5 Std:

Die 45 Minuten dürfen auch geteilt werden: zuerst mindestens 15 Minuten, anschließend mindestens 30 Minuten.

(Lenk- und Ruhezeiten

Aber in Realität :person_shrugging:

Weiterer Artikel zu Depotladen und Mittagsspitzen beim "Autobahnladen"

25.09.2026
https://www.heise.de/news/Studie-schaetzt-Strombedarf-fuer-E-Lkw-bis-2045-in-Europa-auf-200-TWh-11464997.html

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So wie die Branche über die Dieselpreise jammert und wie die die Inflation treiben würden, verbietet sich doch eigentlich eine solche Energieverschwendung durch den Einsatz von Wasserstoff oder noch blöder eFuels?

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Preislich ohne Subventionen, wäre ein eigenes Güterzugnetz, elektrisch vermutlich interessant.

Euro / kg km Betriebskosten

Ist bei Diesel sehr hoch.
Da ist Wasserstoff nicht besser/schlechter.

Kann zumindest ohne große CO2 Emissionen gemacht werden, aber gibt halt wesentlich sinnvollere Nutzungen für H2 und Alternativen für den Lastverkehr.

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Ja.

Ich denke im Sweetspot könnte H2 eine Lücke füllen in denen z.B. 5 Tonnen Akkus wiederum ineffizient wären.
(mit Förderungen im H2 Preis für die Übergangszeit bis Erneuerbare genug ausgebaut, danach selbsttragend)

Die dicken E-Trucks kommen ja jetzt.
Mal gucken ob die Versprechungen zerplatzen wie bei Musks Raketenträumen von zu großen Raketen, oder Substanz haben.

E-Lkw kosten beim Energieverbrauch weniger Geld als ihre Diesel-Pendants, übertreffen die Hersteller-Reichweitenangaben sogar manchmal und stehen seltener in der Werkstatt als Diesel-Fahrzeuge.

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Schöner Artikel.

Da kann man sich richtig vorstellen was passiert, wenn im Sommer die Energie sehr günstig ist.

Der BYD ETT 44 hat:

LFP Zellen mit 651 kWh..

https://www.heise.de/news/IAA-Transportation-BYD-zeigt-44-Tonnen-Elektro-Sattelschlepper-ETT-44-11453838.html?seite=2

Abschätzung:
Geht 10% der Energie "verloren", wenn der Akku 4 Tonne wiegt und es ein 40 Tonner wäre?

Nachtrag:
Rollreibung ist erhöht bei höheren Gewicht.

-> Eher 4-7%?

Eher wird auf Zuladung verzichtet werden müssen, um das Fahrzeug in der EU als 40 Tonner zuzulassen.
Wobei LKW mit alternativem Antrieb generell 2t mehr zGG und in einigen Ländern für nationalen Verkehr zum Teil 44t oder mehr haben dürfen.

Wenn Intermodaler Transport (also Zug+letzte km mit LKW) gemacht wird, sind 44 t zulässig. Vielleicht kommt für E-LKW auch eine Sonderregel, dass die Zuladung gleich bleiben kann. Aber alles Spekulation

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42 Tonnen hatte ich bei LKW mit Akkus/Brennstoffzelle, als zulässig gelesen

Wieviel LKW fahren denn tatsächlich mit maximaler Gewichtsbeladung und wie viele sind nur vom Volumen her voll beladen? Das macht ja schon einen unterschied und dann fallen 2t weniger Nutzlast gar nicht so sehr ins Gewicht.

Wenn man viel Volumen und kaum Gewicht hat, braucht man wahrscheinlich keinen 40-Tonner.

z.B.
(Jumbo-LKW – Wikipedia

Bald gibts es wohl reale Zahlen von Firmen für den 550 km Reichweite E-LKW von Tesla.

(805 km in Langstreckenversion)

Am 25. September 2026 liefen die ersten Semis in den USA vom Band.

( Golem

Ab 2027 auch in Europa zu haben

( Golem