Wird doch erst in der Pause, bzw. nach Feierabend intressant.
Max. 9h Lenkzeit am Tag (bzw. 2x 10h in der Woche) und nach 4,5h je 45 Minuten Pause und täglich mindestens 11h Ruhezeit.
Die Kiste steht also jeden Tag mindestens 13h. In der Zeit lässt sich gemütlich der Akku laden und gleichzeitig auch noch die Kabine heizen/kühlen sowie diverse Elektrogeräte/Unterhaltungselektronik betreiben.
Da dürfte sich der Fahrer freuen, der in der Kiste übernachten muss, vorrausgesetzt der hat eine Lademöglichkeit am gefundenen Stellplatz.
So wie die Branche über die Dieselpreise jammert und wie die die Inflation treiben würden, verbietet sich doch eigentlich eine solche Energieverschwendung durch den Einsatz von Wasserstoff oder noch blöder eFuels?
Ich denke im Sweetspot könnte H2 eine Lücke füllen in denen z.B. 5 Tonnen Akkus wiederum ineffizient wären.
(mit Förderungen im H2 Preis für die Übergangszeit bis Erneuerbare genug ausgebaut, danach selbsttragend)
Die dicken E-Trucks kommen ja jetzt.
Mal gucken ob die Versprechungen zerplatzen wie bei Musks Raketenträumen von zu großen Raketen, oder Substanz haben.
E-Lkw kosten beim Energieverbrauch weniger Geld als ihre Diesel-Pendants, übertreffen die Hersteller-Reichweitenangaben sogar manchmal und stehen seltener in der Werkstatt als Diesel-Fahrzeuge.
Eher wird auf Zuladung verzichtet werden müssen, um das Fahrzeug in der EU als 40 Tonner zuzulassen.
Wobei LKW mit alternativem Antrieb generell 2t mehr zGG und in einigen Ländern für nationalen Verkehr zum Teil 44t oder mehr haben dürfen.
Wenn Intermodaler Transport (also Zug+letzte km mit LKW) gemacht wird, sind 44 t zulässig. Vielleicht kommt für E-LKW auch eine Sonderregel, dass die Zuladung gleich bleiben kann. Aber alles Spekulation
Wieviel LKW fahren denn tatsächlich mit maximaler Gewichtsbeladung und wie viele sind nur vom Volumen her voll beladen? Das macht ja schon einen unterschied und dann fallen 2t weniger Nutzlast gar nicht so sehr ins Gewicht.