Sammelthema: Hoymiles WR an Akku - Ausfall der Einspeisung ohne Fehlermeldung

Die Spannung (24V System) ist einfach zu niedrig und die Hoymiles sind nicht für einen Akkubetrieb ausgelegt.

Vielleicht läuft es bei 48V besser... ich denke mit einem 24V System wird man es nie problemlos und durchweg zum laufen bekommen.

Wenn der kleine HM-300 allerdings auf Volldampf läuft scheint es keine Probleme zu geben.

Lässt man den Inselwechselrichter weg, läuft es geschmeidig vor sich hin :wink:

Soweit konnten wir es doch mittlerweile eingrenzen, dass es ohne weitere(n) Wechselrichter am Akku keine Probleme gibt, oder?

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@eenemeenemuu Das ist absolut richtig. Mein System mit 3x HM300 und Hoymiles DTU Pro an 2x 24V 230Ah (parallel) läuft absolut seidenweich und fehlerfrei. Seit über einem halben Jahr.
Keine Auffälligkeiten, keine hohen Temperaturen an den HMs. Alles fein.
Nur wenn der Inselwechselrichter parallel in Betrieb genommen wird, zeigt sich das beschriebene Fehlerbild.

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Korrekt... obwohl es bei mir im Gegensatz zu deinem System schon mit den Lastschwankungen am anderen Wechselrichter zu tun hat, und dann auch nur wenn die Leistungsbegrenzung vom Hoymiles zu niedrig eingestellt ist. Ich denke ein 48V Akku könnte auch dieses Problem beheben.

Hallo,

ich habe ein ähnliches Problem.Ich bin dabei mir einen Speicher für mein BKW einzubauen.

Nun ist es leider so, das bei meinem Aufbau auch der Wechselrichter zwischendurch alle 5 Sekunden grün blinkt und keinen Strom produziert.

Erst habe ich ohne Erfolg den Speicher abgeklemmt. Alles funktioniert wieder wenn ich die Modulle wieder direkt an den Wechselrichter anschließe.

Es scheint zumindest mit den Victron Ladereglern zusammen zu hängen.

Ich habe 3 Strings,

an 1. hängt 1 Modul West und ein Modul Ost mit je 400 Watt,

an 2. dito

an 3. 2 Module 400 Watt parallel.

Jemande eine Idee?

Gruß Jörg

@joergneu Ich würde sagen Akkus alle, BMS trennt und deshalb schaltet der Hoymiles ab.

Grundproblem was ich bei diesem Aufbau sehe:

  • Akku ist in Reihe geschaltet, somit betreibst du ein 51,2V System
  • Bei Parallel geschalteten Modulen erreichst du nicht die benötigte Ladespannung für 51,2V Akkus, der Laderegler braucht mindestens am PV Eingang 3V mehr als die Ladeschlussspannung vom Akku.

Hängen die Ost/West Module in Reihe oder Parallel? Bei Ost/West ergibt Reihenschaltung wenig Sinn.

Leider ist auf dem Bild nicht zu erkennen welchen Victron Laderegler du verwendest, ist dieser für 48V Akkus?

Kannst du mal deine Module nennen, damit man mal rechnen kann welche Spannung dort überhaupt möglich ist?

Hallo MhITheOne,

2 PV Module Sunpro M10 Hieff Twin Mono 400 Watt West ,

2 PV Module Sunpro M10 Hieff Twin Mono 400 Watt Ost,

2 PV Module Ja Solar Jam 54531 Full Black 405 Watt Süd.,

Hoymiles Wechselrichter HMS 1600 4T.

Je ein PV Modul West und ein PV Modul Ost ist mit Y Stecker verbunden und ist mit einem 6mm2 Kabel im Keller an den WR angeschlossen.

Das gleiche mit den Süd Modulen. Das sind unten wieder gesplittet und an den WR angeschlossen.

Die Module sind je Parallel geschaltet---erstmal in Reihe schalten?

Akku habe ich beide voll geladen.

Laderegler sind 100/20.

Ich bin davon ausgegangen,das wenn der Solarertag nicht hoch genug zum speichern ist, er zumindest ins Haus eingespeist wird.

@joergneu wo fangen wir da nur an :wink:

Okey der Victron 100/20 kann zumindest eine 48V bzw 51,2V System korrekt betreiben. Sind diese auch entsprechend eingestellt?

Also du hast aktuell alle Module jeweils parallel geschaltet. Die Module haben ca eine Spannung von 29-31V.

Wenn du die Module mal im Victron Laderegler Calculator eingeben hättest, dann hättest du gesehen, dass das nicht passt.

Bei -20°C haben die Sunpro eine Spannung von max 41,8V und bei 70°C eine Spannung von min 24,4V bei Parallelschaltung.
Bei -20°C haben die Sunpro eine Spannung von max 83,5V und bei 70°C eine Spannung von min 51,2V bei Reihenschaltung.
Hier kannst du Parallel schon vergessen ein 25,6V Akku sinnvoll zu laden. Bei Reihenschaltung würden 25,6V problemlos gehen, aber 51,2V ist nicht sinnvoll.

Bei -20°C haben die Ja Solar eine Spannung von max 41,8V und bei 70°C eine Spannung von min 25V bei Parallelschaltung.
Bei -20°C haben die Ja Solar eine Spannung von max 83,7V und bei 70°C eine Spannung von min 55,4V bei Reihenschaltung.
Hier sieht es nicht viel anders aus.

Du hast nun folgende Möglichkeit:

  • Die Module müssen in Reihe geschaltet werden um überhaupt sinnvoll an die Spannung zum Laden der Akkus zu kommen (also Ost in Reihe, West in Reihe und Süd in Reihe und jeweils an einen Laderegler)
  • Würde ich die Akkus in parallel schalten, damit hast du definitiv keine Probleme

Alternativ kannst du probieren wenn du die Module in Reihe schaltest den Akku in Reihe und somit bei 51,2V zu belassen, aber bei warmen Temperaturen kann es dann vorkommen, dass die Spannung nicht reicht, um die Akkus richtig voll zu laden.

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Ohje, so viele Fehler :fearful: ,

die Laderegler sind richtig eingestellt, denke ich :laughing: ich . 48 Volt haben sie selbst gefunden und den passenden Akku habe ich eingestellt.

Ich dachte ich hätte auf der Victronseite alles richtig gemacht, aber Pustekuchen.

Ich werde deine Vorschläge eins zu eins umsetzen um das ganze ans laufen zu kriegen.

Ich glaube das ich nicht verheimlichen kann das sowas nichts für mich ist. Wäre wohl besser gewesen das BKW ohne Akku laufen zu lassen und nächstes Jahr mit einem Profi zu erweitern. Ich muss zugeben das ich ein bisschen übers Ziel hinaus geschossen bin.

Ich werde berichten.

Vielen, vielen Dank für deine Mühe.

Gruß Jörg

Ich hatte auch das Problem., daß sich der Hoymiles in den 4 Sekunden Takt abgeschaltet hat. Bei mir war der Fehler, daß ich etwas an den Einstellungen herum gespielt hatte und die Mindesteinspeisung auf 2% statt auf 3% eingestellt hatte. Jetzt läuft der Hoymiles wieder stabil.

Der Hoymiles macht unter 30 V Probleme, zumindest mein HM-350, daher ist er wieder bis auf weiteres am Abstell Gleis. Ob es welche mit anderer Firmware gibt weiß ich nicht.

Unter etwa 30 V versucht er den Strom hoch zu drehen bis er die Ausgangsleistung wieder schafft. An PV Modulen zieht er dabei rücksichtslos ohne MPPT die Spannung langsam bis 16 V runter.

Wären bei 24 V etwa 15 A, zulässig sind 11, 5A max. lt. Datenblatt im Kopf.

Für mich ist das ein Firmware Fehler der bei Überbelegung oder Akku zur Zerstörung führen kann?

Habe mal Messungen bei verschiedenen Spannungen am Netzgerät gemacht und ihn bis max 16 A hochlaufen lassen.

Abhilfe war bei mir eine fixe Leistungbegrenzung , persist, die in dem dem Fall bei etwa 50 % lag , minimale Spannung 16 V , bleibt dort hängen oder startet neu.

Bei 24 V sollte 70% möglich sein. Da er bei mir kpl. runter laufen kann ist er aktuell ohne Verwendung.

Bei 36V oder höher am Akku sollte er funktionieren.

@hopfen Kann ich so mit meinem HM-300 und HM-400 nicht bestätigen, zumindest nicht in der von dir dargestellten Form. Hier geht es übrigens um den Betrieb am Akku, davon lese ich bei dir nichts :wink:

Unabhängig davon, was für eine PV-Konstellation hast du, dass die Spannung unter 30 V einbricht und dennoch mehr als die zulässigen 11,5 A fließen? Selbst mit meinem 108-Halbzellenmodul mit Glasbruch lag der MPP nie unter 30 V, außer evtl. wenn die Sonne noch nicht da bzw. schon weg war und eh kaum noch Strom fließt. Klingt für mich so, als würde der MPPT sich in die falsche Richtung verirren.

Zum Akkubetrieb und was @poldini beschrieben hat: Ich hatte zunächst den HM-400 an einem 24V-LFP-Akku laufen. Hatte ich diesen unter 10W Leistungsbegrenzung eingestellt, ist er nach kurzer Zeit ausgegangen und hat erst wieder mit einigen Minuten Verzögerung Leistung produziert, nachdem man das Limit höher gesetzt hat. Zwischen 40 und 50 W konnte ich ihn gar nicht gezielt regeln, da er bei einem Limit von unter 50 W nicht wie erwartet reagiert hat (hab ich hier im Forum detailliert dokumentiert). Ab einem Limit von ~210 W hat die Leistungsmessung dann auch nicht mehr so gut geklappt und er hat mehr Leistung produziert und dabei teilweise die 11,5 bzw. 12,5 A deutlich überschritten.

Mein HM-300 hat die Probleme mit dem Abschalten bei < 10 W nicht und lässt sich auch zwischen 40 und 50 W hervorragend regeln. Das Phänomen ab 210 W tritt dort aber auch auf, daher habe ich ein oberes Limit von 200 W in meiner Nulleinspeisung vorgegeben.

Man könnte nun noch versuchen herauszufinden, ob die von dir beschriebene Problematik und meine Problemchen mit HM-400 reproduzierbar sind, oder ob wir jeweils ein Montagsmodell erwischt haben. Dass die HM-Wechselrichter "davonlaufen", wenn man in die Nähe des maximalen Stroms kommt, scheint bei allen Modellen identisch zu sein.

@eenemeenemuu Du bestätigst genau das Verhalten wie von mir geschildert. Mit kleinen Leistungen 50 W, quäle ich mich nicht rum.

"Ab einem Limit von ~210 W hat die Leistungsmessung dann auch nicht mehr so gut geklappt und er hat mehr Leistung produziert und dabei teilweise die 11,5 bzw. 12,5 A deutlich überschritten."

Er war für Akku Betrieb vorgesehen und ich habe ihn vorher getestet. Sollte meine alten Aeconversion inv250 ersetzen. Hing kurz an 2 x 300 W Modulen die vormittags tw. verschattet sind. Dabei zog er die Spannung total runter bei na. Strom über 15 A also fast Kurzschluss Strom der Module.

Nächster Versuch war am Stepup aus 12 V auf 28/37V der stromgesteuert läuft. Gleiches Bild mit runterziehen der Spannung bis auf 16 V wenn der Strom begrenzt war. Damalige Lösung war die interne persiste Leistungsbegrenzung auf 50%. wegen der erwähnten 16 V und 11,5A Limit. Ist witzlos da der INV250 deutlich mehr liefert. Der Spannungswandler durfte dabei nicht begrenzen.

Inzwischen bin ich etwas schlauer da ich mir die Spannung am Oszilloskop angesehen habe. Ursache dürfte in dem Fall der kapazitive bzw. niederohmige Ausgang der Quelle sein. Habe ihn am kapazitätsarmen Ausgang eines Analog Netzteil stromgeregelt bis 3A problemlos betrieben. 1000 uF Kondensator parallel brachte die bekannte Störung. Ein Widerstand 1 Ohm in Serie hob das Problem des Elko zwar auf ist aber keine Lösung. Ev. eine niederohmige Eisen Drossel oder kapazitätsarmer Elektronik Regler.

Eigentlich wollte ich den 12 V Speicher auf 24 V wegen dem HM umbauen, nur lebt er daran unkontrolliert bis 15 A gefährlich.

Irgendwo gibt es Messwerte Spannung zu Strom am Netzgerät wo ich bei sinkender Spannung 16 A abgebrochen habe. abgebrochen habe.

Die alten Aeconversion laufen bei mir hoffnungslos überbelegt seit 2018 problemlos. Die Regeln mit sinkender Spannung auch ab.

Ich möchte hier meine neuesten Erkenntnisse mit euch teilen. Zunächst noch einmal zum Setup: 24V-LFP-Akku, daran ein HM-300 und zusätzlich ein 1000W-Inselwechselrichter.

Problem: Wenn große Lasten am Inselwechselrichter hängen, hört der HM-300 sporadisch auf einzuspeisen.

Lösung bisher: HM-300 auf "Volldampf" laufen lassen, sobald der Inselwechselrichter aktiviert wird - in meinem Fall waren das 200W.

Neue Lösung, mit der ich die letzten Wochen auch keine Probleme hatte: HM-300 mit mindestens 75W laufen lassen, sobald der Inselwechselrichter aktiviert wird.

Ich habe mich in 25W-Schritten an diesen Wert herangetastet. Da ich die Vermutung hatte, dass die Probleme evtl. nur auftauchen, wenn das Einspeiselimit geändert wird, habe ich entsprechend den HM-300 fix auf bspw. 25/50/75W eingestellt. Bei 25 und 50 W kam es reproduzierbar zu Ausfällen. Ab 75 W nicht mehr, auch nicht wenn der Wechselrichter über diesem Wert geregelt wird (meine Vermutung war also falsch, was mich persönlich freut).

Ich hoffe diese Erkenntnis hilft jemanden :slight_smile:

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