SAE Ventil undicht. Schraderventil, Ersatzteil?

ich hatte dazu mal einen Artikel gepostet. Du brauchst wohl eine sehr gute Lupe, oder besser ein Mikroskop um schadhafte Dichtungen zu erkennen. Da genügen teils kleinste Schäden.

Wahrscheinlich macht es mehr Sinn, die Abdeckkappe als zusätzliche Abdichtung mit Drehmoment anzuziehen. Ich hab auch noch etwas Nylog dran. Und man kann auch ein, zwei mal im Jahr mit Lecksuchspray prüfen..

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Eigentlich muss doch die Metallschutzkappe 100% abdichten. Ich nutze da auch Nylog und ziehe mit passendem Drehmoment an.

Ein Schrader ist nie 100% dicht, auch wenn es intakt ist.

Ich habe beide Klima mit Lecksuchspray installiert. Nachträglich gesehen, war dies ein großer Nachteil. Seit einigen Wochen besitze ich einen professionellen Gasdetektor (170 Euro). Damit konnte ich kleinste Problemstellen entdecken.

Dort, wo man es möglicherweise zuerst vermutet, an den Bördeln, war gar nichts. Dann bei der Problem-Toshiba direkt sehr gering bei der geschlossenen Schrader-Abschlusskappe. Erst bei der versuchten Öffnung zischte es gewaltig ohne Aufzuhören raus. Also wieder zu. Leck gefunden.

Danach bei jedem Gerät die 2 Abschlusskappen bei den Inbusschrauben runter, sehr geringe Gaskonzentration. Diese noch angezogen, danach kein Austritt.

Also meine Erfahrung ist, ohne guten Gasdedektor geht’s nicht. Jetzt ist ja alles dicht - und eine regelmäßige Überprüfung kostet ja nichts. Jedenfalls Danke für die guten Ratschläge!

Zu meinen kaputten Ventil, da ist mir heute noch aufgefallen, dass da zusätzlich zu der beschädigten Gummidichtung beim Ventil selbst - auch außerhalb um den Ventilkern keine Gummidichtung sondern eine Art Silikon ist - ein durchsichtiger Film. Etwas seltsam.

Beim neuen Ventil ist da eine Gummidichtung rundherum.

Ich vermute mal, dass du das Leck am Service Port mit (gutem) Lecksuchmittel auch gefunden hättest. Die Halogendetektoren sind nützlich, mein CLD100 gibt aber auch oft falschen Alarm. Muss man auch richtig nutzen bzw. kalibrieren..

Dass an den beiden Inbusventilen eine Undichtigkeit war, die dann durch weiteres Öffnen (?) abgedichtet wurde, ist seltsam.

Ich habe den Rothenberger Lecksuchspray - der eigentlich ein Schaum ist, verwendet. Als Lecksuchgerät habe ich jetzt das Elitech ILD-200. Es kalibriert automatisch beim Einschalten und ist sehr einfach zu bedienen. Also kein Vergleich.

Ja, Inbusventil war offensichtlich mein Fehler - nur bis zum Widerstand angezogen (geöffnet) - da gehört noch etwas mehr, bis es dicht ist.

Dein Lecksuchspray ist für Klimas nicht gut geeignet. Da gibt es spezielle Mittel wie z.b. Big Blu, damit findest du selbst kleinste Undichtigkeiten.

Bei den meisten aktuellen Anlagen darf man nur sanft bis Anschlag aufdrehen, weil die über einen O-Ring dichten und der Anschlag nur dazu da ist, dass man weiß, dass vollständig offen. Früher gabs Anlagen, die dichteten metallisch, da musste man mit passendem Drehmoment aufdrehen.

Vielleicht gibts auch jetzt noch Hersteller, die das machen, das müsste dann aber im Handbuch stehen.

Die meisten Lecksuchsprays sind zu dünn, um kleinste Lecks zu finden. Die verdunsten zu schnell oder tropfen runter. Die sind dafür optimiert, innerhalb von 2-5 Minuten eine gröbere Undichtigkeit zu finden. Wenn man es genauer will, braucht man sowas wie "Big Blu Microleak Detector". Was mitunter auch geht, ist Spüli 1:1 mit Wasser verdünnt. Und dann 20-30min beobachten mit Lupe, um kleinste Blasen zu erkennen.

Aber klar, Lecksuchgerät ist eigentlich der Standardweg.