Reihenhaussanierung komplett LLWP und BWWP

Ich habe mich nun für die folgende Kombination

  • 1x RXTM40A + 1x FXTM40S (Klimahero)
  • 2x 2MXM40A + 2x FTXA20CW (ShopClima)
entschieden (ohne Subventionen über Kfw)

Die Cold Region 1x RXTM40A und 1x 2MXM40A würden mittig auf dem Flachdach stehen (vorne/hinten je 4% Gefälle + PV). Wie sieht es mit der Kondenswasserbildung im Winter beim Abtauen der Geräte aus? Bildet sich dann ein Eispanzer auf dem Dach? Ist eine Lösung mit einem Ablaufschlauch (in den Kamin bis in den Keller) die Lösung? Ich habe die Befürchtung, dass sich entweder zu viel Eis auf dem Dach bildet oder auch die Ablaufschläuche einfrieren und es ggf. zu Schäden an den Außengeräten kommt. Habt Ihr hierzu noch Erfahrungen oder Tips? Das dritte AG würde vsl. Rückseitig auf höhe der Terrasse installiert werden.

Grad durch Zufall über diesen Thread gestolpert.

Ich habe 2022 ein ähnliches Projekt durchgezogen. Reihenmittelhaus BJ72, 150m² WFL über 3Etagen. Dach neu mit Dämmung, Fenster 2fach verglast 10Jahre alt und Kellerdecke gedämmt. Gasheizung, 25Jhre alt, neue Heizlastberechnung ~9kW ohne WW.

Sanierung:

  • 150m² neue Fußbodenheizung ohne ERR
  • 8kW LWWP für Heizung
  • 300L BWWP für WW
  • 9,6kWp PV Anlage
Nach zwei Wintern bisher maximal zufrieden. Im ganzen Haus durchgehend 21Grad, Stromverbrauch fürs Heizen letzten (milden)Winter ca. 1500kWh. BWWP läuft mit 2,5kWh Verbrauch am Tag im Schnitt zum Großteil ganzjährig mit PV Strom, Heizung zumindest in den Übergangsmonaten ebenfalls mit viel PV. Einziger Wermutstropfen, es würde locker auch eine 5kW LWWP reichen. Bei Heizlastberechnung nach DIN kann man getrost 25% abziehen mit Wärmepumpe ohne Einschränkungen.

@mafde

Hi mafde, es freut mich zu hören das andere ähnliches umgesetzt haben und zufrieden damit sind. Danke fürs teilen. Die Einbindung der bwwp für WW und Fußbodenheizung ist natürlich auch gut, wird mir aber aktuell zu kostspielig.

@matilu kann ich verstehen, die Förderung von 40% zum damaligen Zeitpunkt hat dann den Ausschlag gegeben es "richtig" zu machen, nach 50Jahren muss halt grundsätzlich was gemacht werden und eine neue Wärmepumpe an das 50Jahre alte Heizkörpernetz anzuschließen ist eher nicht sinnvoll. Klima war keine Option für uns aus diversen Gründen. So haben wir jetzt auf 3Etagen vollständig Fußbodenheizung inkl. neuem Bodenbelag(Fliesen und Parkett), nach Förderung für ca. 35T Euro. BWWP habe ich genommen um im Sommer ohne externe Lärmquelle auszukommen und für die PV eine gut nutzbare Last bereitzustellen, was wirklich gut funktioniert. Zusätzlich ist die Hydraulik der Heizung maximal simpel und gut zu optimieren, was mir wichtig war um einen guten COP zu erzielen.

Drücke die Daumen für dein Projekt.

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Hi,

nach ziemlich genau fünf Monaten Kernsanierung ist unser Haus endlich fertig! Die Idee, das Haus ausschließlich mit Klimaanlagen zu heizen, funktioniert bislang gut – selbst jetzt, wo die ersten frostigen Temperaturen eingetroffen sind. Kostentechnisch bin ich ebenfalls sehr zufrieden, da ich bis auf den finalen Anschluss alles selbst umgesetzt habe. Langfristig bin ich gespannt, wie sich der tatsächliche Energieverbrauch entwickelt und welche Einstellungen sich als optimal herausstellen (z. B. „Econo“ oder Bedarfsheizen).

Die Brauchwasserwärmepumpe für Warmwasser läuft ebenfalls einwandfrei. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich die Daikin M HW 200 mit der Photovoltaikanlage steuern und per WLAN verbinden kann. Offenbar sind diese Funktionen nicht ab Werk integriert.

Die eigens gebaute 6,6-kWp-Photovoltaikanlage in Kombination mit einem 11-kW-Speicher macht das Ganze sehr erfreulich. Einen dynamischen Stromtarif habe ich bisher nicht gewählt – im ersten Jahr möchte ich lieber auf Nummer sicher gehen, um die Anlage und unser Verbrauchsverhalten besser kennenzulernen.

Vielen Dank an das Forum für die zahlreichen hilfreichen Beiträge und die Unterstützung, die mir bei der Umsetzung sehr geholfen haben. Danke auch an die inspirierenden Videos des Akkudoktors.

Grüße aus Frankfurt
Matilu

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Super, danke für den Erfolgsbericht.

Hast du den Verbrauch im November für alle Klimaanlagen? Dann könnte man schonmal hochrechnen, was noch zu erwarten ist für die ganze Heizperiode.

Wie lief die Cold-Region in der Übergangszeit? Hat die öfters häufig getacktet oder lief die gutmütig durch Bedarfssteuerung?

Wir sind tatsächlich erst vor einer Woche eingezogen, daher kann ich bisher noch nicht allzu viel dazu sagen. Leider habe ich die Stromversorgung nicht mit Shellys überwacht, sodass mir derzeit nur die Daten aus der Onecta-App zur Verfügung stehen. Hier habe ich die letzten 7 Tage im schnitt 8,35 kWh pro Tag verbraucht. Wie gesagt, muss ich aber noch mit den Betriebszeiten/Bedarfsteuerung spielen - 24h Betrieb, nachts manche Zimmer bspw. 18 grad absenken oder gar ausschalten,... .

Ah, verstehe, noch ganz früh in der Experimentierphase. Ja, würde einen Shelly verbauen, die Onecta-App ist wohl sehr ungenau.

Nachts Abschalten macht immer Sinn, wenn du es noch hinreichend komfortabel empfindest. Bei 8,35 kWh läuft die ja mit durchschnittlich nur 345 Watt, also schon recht weit runter moduliert. Da dürfte die recht gut vom COP her liegen.

Wenn mal wieder mehr Luft ist werde ich das Thema mit den shellys angehen. Die 8,35 kWh waren je Tag über die Woche für alle 3 Außengeräte bzw. 5 Innengeräte.

Das wäre ja wirklich sehr wenig. Prima.