Hi,
seit ca. 12 Monaten laufen bei mir 5 Hoymiles HMS 1600.
Am Dienstag hat der 2 MWR gezickt. Wie schon der Erste im Oktober löst der WR den RCD aus.
Dienstag um 1:00 Uhr und um 3:00 Uhr und um 5:00 Uhr (mitten in der Nacht) hat es angefangen.
Den Ersten im Oktober habe ich als kaputt aussortiert, jetzt der Zweite innerhalb 12 Monaten. Unrealistisch.
MWR funktioniert einwandfrei wenn ich Phase und N anschließe. Sobald ich das Erdkabel anschließe löst der RCD (30mA) aus.
Nachdem ich ein wenig im Netz geschaut habe, ist die Fragestellung: Muss ein RCD zwischen MWR und Anschlusspunkt oder nicht?
Und ich habe genügend Kommentare gelesen wie "besser ist.." das hilft ja nicht, wenn der RCD auslöst.
Ich habe auch gelesen, dass Hoymiles integrierte RCDs haben.
Wenn sich die MWR nicht mit RCDs vertragen, wieso dann Steckersolar, Balkonsolar? Das würde ja ohne RCD gar nicht gehen.
Das wäre so, wie die Warnleuchte auszubauen, anstatt das Problem zu lösen. Wenn ein RCD auslöst, dann fließen Fehlerströme von 30mA oder mehr. Das ist ein echtes Sicherheitsproblem und sollte gelöst werden. Also mal genauer messen, was da los ist.
Beide Antworten verstehe ich, danke, sind aber in keiner Weise eine Antwort auf die Frage.
Muss zwischen den Hoymiles und dem Anschlusspunkt im Zählerschrank ein RCD oder ist das Nice to Have.
Gerne mit Quellenangabe.
Kommt darauf an. Wann die Unterverteilung installiert wurde. Für Außensteckdosen oder Feuchträumen sind RCD schon längere Zeit bei Neuinstallationen vorgeschrieben.
Bei 5 Mikrowechselrichtern wird ein Elektriker oder Versicherung m.E. davon ausgehen, dass dieselben Anforderungen zu treffen sind wie bei Installation einer PV-Anlage. Da muss der Zählerschrank/Unterverteiler auf den aktuellen Stand gebracht werden.
Du solltest also auf jeden Fall einen RCD einsetzen. Zumindest in der Unterverteilung vor dem Erdkabel. Ob der RCD sich mehrere LS teilt, ist eine andere Sache. Die Absicherung per RCD ist mittlerweile bei Neuinstallationen generell vorgeschrieben. Aus gutem Grund. Ein RCD schützt.
Ich glaube persönlich kaum, dass das Problem der Mikrowechselrichter ist. Wahrscheinlicher ist, dass das Erdkabel ein Problem hat. Am besten eine Isolationsmessung machen (lassen). Wenn das keine Probleme zeigt die Installation des RCD prüfen (lassen).
Anstatt die Frage zu beantworten, werfe ich eine zusätzliche auf: Welchen Auslösestrom muss der FI haben? Deiner hat scheinbar 30mA=0,03A. Ich habe bei PV-Anlagen mit trafolosen Wechselrichtern auch schon FIs mit 0,3A (=300mA) Auslösestrom gesehen.
Kommt ein wenig drauf an. Außensteckdose braucht RCD. Bisherige Innensteckdosen, die jetzt keinen RCD haben, brauchen auch keine Nachrüstung (Bestandssschutz). Eine neue Innensteckdose bräuchte (vermutlich) einen RCD, weil bei Neuinstallationen ein RCD vorgeschrieben ist. Ein Festanschluss des MWR über eine separate Leitung braucht keinen RCD.
Aus Sicherheitsgründen würde ich aber immer einen RCD vorsehen.