Ich setze den identischen Heizstab mit 600W ein.
Die mit Tasmota umgesetzte Wellenpaketsteuerung wie hier beschrieben
ermöglicht in meinem Fall (hängt vom Stromzähler ab) den Leistungsverbrauch
auf in 1/10 (Vollwellen) bzw. 1/20 (Halbwellen) Stufen zu steuern.
Damit kann ich die Ansteuerung bei einem geringen Überschuss von >= 30W beginnen.
Der Heizstab springt an
beim Hochfahren/Runterfahren des Wechselrichters (morgens, abends) , bei noch geringen Überschuss
wenn Wolken den Überschuss reduzieren schaltet er erst bei < 30W Überschuss ab
bei Regenwetter, wenn das Restlicht immer noch Überschuss produziert
funktionert auch an wenigen Wintertagen mit Sonne
Vor allem bei geringen Überschuss wirkt sich die Steuerbarkeit der Verbrauchs-Leistung erheblich aus.
Auch geringe Überschüsse können nun fast komplett verwertet werden.
Der Heizstab nimmt im Gesamtkonzept des Energie-Managements eine tragende Rolle ein,
da er einen gesicherten und sinnvollen Verbraucher für Überschuss darstellt
und damit ca. 1000 kWh Haushalts-Strom (bzw. 4000 kWH fossile Energie ) pro Jahr einsparen kann.
Energie, welche ich an andere Stelle im Winter sehr gut verwerten kann.
das ist doch sehr interessant. Es wäre prima wenn du deine Schaltung hier veröffentlichen könntest. Dann hätten alle was davon ohne sich in einem anderen Forum neu anzumelden.
Bei mir läuft noch ein Trucki System das einen 5Kw Akku bedient. Deshalb nutze ich den Heizstab erst ab Speicher voll. Leider reichen meine Kenntnisse nicht für ein Script aus, das Solarüberschuss vorrangig in den Akku schickt und bei noch mehr Überschuss in den Brauchwasserpeicher geht.
Aber man lernt ja nie aus..... Wenn das klappen würde wäre ein 1Kw Heizstab meine Wahl
@john
Bei der Wellenpaketsteuerung hast Du während des Paketes einen
Erergiebezug aus dem Netz von Heizstableistung minus Solarüberschuss.
In den Heizstab soll aber nur der Solarüberschuss.
mit heizstab (und split klima in der übergangszeit da kein stromnetzanschluss vorhanden) ca hälfte der gas heizkosten für heizung und bauchwasser 3000kwh gas statt 6000
Das stimmt natürlich physikalisch. Aber ebenso ist es richtig, dass die digitalen Zähler über mehrere Perioden der Netzfrequenz integrieren, bevor es zu einer effektiven Bewertung der Leistung kommt.
ich erfasse die Gesamtleistung des Gebäudes über den Zähler des Versorgers. Und diese zeigt mir, dass die Leistung via Wellenpaketmodulation auf Null Bezug geregelt werden kann. Sieh dir dazu noch mal den verlinken Beitrag an dort wird alles genau erklärt.
@john
Ich habe die Paketsteuerung für den Heizstab der WaMa getestet.
Das ist krachend gescheitert, die Momentanleistunganzeige
hat verrückte Werte angezeigt.
Es gibt Mindestzeitabstände für die Pakete. Wenn Du die einhältst,
hast Du den Bezug wie beschrieben.
Alles kürzere ist nicht legal und kann zu falscher Zählung führen.
Zu wessen Gunsten auch immer.
Also mache ich das nicht so und rate jedem davon ab.
Es gibt legale Möglichkeiten. Also was soll das?
Dann hast du wohl nicht den richtigen Aufbau gewählt.
Auf keinen Fall ist dies ein Beweis für die fehlende Funktionstüchtigkeit des Konzeptes.
Mein Aufbau entspricht den den Vorgaben nach DIN VDE 0838.
Jeder so wie er mag.
Die behauptete "Illegalität" wird von dir ohne jeden Nachweis postuliert.
Sollte ich einen neuen moralischen Kompass benötigen , werde ich mich umgehend an dich wenden.
In diesem klärenden Beitrag untersucht der VDE das angesprochene Problem der vermuteten Falsch-Zählung bei den Stromzählern.
Schwingungspaketsteuerung wird explizit als Mittel der Wahl für kostengünstige Leistungssteuerung genannt.
"Somit stellen Anschnittsteuerungen keine wirklich sinnvolle Option zur Leistungssteuerung dar. Bleibt die Schwingungspaketsteuerung, die durch einen wie folgt skizzierten Stromfluss, z. B. eine Leistungsreduktion auf z. B. 25 % ermöglicht."
Die genannten Integrationszeiten der Zähler entsprechen meinen Erfahrung und eröffnen die Chancen für das vorgeschlagene Konzept.
..ein Zweirichtungszähler ..., sondern er ermittelt präzise die Energieflüsse in kurzen Zeitintervallen im Bereich von 0,5 bis 1 Sekunde.