Unser Norddach wäre komplett frei, aber zumindest unten durch Nachbarbäume im Osten verschattet
Auf dem Süddach wäre Platz für 6 unverschattete Module und weitere 5 Module, die allerdings im Tagesverlauf teilweise verschattet wären. Gerüst aufstellen ist dort aus mehreren Gründen auch nicht ganz einfach.
An der östlichen Giebelwand wäre Platz für 5-6 Module (das Nachbarhaus ist dort aber nur 6m entfernt)
Im Garten wäre prinzipiell ein bisschen Platz, aber nachdem die Nachbarhäuser alle 2 VG + 30° Satteldach sind wären auch im Sommer immer einige Module verschattet.
Angenommen man würde kein Geld verbrennen wollen, würdet ihr eine PV installieren lassen? Und falls ja, wo? Handwerker sind bei uns vor Ort generell teuer.
Doppelstabmatten 6/8 und ein Modul quer pro Feld. Das kann man mit Mikrowechselrichterm gut selbst installieren, wenn der Elektriker mitspielt und Einspeiseleitung Erdung samt Hausverteilung und Zählerplatz übernimmt.
Zaun PV ist nicht der Brüller was Erträge angeht aber für ein wenig Grundlast im Haushalt sollte es schon reichen
Südach mit 1 String belegen, aufpassen mit der min. MPP Spannung bei Verschattung. Einen anderen MPP des WR dann fürs Norddach.
Dann hast du schon mal den Hausverteilerkasten etc umgerüstet, WR (mit Batterie) mit Netz Anschluss installiert und wenn 5 oder 10 KWP angemeldet werden, macht die Anmeldung nicht teurer.
War bei uns auch so. Norddach bring 1/4 der Leistung des Süddaches. Aber ich musste die Installation sowieso fürs Süddach umbauen, da fielen für das Norddach diese Kosten / Anmeldung praktisch nicht mehr an. Die Kosten fürs Norddach reduzierten sich auf Module, Kabel, Unterkonstruktion, Anschlusskasten und Arbeitsleistung.
Im Sommer bringt dir das Süddach alleine genug. Im Winter bist du froh über jede 100Watt vom Norddach.
Du hast recht, wenn kein Smart Meter und Steuerungsmöglichkeit installiert ist (was bei einem Bündel Mikrowechselrichter ja nicht da wäre) gilt:
“eine installierte Leistung von weniger als 25 Kilowatt haben, am Verknüpfungspunkt dieser Anlagen mit dem Netz jeweils die maximale Wirkleistungseinspeisung auf 60 Prozent der installierten Leistung begrenzen.”
Eine Wahlmöglichkeit auf 60% Reduzierung oder Steuerbarkeit gibt es aber nicht. Der Netzbetreiber ist verpflichtet, ein iMSys mit Steuermöglichkeit für Anlagen größer 7kWp einzubauen. Bis zu dessen Einbau gelten die 60%, danach muß gesteuert werden können, auch auf weniger als 60%.
45° und unser Spitzboden über dem Obergeschoss ist 4m breit, der First müsste also über 10m hoch sein. Ehrlich gesagt ist es mir ein bisschen zu heikel da oben “herumzutanzen”.
Freund Weissnich von Weissnichs Welt hat das mit seinen Zaun Panelen auch gemacht.
Sogar für Anlage seiner Carport Module, da der Netzbetreiber (EWE) da rumdruckste.
Nulleinspeisung sehe ich nach dem derzeit gültigen Solarspitzengesetz als gangbare Alternative , um unnötige Diskussionen mit externen Stellen abkürzen zu können.
Vor allem, wenn es nur um kleine Anlagen mit ungünstigen Ausrichtungen geht, hält sich der Verlust der Einspeisevergütung doch in überschaubaren Grenzen.