PV ohne guten Platz für PV?

  • Unser Norddach wäre komplett frei, aber zumindest unten durch Nachbarbäume im Osten verschattet
  • Auf dem Süddach wäre Platz für 6 unverschattete Module und weitere 5 Module, die allerdings im Tagesverlauf teilweise verschattet wären. Gerüst aufstellen ist dort aus mehreren Gründen auch nicht ganz einfach.
  • An der östlichen Giebelwand wäre Platz für 5-6 Module (das Nachbarhaus ist dort aber nur 6m entfernt)
  • Im Garten wäre prinzipiell ein bisschen Platz, aber nachdem die Nachbarhäuser alle 2 VG + 30° Satteldach sind wären auch im Sommer immer einige Module verschattet.

Angenommen man würde kein Geld verbrennen wollen, würdet ihr eine PV installieren lassen? Und falls ja, wo? Handwerker sind bei uns vor Ort generell teuer.

Kommt darauf an, was du damit erreichen möchtest.

11 an Süd wäre doch schon mal ein Anfang.

Erstmal mit einem BKW mit vier Modulen anfangen? Günstig, ohne Elektriker zu realisieren und man kann schon mal Daten sammeln.

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Energiekosten für Splitklimas und ab Sommer LWWP senken.

BKW habe ich schon im Garten stehen, aber mit 800W kommt man natürlich nicht weit.

Mit dem Balkonsolar hast du ja schon Erfahrung mit der Verschattung.

Beim Balkonsolarrechner kann man abschätzen um wieviel sich die Amortisationszeit verlängert.

Alles was Himmel und ein paar Stunden Sonne am Tag hat (am besten auch im Winter) rechnet sich eigentlich.

Irgendwo Solarzaun möglich?

Doppelstabmatten 6/8 und ein Modul quer pro Feld. Das kann man mit Mikrowechselrichterm gut selbst installieren, wenn der Elektriker mitspielt und Einspeiseleitung Erdung samt Hausverteilung und Zählerplatz übernimmt.

Zaun PV ist nicht der Brüller was Erträge angeht aber für ein wenig Grundlast im Haushalt sollte es schon reichen

“Bauen lassen” bei generell teuren Handwerkern rechnet sich bei den Voraussetzungen leider nicht.

Aber selbst Hand anlegen rechnet sich eigentlich immer, selbst auf Nord.

Wäre das erlaubt? Ich dachte es muss eine Möglichkeitkeit zur Fernabschaltung/Drosselung gegeben sein.

Über X kWp

X=7.

Es sollte da aber auch für Mikrowechselrichter Lösungen geben.

Oliver

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Kommt aber wohl auch auf den Netzbetreiber an.
Nur 60% einspeisen dürfen gibt es wohl auch.

Bisschen offtopic…Für welchen Fehlerfall müssen die Module geerdet sein? Die Gleichspannung der Module hat ja erstmal kein Potenzial gegenüber Erde.

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Südach mit 1 String belegen, aufpassen mit der min. MPP Spannung bei Verschattung. Einen anderen MPP des WR dann fürs Norddach.

Dann hast du schon mal den Hausverteilerkasten etc umgerüstet, WR (mit Batterie) mit Netz Anschluss installiert und wenn 5 oder 10 KWP angemeldet werden, macht die Anmeldung nicht teurer.

War bei uns auch so. Norddach bring 1/4 der Leistung des Süddaches. Aber ich musste die Installation sowieso fürs Süddach umbauen, da fielen für das Norddach diese Kosten / Anmeldung praktisch nicht mehr an. Die Kosten fürs Norddach reduzierten sich auf Module, Kabel, Unterkonstruktion, Anschlusskasten und Arbeitsleistung.

Im Sommer bringt dir das Süddach alleine genug. Im Winter bist du froh über jede 100Watt vom Norddach.

Du hast recht, wenn kein Smart Meter und Steuerungsmöglichkeit installiert ist (was bei einem Bündel Mikrowechselrichter ja nicht da wäre) gilt:

“eine installierte Leistung von weniger als 25 Kilowatt haben, am Verknüpfungspunkt dieser Anlagen mit dem Netz jeweils die maximale Wirkleistungseinspeisung auf 60 Prozent der installierten Leistung begrenzen.”

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Bei Zaun PV senkrecht wäre Abregelung bei 60% eigentlich kein Verlust

sogar Nulleinspeisung würde ich für so einen Anlagenteil akzeptieren, wenn ich dafür im Winter mehr kWh zur Verfügung habe

Aber hängt wie immer von der genauen Anlagenplanung ab

Eine Wahlmöglichkeit auf 60% Reduzierung oder Steuerbarkeit gibt es aber nicht. Der Netzbetreiber ist verpflichtet, ein iMSys mit Steuermöglichkeit für Anlagen größer 7kWp einzubauen. Bis zu dessen Einbau gelten die 60%, danach muß gesteuert werden können, auch auf weniger als 60%.

Oliver

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Wie steil ist denn das Norddach?

Hab bei mir auch mit 6.süd und 18 nordmodulen angefangen :face_with_spiral_eyes:, allerdings mit 15° Dachneigung

45° und unser Spitzboden über dem Obergeschoss ist 4m breit, der First müsste also über 10m hoch sein. Ehrlich gesagt ist es mir ein bisschen zu heikel da oben “herumzutanzen”.

Nulleinspeisung ist kein Ausweg?

Freund Weissnich von Weissnichs Welt hat das mit seinen Zaun Panelen auch gemacht.

Sogar für Anlage seiner Carport Module, da der Netzbetreiber (EWE) da rumdruckste.

Nulleinspeisung sehe ich nach dem derzeit gültigen Solarspitzengesetz als gangbare Alternative , um unnötige Diskussionen mit externen Stellen abkürzen zu können.

Vor allem, wenn es nur um kleine Anlagen mit ungünstigen Ausrichtungen geht, hält sich der Verlust der Einspeisevergütung doch in überschaubaren Grenzen.