PV mit Batterie / Anforderungen des Netzbetreibers an das EMS

Moin Moin,

ich plane gerade meine Anlage um einen Deye 12K mit 16kWh Batterie. Elektrisch bin ich zumindest im DC Bereich sehr erfahren (jahrelange Durchführung auch zerstörenden Prüfungen an großen Traktionsbatterien im Forschungsumfeld - z.B. Nail Penetration für maximalen Spaßfaktor ^^), daher habe ich da wenig Sorgen, etwas falsch zu machen.

Ich habe wenig Ahnung von der AC Seite Richtung Netz und kämpfe mich dementsprechend gerade durch Avacons “Technische Bedingungen des gMSB an Zählerplätze in der Niederspannung” (ich darf leider keine Links einfügen) und weitere Dokumente. Es geht natürlich um den § 14a EnWG für die Batterie, die theoretisch mit mehr als 4,2kW aus dem Netz geladen werden kann. Mir ist bis jetzt immer noch unklar wie der Netzbetreiber das steuern will. Digital (VDE-AR-E 2829-6-1) kann der Deye nicht. Analog ginge eventuell, aber ist doch von mir jederzeit beeinflussbar? Dann kann ich doch auch einfach schriftlich versichern, das ich die Batterie nie aus dem Netz lade? Oder wird der halbe Keller, Deye inklusive, einfach verplombt? :smiley:

Das Avacon Dokument redet von einem EMS (Energie Management System) was dafür herhalten soll, aber mir ist völlig unklar was konkret ich zwischen Steuerbox und Deye hänge (also Hersteller, Gerätename, Bezugsquelle)?

Könnt ihr mich da in eine Richtung stupsen, in die ich weiterlesen kann?

Viele Dank und schöne Grüße,
Christian