PV/Ladetechnik und Speicher für einen LKW

Moin, ich bin neu hier und suche Tipps was Komponenten angeht.

ich möchte versuchen so autark wie möglich in einem 7,5t LKW mit GFK-Koffer (2,55M breit, 6,10M lang) zu sein.
Nach viel youtube und Beiträgen bin ich zu folgender Idee gekommen:

Auf das Dach kommen 5x Hi-MO X10 Light Module mit 560WP.
2s1p: Kommen an einen Victron SmartSolar MPPT 150/35.
3s1p: Komen an einen Victron SmartSolar MPPT 250/50.

Als Speicher plane ich mit einem Akku basierend auf 16x Eve LF334 - Single stud - Grade A - samt einem JK RESS Active Balance BMS PB2A16S30P (V19).

Dann wäre da noch ein MultiPlus-II 48/3000 mit dem ich ggf. über Landstrom (in welcher Form auch immer) laden kann - oder mal eben die Heißluftfritöse nutzen kann. Würde ihn aber sonst abschalten oder im "charger only"-Modus betreiben, weil ich sonst keine 220V brauche.

All das verbinde ich noch mit einem Cerbo GX.

Die üppig Anlage auf dem Dach dient einem traurigen Grund: Meiner Arbeit. Mein Arbeits-PC ist leider hungrig und läuft viele Stunden am Tag. Ich habe so Laienhaft wie ich es halt kann ausgerechnet, dass ich pro Tag 5kWh brauchen werde.
Vermutlich spare ich hier und da noch etwas, z.B. weil ich meinen PC mit einem HDPLEX 800 betreibe und direkt an den Akku hängen kann. Der Bildschirm wird auch noch etwas moderner und braucht dann halt nur noch 20Watt und nicht wie mein aktueller 65Watt.

In tiefer Hoffnung, dass ich hier und da etwas einsparen kann - und dem Fakt geschuldet, dass ich alle was ich gemessen habe aufgerundet habe - ich zumindest von März bis September keinen Landstrom brauche, weil der Strom vom Dach kommt.

Leider habe ich im Internet nich viel hilfreiches gefunden. Die Ammis wahren durch Arizona, mit deren Solarertrag brauch ich mich nicht messen. Die anderen die man so findet arbeiten an Laptops die halt viel weniger Strom brauchen.
Oder man findet Videos wo Leute sagen: Völlige Autakrie! - und die haben dann 400WP auf dem Dach ;(

Ich hatte in der Planung auch schon wilde Puzzel gehabt, wo stellenweise 3400WP auf dem Dach waren - aber ne Dachlast von 175KG + Montage muss dann auch nicht sein.
Zumal es ja nur im Herbst bis Frühling überhaupt ein Problem wird.

Ich bin noch total in der Planungsphase und wollte euch Primär zur Wahl der Komponenten befragen. Die ganze Verkabelung macht dann ein Elektriker - und zu meinem besten entscheidet der auch wo wie dicke Kabel hinkommen :wink:

Die Zellen werden auf einen Rahmen kommen und am massiven, umlaufenden Aluprofil in die Boardwand eingeletet. Mit etwas Unterstützung von Dämpfern kann ich die Solarzellen dann im Winter auch neigen.

Noch ein paar Hintergrundinfos:
Auf einen Ladebooster habe ich bewusst verzichtet.
Heizung wird eine Truma Neo 6, gekocht wird (aus Überzeugung) mit Gas.
Licht natürlich alles LED.

Sorry für den Roman :wink:

MfG, Nik

Man kann 5 Panels der 650-700W Klasse montieren, ca. 2,2m x 1,2m. Das reicht aber vielleicht für den Verbrauch beim parken/arbeiten, für eine Fahrbatterie sicher ncht. Somer bis 10kWh/tag Winter vllt 5

Moin, danke für deine Antwort! Bei den Zellen mit mehr Leistung hab ich leider keine gefunden, die nicht sehr sehr schwer sind.

Ja, die sind fast immer Glas-Glas

Im ernst? Wofür?

Der Ernst beruht darauf, dass ich überall Stromzähler rangeklemmt habe um zu ermitteln welches Gerät mich pro Monat wie viel Strom kostet. Vergleichend dazu habe ich meinen Stromzähler im Auge gehabt, damit ich weiß, wie viel Strom ich so im Monat brauchen werde.
Ich fand es jetzt komisch das zu erklären, hoffe aber es hilft dir?

Schon.
Ich las es so, dass der Laptop 5 kWh pro Tag braucht.

Ich hätte einen Hinweis:
Bei 5 kWh pro Tag dürften 15kWh im Akku imho gelegentlich nicht reichen. Damit meine ich nicht den Winter.

Nicht wofür reichen? Der Akku hat 17,10 kWh - Wenn ich ihn länger behalten möchte, nutze ich 12-13kWh davon (70% DoD wären ja genau 12kWh). Ich hätte jetzt gedacht, dass ich mindestens 3 Tage durchkomme. Also basierend darauf, dass ich über die 3 Tage ja niemals 0 erzeuge.
Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass ich ausserhalb vom Winter ein Problem bekommen könnte.

Ich würde dann aber ehr mehr Akkus kaufen als mit komplizierten "ausfahrbaren Solarzellen" oder so zu arbeiten. Zum einen ist die Dachlast ne echte Sorge, zum anderen muss man ja auch den Platz und die Bedingungen haben um von der schweren und sperrigen PV-Lösung zu profitieren.
Was mich jetzt echt irritiert: Bei 2800WP meinst du ich bekomme im Sommer keine 5kWh zusammen, wenn ich die Zellen neige? Die Rechner die ich benutzt habe, sagen alle es würde auch mit liegenden Zellen klappen.

Nun ja zum einen sind die 5kWh sehr sicher gerechnet, mit etwas Disziplin reichen auch 3,5kWh.
Ich werde jedenfalls über mehr als 17kWh nachdenken. Denn alle paar Tage muss ich eh einkaufen und kann mich mit Landstrom versorgen.

Was hälst du denn von den Komponenten?

Grobe Schätzung Ertrag: Bei Schlechtwetter vllt 2kWh, bei gutem Wetter im Sommer auch mal >10. Es braucht paar Tage, abzüglich Verbrauch die Batterie wieder voll zu bekommen. Ist es möglich, so Camper Aufklebepanels irgendwo möglichst hoch auf die Seitenwände aufzubringen? Für die Zeiten ausserhalb Sommer?

Die flachen Dachpanels werden häufige Reinigung brauchen

Die sind nicht flach. Laut meines CAD-Programmes bekomme ich die Zellen auf bis zu 78 Grad.
Aber ja, mit etwas Liebe bekomme ich noch 600WP an die Seite.

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So habe ich auch gerechnet.
Und ich habe darauf abgehoben, dass du auch im Sommer genug "ohne Sonne" Tage hast, in denen du nicht 0 erzeugst aber zuwenig.

Ich hebe weder darauf, dass das dauernd passiert, noch darauf dass du nicht genug Optionen dafür hast.

Ich warne nur davor: es sind mehr Tage als du denkst.
Grunduberlegung: 1000 Sonnenstunden im jahr.
Sind 100 Sonnentage. Statiatsch gefolgt von jeweils (!) 2,5 Schattentagen. Aber nurbwenn das statistisch gleichverteilt ist. Mehrere Regentage hintereinander, mehrere Sonnentage. Kennen wir.

Ich habe erlebt das umgekehrte Beispiel: eine Regenwasser anlage , ergibt 11 Tage wasser für die Toilette. Wenn leer musste ich von Hand ventile umschalten. Was glaubst du wie oft ich auch im Sommer umschalten? Soviel dass es genervt hat. (Und das ist statiatisch ähnlich wahrscheinlich wie 5 Tage ohne Sonne)

Ich will nicht, dass du irgendwas ändert. Es genügt, dass du das Problem siehst. Vielleicht geplanten Raum für eine zweite Batterie. Damit du nicht ohne Optionen dastehst

Zum Thema weniger Ertrag im Winter statt im Sommer.

Die Tageslänge verkürzt sich auf die Hälfte. Das schlägt aber nicht voll durch.

Die Strahlungsintensität (und die Globalstrahlung) verringert sich fast auf die Hälfte

Für flachliegende Panels wird der Winkel immer ungünstiger. (Vielleicht Panels zu einer Seite hin aufstellbar machen?)

13 Grad gleich Winkel im Dezember Mittags gleich 0,2 mal maximalleistung (jalbiert wegen geringerer Strahlung)

Mehr Horizontabdeckung für einen grossteil der Tageszeit. 13 Grad ist der Höchste Sonnenstand im Dezember.
Und am hässlichsten. Im Juni verteilt sich der Monatsertrag statistisch auf 24 Tage.

Im Dezember auf 4 (!).

78 Grad wäre selbst in Flensburg sehr gut. Vielleicht merke ich bei der Umsetzung, dass es nicht 78 sondern nur 60 Grad werden. Ist aber auch nicht flach.

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78 Grad? 0 grad ist senkrecht , richtig?

Dan hasst du im dezember mittags 25 Grad, das ist grob faktor 0,4, mal der halben strahlung mal dem halben tag. Das ist die mittagsleistung, die 2 h davon und danach schon deutlich abfällt.

Rausreissen tuts das auch nicht....

Nochmal, ich versuche nicht, dir irgendwas madig zu machen. Ich versuche die die Einflussfaktoren zu erläutern. Wenn du schon 25 Grad hast: bau eine Anhebung 25 grad, einseitig ein. Das verdoppelt (!) den Ertrag. Wenn du es brauchst. Das könnte in fer ubergangszeit für ein paar Wochen den Unzerschied machen.

Noch eines dazu. man sagt, dass die Hälfte des Dezember ertrages aus der Sonnenstrahlung, Winkel 13 Grad und niedriger kommt. An den 4 Tagen.

Die andere Hälfte bekommst du an den sonnenenlosen Tagen von oben bzw. Vom Aequatorpunkt fer Ekliptik. Das sind 50 Grad im Süden.
Auch nicht schlecht....

Ich habe wirklich Probleme dir zu folgen.
0 Grad sind 0 Grad, also kein Winkel. 90 Grad wären senkrecht.
An meiner Position sind im Winter um bei 60 Grad am besten, was ich problemlos umsetzen kann.

Es ist wie es ist. Im Zweifel mehr Akku, mehr Landstrom.
Wäre aber noch gut zu wissen, ob ich evtl. die Komponenten überdenken sollte.

MfG

Ok, dann sind unsere beiden Maßstäbe genau andersrum. Me bad, ich kanns mir nie merken.
Du kannst also die module auf dem bus aufstellen?