Ein Landwirt, mit dem wir befreundet sind, sucht nach einer Möglichkeit den Strom seiner PV-Anlagen - die nun aus dem EEG fallen (da sie bald über 20 Jahre alt sind) - optimal selbst nutzen zu können.
Er hat einen Verbrauch von ca. 120 kWh pro Tag und braucht den Strom für seine Melkanlage und all die anderen Dinge auf so einem Hof (Elektromotoren, Werkstatt mit Schweißgerät usw).
Da auch er langsam durch allgemein steigende Kosten auch für Versicherung etc. immer weniger übrig hat um nötige Maschinen zu kaufen - und so das Fortbestehen seines Betriebes sicherzustellen - wollte ich ihn unterstützen, das beste System (was Preis & Leistung angeht) zu finden. Und ich hoffe, ihr habt hier ggf. gute Ideen, was er am besten tun kann.
Er hat 3 PV-Anlagen auf den unterschiedlichen Dächern (meist Südausrichtung ca. 15 Grad Dachneigung) quer über den Hof verteilt. Ich glaube eine mit 30kWp , eine mit 20kWp und noch eine mit 40kWp. Die sind alle AC an das Stromnetz angebunden und sind Volleinspeiseanlagen. Die meisten laufen glaube ich mit Kostal Wechselrichtern.
Folgende Produkte könnten ggf. interessant sein:
1.Batteriespeichersystem KOSTAL HELIVOR HV mit 3,2kWh Modulen x 31 Stk = 99.2KWh gesamt. Das Gesamtsystem incl Batt.ManagementSystem sowie CombinerBox und Montage liegt dann so etwa bei 35.000 EUR
2.HUAWEI LUNA2000-215-2S10 Smart String ESS
3.PRAMAC BSO MAX90/188
4.Victron System mit modularem Aufbau
5.Pixii-Box
etc?
a)
Welches dieser oder weiterer Systeme könnt ihr hinsichtlich technischer Daten, Arbeitsumgebungsbedingungen (Luftfeuchte und Temperatur / Verschmutzungsresistenz) sowie bzgl. Funktionalitäten wie PeakShifting bzw. Netzstabilisierung usw, sowie hinsichtlich Robustheit und Langlebigkeit audrücklich empfehlen?
b)
Und welches wäre euer persönlicher Preis-Leistungssieger für so eine zufkunftsfähige und auch ausbaufähige Anlage?
c)
Wäre es ggf. auch interessant ein System zu haben wie z.B. Victron , bei dem man die Möglichkeit hat weitere PV Module auch DC-Mäßig einzubinden usw? Dann beim füllen der Speicher gleich DC Energie nutzen zu können statt zuvor AC Umwandlung?
d)
Zudem wäre es doch auch super, wenn so ein System auch vollständig OFF-grid-fähig wäre und ggf. für Phasen mit wenig Sonne und niedrigem Speicherstand auch einen 50 oder 100kW Generator mit einzubinden!?
e)
Was wäre also für diesen Fall das sinnvollste System und welche Batterie (48V oder Hochvolt usw) und welchen Batteriehersteller sollte man wählen? Eine Batterie die zudem ungefährlich ist und nicht brennen kann (LFP)? Welche Marke ist besonders robust und hält besonders lang bzw. bietet die höchste Zyklenzahl etc. bei härtesten Bedingungen. Also das sie auch bei -30 oder + 50 Grad keine Probleme hat!?
Viele Grüße