Ich besitze ein Einfamilienhaus mit einer 4,9 kwp PV Anlage deren Vertrag in zwei Jahren ausläuft. Die ich dann gerne mit einem Bateriespeicher für den eigenverbrauch nachrüsten würde.
Ich würde jetzt aber gerne ein so genanntes BKW mit 2000 Watt installieren.
Jetzt tauchen bei mir als nicht Elektriker Fragen auf.
Kann man den Wechselrichter des BKW so anschließen (im Zählerkasten) und auslegen das nach diesen 2 Jahren die Solarmodule der alten Anlage mit angeschlossen werden können?
Und nicht nur rechtlich, sondern praktisch kommt ein BKW mit einem Stecker, der einfach in eine Steckdose gesteckt wird. Da wird im Zählerkasten gar nichts angeschlossen.
Klingt so, als hättest Du eine 18 Jahre alte Bestandsanlage. Die dürfte dann wohl eine Volleinspeiseanlage sein. D.h. Du hast aktuell 2 Stromzähler - einen für Einspeisung, einen für den Strombezug aus dem Netz.
Ein zusätzliches Balkonkraftwerk speist dann in den Zählerkreis für den Strombezug ein.
In 2 Jahren kannst Du auf einen gemeinsamen Zweirichtungszähler für Alles wechseln.
Ja, genau. 18 Jahre alt mit Volleinspeisung und zwei Zählern.
Wenn ich mir jetzt ein BKW zulege und anschließe, wie sieht das ganze in zwei Jahren aus.
Muss ich mir dann, für die alte Anlage, einen Wechselrichter mit Speicher zulegen?
Und den Wechselrichter von dem BKW kann ich dann entsorgen? (Verschwendung?)
Oder ist es möglich den Wechselrichter für das BKW gleich so zu wählen, das die alten Module (2 Stränge) in zwei Jahren da dran mit angeschlossen werden können?
Aber wahrscheinlich scheitert es an den 800 Watt begrenzung
Die wahrscheinlich ökonomisch sinnvollste Lösung wäre:
Eine Batterie 51V 15kWh kaufen, Panels so viel wie gewünscht (für D max. 7kWp), Laderegler z.B. Victron und Balkonwechselrichter bis 800W an den Verbrauchszähler. In 2 Jahren den Balkon-WR verkaufen und grossen WR, der auch die Bestands-PV kann. Der “Verlust” ist nur der Wertverfall des 800W-WR, viellecht 100€.