PV-Anlage mit Nulleinspeisung und Erweiterungen

Hallo Community,
ich plane gerade meine Garten-PV-Anlage mit 14 Stk. 500 Watt Modulen (die habe ich noch nicht), diese sollen an einen Deye SUN-5K-SG05LP1-EU-AM2-P 5kW – 1-phasig mit 2 Strings je 7 Module. Der Deye soll nur MPPT spielen, die Batterie (Felicity – 16 kWh – FLB48314TG1-H-EU) füllen und ein kleines Inselnetz versorgen (er soll NICHT mit dem Hausnetz verbunden werden).
An die Batterie soll dann auch noch ein Lumentree SUN-800G2-M 800 Watt feat. Trucki Modell 2024 inkl. T2SG-Stick angeschlossen werden, der dann mit dem Hausnetz verbunden wird, der Shelly Pro 3EM ist schon verbaut und liefert bereits fleißig Daten an mein Home Assistant.
Ich habe das Ganze als Kleinsterzeugeranlage geplant welche ja bis 7 kWp geht.
So, nun zu meiner Frage, wenn ich mir jetzt einen weiteren "dummen" MPPT zulege und ein paar Module dadran klemme und den Felicity Speicher damit fülle, dann sollten die Module doch eigentlich nicht zählen und keine Änderung der angemeldeten Anlage nötig ist, sehe ich das richtig?
So wie ich das verstanden habe, zählt der Gerätetyp und dessen Zertifizierung (Einheiten-Zertifikat nach VDE-AR-N 4105).
Mit dem Deye könnte ich theoretisch ins Netz einspeisen und deswegen zählt auch die Leistung der Module welche daran angeschlossen sind, aber ein Victron MPPT zB. ist ein reiner Laderegler und hat gar keine AC-Elektronik womit man ins Netz einspeisen könnte.
Sehe ich das soweit richtig?
Ich würde mir nämlich gerne noch zusätzlich 6 Module Richtung Westen aufstellen und diese dann an einen Victron MPPT anschließen und damit zusätzlich die Batterie aufladen ohne das die Anlage in die iMSys-Pflicht fällt, auf den ganzen Kram habe ich nämlich so gar keine Lust.

Ich freue mich schon auf eure Antworten :slight_smile:

Viele Grüße aus Viersen
Olli

Wenn du dir das Formular F.1 zur Anmeldung einer Kleinsterzeugungsanlage anschaust, wirst du feststellen, dass es dafür gar keine kWp-Grenze gibt. Die einzige Grenze sind die 800VA Einspeiseleistung der Wechselrichter. Module darfst du aufs Dach bauen, so viele du willst.
Deine Lösung mit dem zusätzlichen MPPT und 800W Lummentree erfüllt also nach wie vor die Bedingungen für eine Kleinsterzeugungsanlage.

Aber: Ab 7kWp Modulleistung wird gesetzlich dann sowohl die Steuerbarkeit als auch ein iMSys gefordert, was für eine mit max. 800W einspeisende Anlage irgendwie widersinnig ist.
Ab 30kWp gäbe es dann die Pflicht zur Selbstvermarktung des Stroms, oder so…

Oliver

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Erst einmal Danke für deine Antwort :slight_smile:

Das die Anzahl der Module nicht begrenzt ist weiß ich, mir gehts aber darum ob ich später mit einem zusätzlichen MPPT und daran hängenden Modulen mehr als diese 7 Kwp bauen und trotzdem IMSIS etc. vermeiden kann. Im Marktstammdatenregister gibt es zB nicht die Möglichkeit eine vorhandene Anlage auf diese Art und weise zu erweitern. Deswegen meine etwas umfangreiche Ausführung.
Selbst verschiedene KIs konnten mir als Antwort nur geben, das es so wie ich es vorhabe, eine Grauzone ist.

Kleinsterzeugungsanlagen sind eine Erfindung des VDE, mit vereinfachter Anmeldung beim Netzbetreiber. In Gesetzen und Verordnungen gibt es diese Anlagenklasse gar nicht, da gibt es nur allgemeine PV-Anlagen und Sonderregelungen für Steckersolaranlagen bis 2kWp/800VA.

Rechtlich gilt die iMSys- und Steuerungspflicht für alle anmeldepflichtigen Anlagen über 7kWp. Ob der Netzbetreiber die Sinnlosigkeit bei 800VA Einspeiseleistung erkennt, und dir die Pflicht erlassen will und kann, könntest du ihn fragen.

Oliver

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Falsch.

Üblicher KI-Müll. Neue Module zu einer vorhandenen Anlage sind eine NEUE Anlage und müssen entsprechend ihrer Verwendung angemeldet werden. Dabei spielt es erstmal keine Rolle ob es 2 oder 6 oder 50 Module sind.

Auf Deine Idee sind schon hunderte vor Dir gekommen …

Ja sorry das ich gefragt habe

Es gibt ja noch gar keine vorhandene Anlage. Wenn das alles zusammen gebaut und angemeldet wird, ists natürlich nur eine Anlage.

Oliver

Das war die Ausgangslage: