PV Anlage mit LLWP

Hallo liebe Leute,

momentan sieht es so aus, dass ich mein Haus mit LLWP beheizen möchte. Insgesamt neun Wohnräume in drei Wohnungen. Die zwei großen möchte ich vermieten, eine bleibt vorerst leer.

Gerne würde ich auch eine PV-Anlage aufs Dach packen. um vom Gas wegzukommen und auch weil ich es einfach sehr spannend finde. Aber es muss sich natürlich auch rentieren, so übrig habe ich das Geld leider auch nicht.

Für die erste Planung habe ich den das Solarkataster/ Energieatlas vom Land NRW genutzt. Dort sind für mein Haus 20kWp für das Dach und 2kWp für die Garage berechnet. Ingesamt würde ich mit dem Energierechner je nach Heizart/Heitlast auf mindestens 50% Eigenverbrauch kommen. Aber das nur in der Theorie. Wie sind diese Werte so einzuschätzen. Ist zumindest ein grober Richtwert realistisch?

Soll ich erst ein/zwei/drei Jahre den Stromverbrauch analysieren und dann ein passende Anlage mit Speicher installieren, oder gibt es vielleicht auch jetzt schon einen groben Wert, den ich installieren kann. Erweitern kann man ja auch noch. Ich bin nämlich auch etwas ungeduldig und will nicht Jahre warten und endlich machen. Bin ich aber zu schnell und unüberlegt, wird das “Ding” nur ein teures Spielzeug.

Was meint ihr?

Was meinst du damit: Passt soviel auf Dach + Garage? Also die maximal mögliche Fläche?

In der Regel hat LLWP nichts mit PV zu tun, bei der Planung von PV macht man sehr oft das aufs Dach, was drauf passt. Zumindest derzeit noch, wo du noch hinreichend Einspeisevergütung bekommst.

50% Energie fürs Heizen im Winter selbst zu erzeugen, dürfte für die meisten Häuser ein Illusion sein.

Ja, genau, so viel Fläche würde berechnet (ca. 130qm Dach plus 30qm Garage. Der Ertrag soll bei 22000kwh liegen. Ich stelle morgen Mal ein paar Screenshots ein.

Bzgl LLWP und PV habe ich mich zu ungenau ausgedrückt: es wäre ja schön (und wirtschaftlich) , wenn ich die PV - Anlage mit LLWP zumindest in den Übergangszeiten verbinden könnte. Wahrscheinlich nur mit sehr großem Speicher.

Ich weiß nicht,wie die Berechnung mit 50% zustande kommt. Ich gucke morgen nochmal nach.

Wenn du schnell bist, bekommst du noch die derzeitige Einspeisevergütung, die ja evtl. abgeschafft wird. Und dann rechnet sich am besten, wenn du möglichst alles voll machst auf dem Dach. Denn Gerüst und alles, kostet ja gleich und mehr Module kosten nicht mehr viel.

Und klar, du kannst viel von einem großen Speicher profitieren. Schau dir mal diesen Rechner hier an:

Wenn du damit herumspielst, kannst du ein Gefühl dafür bekommen.

1 „Gefällt mir“

Die 130qm dürften dir an einem sonnigen Wintertag immer noch 80-100kWh erzeugen. Nicht schlecht.

Sind jetzt 9 eizelne Gasöfen montiert?

1 „Gefällt mir“

Mit der Anlage wirst Du gerade in der Übergangszeit recht viel Energie selbst verbrauchen und mit der LLWP kannst Du im Sommer ja auch kühlen.
Ein Speicher sollte auch gleich eingeplant werden.
Im Winter kommt es sehr auf Wetter und die Ausrichtung an. Eine Südanlage bei Wintersonne bringt auch schon ordentlich was.
Allerdings solltest Du aufgrund der Gesetzeslage die PV zeitnah auf den Weg bringen.

1 „Gefällt mir“

So, jetzt habe ich es endlich mal geschafft. Danke für eure Tipps!

Beim Energieatlas kommen interessante Werte heraus:

Es prognostiziert 22.397 kwh / Jahr

Allgemeine Infos zum Rechner

Das Prgramm hat tatsächlich den momentanen Energiebedarf auf meinen Vorgaben zu Personen, Baujahr, Haustyp ziemlich genau getroffen. Ohne Speicher wäre ich bei ca. 30% Autarkie:

Da es keine Auswahl für LLWP hab, habe ich einfach Luft-WP ewählt und der Bedarf wurde auf etwas über 14.000kwh geschätzt

Ganz interessant ist es, wenn der Speicher hinzukommt:

bei 20kw-Speicher bin ich bei 46%, bei 40kw-Speicher bei nur 2% mehr

Insgesamt komme ich auf dieses Ergebnis:

Also 35 und nicht 20 kWp. ich dachte, dassStromertrag die Peek-Leistung wäre.

Hier bekomme ich ähnliche Werte, wei beim Energieatlas. Nur kann ich bei htw nur maximal 200m² Wohnfläche eingeben. Die werte mit 200m² hochgerechnet auf ca. 300m² sind aber ähnlich:

Ja, da hast du recht.

Wenn ich die oben gezeigten Werte so nehme, würde sich doch für mich eine Volleinspeisunglohnen. Ca.25.000kWh x 0.11cent = 2750€/Jahr. Wenn die Anlage 15.000€ kostet, wäre sie in 5-6 Jahre abbezahlt. Sehe ich den Haken nicht?

Ja, ein Volleinspeiser zahlt für bezogenen Strom den vollen Preis - als Teileinspeiser macht es mehr Sinn.

Ein LV-Akku mit 32kWh kostet ca. 3200€. Nur zur Größenordnung.

Das stimmt. bei mir müssen abe die Mieter mitspielen, ich wohne selbst micht im Haus.

OK, in dem Fall macht Volleinspeiser Sinn.

Das ist ja günstig! Ich war so bei 300€ ± pro kW. Muss man den LV-Akku selbst anschließen oder noch Diy reinstecken?

Das sind Fertigakkus. Ich kann dir nicht sagen, ob du das kannst. 48V Akku. Plus, Minus, Daten.

Die Kabel sind schon ne Nummer dicker und sie müssen mit dem Wechselrichter und Akku verschraubt werden (zumindest kenne ich es nur so von meinem Victron-System). Mal vorausgesetzt, man hat nur einen und der ist vernünftig abgesichert, daß man da extern nicht noch weiter was machen muß. Und der WR hat auch keinen Stecker für die Steckdose.