Habe ich auch gemacht, brauchte ja nur 8 von 24 Balancerleitungen. Das ganze allerdings 2x und einmal oben um das Paket herum, einmal unten herum. Ist jetzt fast fertig, BMS ist angeschlossen und läuft reibungslos.
Allerdings konnte ich per App einige Parameter nicht ändern, wie ich es bei meinem anderen JK-BMS gemacht habe. Dort habe ich die UVP von 3,65 auf 3,55 herabgesetzt und die SoC-Voltage auf 3,45V. Das ist mir bei dem neuen BMS nicht gelungen, gab immer 'invalid'? Habe auch geschaut, dass es keine Inkonsistenzen bei den Parametern gibt, also die abhängigen Werte auch entsprechend heruntergesetzt. Manches ließ sich ändern, anderes nicht. Muß ich morgen nochmal in Ruhe drangehen. Ist sicherlich eine andere BMS/FW-Version...
Unten links sieht man den Klemmblock für die einzelnen Zellenreihen, wo ich jeden seriellen Zellenstrang beider Akkublöcke zusammengeführt habe und mit Balancerkabel verlötet habe. Auch die Hauptanschlüsse an den Akkumodulen und die nach außen geführten Anschlüsse (Messingblech 18x2mm) habe ich gelötet mit einem 300W Dachdeckerlötkolben. Sieht nicht sehr gut aus, hält aber. So heiß, dass sich das löst (worst case), werden die Anschlüsse sicher nicht, da ich max. 40A ziehen werde.
Heute wird final zusammengebaut und dann geladen. BMS meldete 'abnormal cell voltage', vermutlich weil ich die Packs vorher auf nahe 0 entladen habe und die Zellenspannung tlw. um 200mV differiert. Wird sich dann beim Laden und Balancen angleichen.
Die Zwischenlage aus weichem Kunststoff ist keine sichere Isolierung.
Die ins Holz geschraubten Kontakte habe ich für versuche auch gemacht. Für Dauerbetrieb würde ich das Wegen Feuchtigkeit (kondenswasser) nicht machen.
Eun sicheren stecker findest du im Anderson Segment. Vielkeicht reicht der 50 er.
Due Blöcke sind feine Dinger. Ich würde sie senkrecht stellen, ist mechanisch sicherer, weil keine auf einer anderen liegt. Trennplatte dazwischen Rigips.
Ich hoffe mal das war SOC null und die Zellspannungen mindestens 2,5 V.
Das habe ich vor für die große Batterie, da kommen dann nochmal 10 solcher Module in 5p2s zusammen. Das wird eine große Schwere Kiste. Ein Modul wiegt 11kg. Mit Kabeln und allem Pi,Pa,Po bin ich dann gut und gerne bei 120-130 kg.
Konnte die Parameter in der JK-BMS App jetzt anpassen, war aber tricky:
Das sind übrigens sog. 'Fortelion'-Zellen, die dürfen lt. Datenblatt bis auf 2,0V entladen werden. Bringt allerdings nichts, da ab ca. 2,7V kaum noch Energie rauszuholen ist. Die Zellen waren alle zwischen 2,6 und 2,7V - also noch gut weg von einer Tiefentladung. Zum Testen der Kapazität habe ich sie von 3,5 auf 2,5V entladen. Die Spannung kriecht dann langsam wieder etwas herauf und pendelt sich bei 2,6...2,7 (teils auch etwas höher) ein. Wenn dieser Bouncing-Effekt größer ist, ist das i.d.R. ein schlechtes Zeichen. Ganz neue Zellen haben diesen Effekt fast gar nicht. Ebenso natürlich umgekehrt nach dem Laden.
Für den Kapazitätstest (und weil die Zellen so speziell bzgl. ihrer unteren Entladespannung sind), habe ich bis 2,5V entladen. Ab 3V fällt die Spannung dann recht schnell ab, das ist klar. Ich lade ja auch nicht bis 3,65 (bei kleinem Strom) - das wäre aus meiner Sicht noch schlechter. Im unteren SoC-Bereich haben die Zellen m.W. weniger Stress als im oberen. Natürlich darf man nicht in die Tiefentladung kommen.
3,37 V gilt per Definition als Voll. Grund ist, dass die Lifepo chemie leidet, wenn alle aktive Chemie beim laden umgesetzt wird. Deswegen 3,37 V: darüber sind nur 0,5% SOC. Für die Praxis vollkommen irrelevant