Hallo zusammen,
ich plane aktuell mein erstes großes DIY-Projekt und würde mich über ein "Roasting" meines Setups freuen. Besonders die Schatten-Thematik bereitet mir Kopfzerbrechen.
Die Ausgangslage:
Standort: Region Hanover, EFH.
Dach: Satteldach, ca. 30° Neigung, Süd-Ost Ausrichtung.
Besonderheit: Massive Verschattung durch hohe Bäume (Süd-West) auf dem Nachbargrundstück. Im Winter erreicht die Sonne laut Sonnenstands-Check fast nur die oberste Ziegelreihe. Ein Kamin wirft zudem ab mittags Schatten.
Ziele: PV-Überschussladen für EV (Heidelberg Wallbox), Anbindung an Home Assistant/evcc, späterer DIY-Akku (16x EVE 280Ah).
Geplante Hardware:
Wechselrichter: Deye SUN-12K-SG05LP3-EU-SM2 (gewählt wegen 48V DIY-Batterie-Support).
Module: 30x AIKO Neostar 3S+ (470W, ABC-Technologie).
Montage: K2 Systems, 15er Strings (Horizontaler Split).
Meine Strategie gegen den Schatten:
String-Layout: MPPT 1 exklusiv für die oberste Reihe ("Winter-String"), damit der Schatten der Bäume nicht das ganze System runterzieht. MPPT 2 für den unteren Bereich ("Sommer-Ernte").
Modulwahl: Aiko ABC wegen der besseren Performance bei Teilverschattung (Zell-Ebene) und hohem Wirkungsgrad auf begrenzter Fläche.
Optimierer: Nur punktuell (4-6 Tigos) am Kamin geplant. Den Rest soll der Global MPPT Scan vom Deye regeln.
Fragen an euch:
Ist die String-Aufteilung (Horizontaler Split oben/unten) bei "aufsteigendem" Schatten (Bäume) der richtige Weg?
Aiko ABC vs. Trina Vertex S+ (NEG9R.28): Rechtfertigt das Schattenmanagement der Aikos den Aufpreis bei dieser speziellen Schatten-Situation?
Taugt der Global MPPT Scan vom Deye für die massiven Baumbeschattungen oder brauche ich doch Tigos auf dem ganzen Dach ?
Freue mich auf euer Feedback!
