Professioneller Klimaanlagen-Tausch

Ich war heute dabei, wie eine Fujitsu Klimaanlage professionell ausgetauscht wurde. Und das ging so:

  1. Sicherung raus.

  2. Ventile an Außengerät geschlossen

  3. Kältemittelleitung Überwurfmutter gelöst. → Kältemittel der Inneneinheut und Leitung ist in Umwelt entwischen.

  4. Elektrik abgeschraubt

  5. Anlage von Sockel abgeschraubt

  6. Neues baugleiches Außengerät auf den Sockel geschraubt

  7. Elektrik angeschlossen

  8. Dünne Kältemittelleitung wieder angeschraubt und von Hand angezogen

  9. Strom drauf

  10. Erfolgloser Test

  11. Test mit so ner Art Stromprüfer an die Datenleitung am Außengerät. Das blinkte rot und grün und sah nach Datenübertragung aus. Monteur meinte, Gerät ist in Ordnung.

  12. Ventil der dünnen Kältemittelleitung leicht geöffnet und Leitungen und Innengeröt durchgespült.

  13. Dicke Kältemittelleitung angeschraubt und ordentlich angezogen.

  14. Ventile alle ganz aufgeschraubt

  15. Alle Kappen montiert.

  16. Funktionstest.

  17. Abnahme durch Betreiber. (großes Pharma-Unternehmen)

Mein Job war Übersetzer, denn der Monteur konnte sehr wenig Deutsch und ohne Übersetzer durfte er wegen firmeninternen Sicherheitsrichtlinien nicht hinein.

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Ja, in manchen Ländern so üblich, in Deutschland aber eine Ordnungswidrigkeit. Spart natürlich jede Menge Zeit.

Technisch dürfte es funktionieren. Die Kälterohre noch trocken und teils noch mit Kältemittel gefüllt, da reicht dann, kurz mit Kältemittel durchzuspülen.

Aber warum hat der die Maschine gestartet, bevor er die Ventile aufgedreht hat? Nur um zu prüfen, ob die Kommunikation zwischen IG und AG funktioniert?

Ja das denke ich. Denn der war sich glaube ich nicht im klaren, ob das Innengerät auch defekt sein könnte.

Bei der Diagnose vor paar Wochen stellte er fest, dass nur die rote LED seines Schraubenziehers blinkte, und er schloss daraus, dass das Außengerät defekt wäre.

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