ein Solateur hat die Tage eine PV-Anlage montiert - mit ein paar Mängeln.
Einen Mangel, meiner Meinung nach, ist die Art wie die die Potenzialausgleichsleitungen mit den Aluprofilen verbunden haben, nämlich einfach zwischen Dachhaken und Schiene eingeklemmt. Beides ist eloxiertes Aluminium und damit nichtleitend. Sei denn ich übersehe da was und damit wende ich mich an Euch.
dazu noch mehrdrähtige Litze, da nimmt man doch eher was eindrähtiges, damit sich kein Wasser über den Kapillareffekt ins Kabel zieht, und für den Potentialausgleich gibt's extra Schellen für die Montageschiene Bei unserem Dach haben sie 8mm Aludraht genommen um die Schienen miteinander zu verbinden, es wurden extra Schellen auf's Profil geschraubt. Der Potentialausgleich in's Haus ist ebenfalls Eindrahtig NYY ausgeführt worden.
Nach meiner Erinnerung müssen Verbindungspunkte für den Potentialausgleich mechanisch unabhängig sein. D.h. eine konstruktive, mechanische Verbindung darf nicht als Anschlusspunkt für einen Potentialausgleich genutzt werden, der ist mit einem separatem, eigenen Anschlusspunkt anzuschließen.
Aber ich hab da im Sommer auch sehr spannende Dinge mit dem Dachdecker erlebt der unsere Anlage auf der Südseite montiert hat.
ja Solarleitungen sind keine "Hochspannungskabel" sieht aus wie gespannte Wäscheleine, das gehört so nicht, entweder ich mache es ordentlich an den Profilen fest, ohne das es auf dem Dach schleift, oder da wo ich das so nicht hin bekomme, gehört das Kabel in ein Schutzrohr.
Wenn ich nicht dazwischen gegrätscht hätte, hätte der Dachdecker(meister) bei uns die reinen Solarleitungen einfach irgendwie unter den Ziegeln durchgeschoben. Da ich ihm da oben nicht mehr auf die Finger gucken konnte hoffe ich mal, dass die Verlegung der Leitungen einigermaßen in Ordnung ist.