Hallo in die Runde!
Ich bin Georg, ich bin neu hier und auf der Suche nach Fachwissen und Input beim Einrichten einer PV-Inselanlage.
Standort der Anlage wird ein alter Hof im südlichen Brandenburg sein. Genauer: der ehemalige Schweinestall/Werkstatt, jetzt zukünftige Holzwerkstatt und Galerie soll mit Strom versorgt werden. Dieser Stall war bis vor 3 Jahren noch an das Netz des Hofes angebunden. Im Zuge dessen, dass der Hausanschluss erneuert wurde, ist der Stall (alte Elektrik, Alu-Leitungen) vom Elektriker abgeklemmt worden. Zwischen Hausanschluss und Stall ist eine Distanz von ca. 22 Metern über den Hoff zu überbrücken. Die alten Leitungen sind unter dem alten Pflaster und unter Beton verlegt. Diese wieder herzustellen erscheint uns vom Aufwand her zu hoch, weshalb ich gerne eine Inselanlage installieren möchte.
Leider sind meine PV-Kenntnisse nur rudimentär vorhanden. Ich habe bisher nur ein etwas größeres Balkonkraftwerk ohne Speicher installiert. Das war sehr einfach. Dementsprechend möchte ich gerne eine fertig zusammengestellte Anlage kaufen. Wir dachten an ca. 5kWh Speicher und ca. 3500Wp Module daran. Dafür gibt es Komplettangebote für ca 2800€ etwa bei solar.allin, die ich hier noch nicht verlinken darf.
Bevor ich mir jetzt aber einfach so ein Paket kaufe, würde ich mich über Input freuen, ob das überhaupt eine gute Idee ist, und was so alles zu Bedenken und zu Berücksichtigen ist. Da der Stall im Zweifelsfall ungeheizt ist, habe ich schon in einem anderen Thema gelesen, dass LiFePo Speicher nicht wirklich in Frage kommen. Oder der Raum, in dem der Speicher steht, beheizt werden sollte.
Was kann sonst noch alles schiefgehen?
Ich fürchte, mit so einer Lösung wirst Du nicht glücklich, mit Blick auf leistungsstarke Maschinen und wenn es nur eine etwas größere Kreissäge ist. Da solltest Du vielleicht bischen was zu schreiben. Und im Winter ists auch sehr schwierig. Den Akku kann man auch für sich alleine temperieren oder hat sowas selber schon.
du hast recht - einfach nur ”Werkstatt” kann alles Mögliche sein. Es geht bei uns tatsächlich nicht um eine professionelle Tischlerwerkstatt, sondern um eine solche für Heimwerker. Die leistungsstärksten Maschinen sind da eine Handkreissäge mit 800W Leistung oder ein elektrischer Hobel mit vergleichbarer Leistung. Daneben wird noch Leistung für das Licht in der (kleinen) Galerie, so diese offen ist, benötigt. Da das Licht komplett LED sein wird, dürfte das nicht groß ins Gewicht fallen.
Da der Stall bisher nicht beheizt ist, findet im Winter auch fast keine Nutzung der Werkstatt statt.
dann mag das funktionieren. Ich hatte meine auch nicht so große Dewalt Tischkreissäge im Hinterkopf, die hinter einem mit anlaufenden Metabostaubsauger leider öfter meine 16A Sicherung schmeißen würde (muss mal nen Softstart einbauen …). Was kann das System an Leistung bereitstellen? Notfalls mit Verlängerungskabel aufladbar? Mir persönlich wäre ne Victron Lösung sympathisch, aber ist natürlich ne Preisfrage …
Wichtig wäre eine schattenfreie Südausrichtung der Module, sonst wird es im Herbst knapp.
Für den Winter ist es in Brandenburg kaum nutzbar, aber das willst du ja auch nicht. Der WR läßt aber noch einiges mehr an Modulen zu. Module kann man, gerade an einer Insel (eigene Erfahrung) niemals genug haben.
ja das ist die eine Anlage, die ich ganz platt per Websuche gefunden habe. Ich bin mir ein bißchen unsicher, was die bifazialen Module angeht. Ich frage mich, ob die sinnvoller als ‘normale’ undurchsichtige Module und ob die Bauweise nicht die Art, die Module aufzustellen, einschränkt. Aber auch andere vorkonfektionierte Pakete verwenden bifaziale Glasmodule. Das hier etwa:
Südausrichtung, schattenfrei & möglichst auf dem Dach haben wir geplant. Am besten wären die Module auf dem Dach des Wohnhauses aufgehoben. Das wurde vor zwei Jahren neu gedeckt und Haken für eine Modulmontage sind bereits vorhanden. Allerdings habe ich keine Ahnung, wie lange die Leitungen zwischen Modulen und Wechselrichter bzw. Wechselrichter und Speicher sein dürfen. Und wo die Leitungen am ehesten länger sein dürfen. Das Dach des Wohnhauses ist ein ganzes Stück weit weg vom Stall. Da kommen sicherlich 30+ Meter zusammen.
Weitere Module könnte man bei der verlinkten Variante ja dazukaufen. Mal sehen, wie das Budget ausschaut, nachdem Befestigungsmaterial und Kabel mit auf der Liste stehen.
Das Hausdach würde ich fürs Haus nutzen. Der Speicher muss auf kurzem Weg an den WR angeschlossen werden, hohe Ströme bei ja nur 51 Volt! Der Stall ist bei einem Dreiseitenhof dennoch nur über den Hof elektrisch anbindbar? Bifaciale Module bringen Dir nicht mehr, aber wenn der Preis stimmt, auch egal.
wäre da nicht einfach eine handelsübliche powerstation besser an die ein paar pv module dran und gut ist?
schau dich mal um, eine powerstation mit ca 4-5kwh lfp akku und soviel pv trackern wie möglich
kenn mich da nicht aus aber die auswahl müsste enorm sein
mr.togi testet viele powerstations auf youtube vielleicht mal dort schauen
ohne jetzt werbung für ihn zu machen
im prinzip brauchst du nichts weiter machen als den rs solar 6000 mit dem akku per kabel zu verbinden dann noch 8-9 pv module aneinaderreihen und jeweils ein + und - mc4 kabel an die pv anschlüsse des rs solar 6000 stecken und fertig.
der elektriker baut dann die steckdose mit rcd im kleinverteiler an den wechselrichter ausgang an oder du machst das selbst wenn es dir zutraust
und wenn du später pv noch erweitern willst machst einfach nochmal 8-9 module an den anderen pv anschluss des rs solar 6000
Wie ist denn der Zustand von dem Pflaster und Beton? Wenn ich mir das so durchlese, würde ich unbedingt versuchen da ein neues Kabel zu legen. So kann man beide Dächer für PV nutzen, evtl. einen grossen, gemeinsamen Akku am besten Standort einbauen, und die Werkstatt hat vernünftigen Strom bei jedem Wetter.
Nicht nur 1 Kabel … so hab ich leider auch angefangen …
Inzwischen liegt da ein billiges 110er KG-Rohr zwischen meinem Haus und der vielfältig genutzten und weit entfernten Doppelgarage.
Da werden es immer mehr Dinge, die da durch kommen. Zuerst ein Stromkabel, dann eine Datenleitung, ein Wasserschlauch, Erdungsrundstahl und inzwischen auch Solarkabel für die allseitige Erweiterung mit PV-Modulen. Bei sowas strategisch über Jahrzehnte voraus denken.
wenn man sich den aufwand macht und das ausbaggert dann gleich 2x 110er reinlegen
kost ja fast nix im vergleich zur arbeit
und die rohre mit 1% gefälle von der scheune weg vielleicht will man ja irgendwann eins als abwasserrohr nutzen
aber man muss aufpassen wie tief das dann liegt und was alles drüberfährt kann sein dass man kg2000 rohre benötigt