Ich habe im Januar 2025 mit einer Daikin Nepura im Wohnzimmer in meinem Altbau 1967 (nur Dach gedämmt) angefangen und dann innerhalb desselben Jahres 2x 3er MultiSplit ergänzt, um in allen Zimmern ein Innengerät zu haben. Zuletzt habe ich noch eine BWWP installiert für Warmwasser. Dannach habe ich die Ölheizung + Tank, alle Heizungsrohre und Heizkörper entfernt und zuletzt die Heizkörpernischen zugemauert. Waren ca. 12k Invest. Der Komfortgewinn ist gewaltig, ich vermute, dass die Verluste der Ölheizung durch die Leitungsführung im Keller und durch die Heizkörpernischen viel Energie "vernichtet" haben. Der letzte Winter war für unsere Verhältnisse schon kälter (2 Wochen -10°C), es gab keinen Zeitpunkt wo wir gefroren haben, die Anlagen liefen eigentlich immer in der Bedarfssteuerung, es war also auch noch viel Reserve vorhanden. Lediglich die Geräuschkulisse am Außengerät hat sich mit sinkenden Temperaturen verstärkt, bei -10°C ist das schon nicht zu unterschätzen. PV hatte ich schon auf dem Dach, ich spare irgendwas um die 500-1000€ im Jahr zur Ölheizung (bei 1€/L Heizöl kalkuliert), heize aber zeitgleich auch mehr, weil es so schnell einstellbar ist über die App (für die Frau). Damit ist die "Energiewende" für meine Immobilie eigentlich abgeschlossen.
Dämmen habe ich auch mal betrachtet komme aber jedesmal zu dem Schluss dass es sich nicht rechnet, selbst mit sehr viel Eigenleistung. Wenn man schon effizient heizt fällt die prozentuale Ersparniss durch das Dämmen viel zu gering aus.
Das kann ich mir alles noch schöner rechnen, wenn ich die Einspeisevergütung der PV mit in die Rechnung einbeziehe. Das sind ca 600€ pro Jahr. Bei 6000kWh *0,24€/kWh - Vergütung ergibt es letzlich ca. 900€ Heizkosten für 160qm (Keller unbeheizt). Bei den aktuellen Heizölpreisen spare ich mehrere tausend Euro pro Jahr.