Hallo zusammen,
ich hoffe, ich bin hier richtig. Vor einer anstehenden Haussanierung möchte ich gleich eine möglichst zukunftssichere PV‑Anlage einplanen. Eckdaten:
• Gebäude: Einfamilienhaus, Frankfurt/Main
• Dach: Satteldach, Süd-/Nordausrichtung Neigung ca. 40 °
• Platz: Auf dem Süddach lassen sich rund 9–10 kWp ohne Verschattung installieren
• Heizung: neue Buderus‑Luft‑WP (10 kW)
• E‑Mobilität: Leerrohr/Unterverteilung für Wallbox wird gelegt
• Elektrik / Zählerplatz: wird ebenfalls erneuert
• Ziel: möglichst hoher Eigenverbrauch, Vorbereitung auf dynamische Stromtarife
• Wunsch‑Speicher: mittelgroß, ca. 20 kWh brutto
Offene Punkte, bei denen ich Eure Erfahrungen brauche:
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Norddach ja/nein?
Bringt eine zusätzliche Belegung der Nordseite bei 40 ° Neigung aus Eurer Sicht noch einen sinnvollen Mehrertrag, oder frisst die schlechtere Vergütung >10 kWp den Nutzen wieder auf? -
Wechselrichter / Batterie‑Kombination
Welche Hersteller/Typen würdet Ihr bei 10 kWp + 20 kWh empfehlen, auch im Hinblick auf:
- Einbindung Buderus‑WP & Wallbox
- Kompatibilität mit dynamischen Tarifen (automatisches Laden/Entladen je nach Börsenpreis)
Was denkt Ihr über z.B. Growatt (Wechselrichter + ARK‑Speicher), Felicity‑Speicher (in Kombination mit z. B. Sungrow WR)
- EMS / Energiemanagement
Hier bin ich ehrlich gesagt lost: Welche EMS‑Lösungen steuern WP, Wallbox und Batteriespeicher zuverlässig?
Muss es zwingend ein Fronius/SolarEdge/Home‑Manager‑Ökosystem sein, oder gibt es open‑source/Hersteller‑übergreifende Alternativen (ioBroker, open‑WB, EVCC etc.), die Ihr empfehlen könnt? Worauf sollte ich achten, damit later nie ein Integrationschaos entsteht?
Ich bin für jede Einschätzung, Erfahrungswerte oder konkrete Komponenten‑Tipps dankbar – gerade, weil jetzt in der Planungsphase vieles noch offen ist.
Danke und viele Grüße