Ich habe 96 Zellen der 280 Ah Klasse. Mischung aus Zellen von Eve, CATL, Rept und CALB.
~ 85 Zellen davon liegen tendenziell unter 1mA, 1 Zelle hat gegenüber diesen eine erhöhte Selbstentladung um ~ 2.5 mA und die restlichen Zellen haben eine erhöhte Selbstentladung um < 1 mA.
Tendenziell sind ältere/gebrauchte/refurbished Zellen eher auffällig.
Die Zelle mit der höchsten Selbstentladung wurde aber bereits genau mit dieser erhöhten Selbstentladung als Neuware geliefert.
Reine rechnerische Annahme auf der Basis eines alten Gerüchtes daß sich Zellen in etwa einem Jahr entladen.
Scheint mir jetzt allerdings wirklich hoch. Das wäre für einen Klotz 1 Ah pro Tag
Ich selbst habe eine inzwischen aussortierte Zelle mit 25 mA Leckstrom da mich das nervte.
Wie du selbst sagst: ein Gerücht.
Wenn das wahr wäre, wäre jeder Pedelec-Akku, halb geladen im Winter eingelagert, defekt.
Ich habe noch eine Notstromversorgung in einem umgebauten Haus stehen. 4 kombinierte Pedelec, aufgepeppt mit Zusatzpaketen auf 48 V. ALLES gebrauchte recycelte Zellen aus Vorbenutzung. etwa 48 V 40 Ah. Wanlder 1,5/3 kW.
Das Teil steht halb (!) geladen da rum, seit 2 Jahren ohne Nachladen, wird gelegentlich für ne Kleinigkeit (Arbeitslicht, Lötkolben) benutzt.
Und wurde in der Zeit nicht geladen..... Nur halbjählich kontrolliert. Keine schädliche Differenz, Spannung >3,6 V noch immer.
Ich habe selbst eine der ersten LiIon 1000 mAh Eigenbau Taschenlampe mit damaliger Ultrahell LED mit einer Zelle , etwa 30 Jahre, noch rum liegen, nur Stufenschalter mit Widerständen. Notleuchte Eigenschaften grob 1000 std. Hatte ich in Höhlen im Einsatz.
Keine Ahnung wann ich die das letzte mal geladen habe. Jahre. Vor rund einem halben Jahr hat sie noch geleuchtet. Kanns erst in Tagen wieder testen.
Das mit dem Jahr kommt vielleicht auch von den tw. stromfressenden Elektroniken und BMS an damals noch viel schwächeren 18650.
Jedenfalls habe ich mich oft genug an LED Taschenlampen geärgert die ohne Verwendung nach ein paar Monaten leer waren.
Beides, haupsächlich allerdings Batterie.
Da erwartete ich mit Einzug der LED zuverlässige Not Lampen die ständig bereit sind. Genau das Gegenteil passierte durch stümperhafte Elektronik Schalter.
Vernünftige kleine BMS sollen heute ja mit 1 -10 uA durchaus auskommen solange kein BT verbaut ist.
Was die kleinen Miniakku BMS brauchen, hab ich noch nicht gemessen. könnte ich mal machen ich habe etwa 5 Sorten da.
Die Pedelec Klasse, die Urväter der heutigen BMS für >3 kWh BMS, war gedacht für 20 A und 24/36 V. In der Chinesischern Version mit BT.
Aus dieser Klasse habe ich etwa 10 Stück 12/24/36/ umgebaut auf 48 V.
Alle haben einen Ruhestrom von etwa 0,1 mA. Ist für den Prozesser was zu tun, wie balancieren, sind es etwa 0,7 mA. Der BT Adapter alleine tut sich 5 mA rein, wenn BT aktiv ist. Das (die 0,1 mA) ist niedrig genug, um jede Selbstentladung der Akkus zu unterschreiten. (Obwohl die geringer ist als einige hier vermuten.)
PS: Daly war die erste Nachfolgegeneration der Weiterentwicklung, zusammen mit einigen anderen im Bereich 100 A, dann irgendeine (name vergessen), , jetzt sind wir in der JK und Seplos Generation. Und natürlich High-End systeme wie hochvolt und Batrium, die habe ich nicht eingeordnet.
JBD?
Schwieriges Thema. Soweit ich verstehe, ist JBD ein Leiterplattenproduzent, der (zeitweise) sich auch als Hersteller von BMS Versucht hatte (oder hat).
Die BMS von SZLLT, von denen ich einige habe, wurden nämlich auch von JBD hergestellt.
Wierum nun die Verhältnisse da untereinander sind, mag ich nicht raten.
Interessant ist nur, dass es für JBD und Abkömmlinge lange Zeit eine einzige App gibt, die alle bedienen konnte, bei verschiedenen und langsam wachsenden Funktionalitäten.
Kann auch sein, dass die ersten Daly auch mit der gleichen App gingen.
Ein sehr interessanter Fall einer Entwicklungsgeschichte.