Opel Corsa e laden

Bei Aldi läd der Spring tatsächlich AC mit 32A.

Aber den DC Anschluss braucht man trotzdem wenn man mal 100km+ wegfahren will. Allerdings lädt er damit auch nur mit 4kW wenn die Batterie im Winter zu kalt ist. Auch wenn die Ladestation 300kW+ kann.

Dann gehts sogar mit 32A AC schneller.

Das wäre aus Batterieschutzsicht betrachtet völliger Blödsinn.
Ob AC im Auto zu DC wird oder gleich per Kabel ankommt, die Umstände machen die Batterie strubbelig. Ist die Batterie zu kalt für 30kW DC und begrenzt auf 4kW, dann sollte sie das am AC-Anschluss ebenso tun.

Da hast Du recht. Aber das ACLadegerät kann das nicht.
Auf der anderen Seite ist es auch unzumutbar bei Frost stundenlang in der Kälte rumzustehen bis man weiterfahren kann. Mit 4 kW wird der Akku nämlich auch nicht warm.
Wenn der Akku keine Heizung hat hilft es nur, wenn man die letzten 10 km mit Vollgas die Batterie aufheizt. Dann fängt sie mit 20kW an und wird vom Laden auch wärmer.

Oder man verwendet für längere Strecken (und im Winter) ein richtiges Auto. Der Strom ist ja an fremden Ladesäulen auch teurer als Benzin.

Der OBC kann nicht im Strom geregelt werden? Das hat aber echt Billig-Ambiente. Aber Du hältst den ja selber nicht für ein richtiges Auto.

Guten Morgen

Erst einmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Die Thematik ein- oder Dreiphasig Laden scheint hier genau so die Gemüter zu erhitzen wie ein- oder dreiphasige PV Installation. Es hat alles sein Für und Wider. Ich selbst ziehe wegen Lastverteilung immer drei Phasen vor. Aber zurück zum Auto. Auf jeden Fall werde ich, wenn es beim Corsa bleibt, die 11 kW Version kaufen, ist gut verfügbar und dann den Ultimate. Leider ist es inzwischen sehr schwer geworden, in einem Autohaus einen Verkäufer zu finden, wenn man noch nicht ganz schlüssig ist, bitte nicht stören ....
@thorstenkoehler
Die Ladeleistung kann bei allen Modellen eingestellt werden, egal ob ein- oder dreiphasiger Lader, wird mit Handy eingestellt. Ob dann eine Reglung für Überschussladen funktioniert, konnte mir niemand beantworten.
Die Probleme bezüglich Ersatzteilversorgung würde sich laut Aussage eines Händlers vor Ort auf Opel Modelle aus der Ära GM beschränken, bei Modellen von PSA gäbe es keine langen Wartezeiten, auch nicht für E Komponenten. Bei den 11kW Ladern gibt es inzwischen chinesische Modelle, die wohl zuverlässig sind. Die Ladeleistung an Ladesäulen spielt für mich vermutlich keine Rolle, da immer zu Hause geladen werden soll. und die geschätzten 20 kWh für den Arbeitstag sind in den mindesten 6 Stunden Übergang, die ich zu Hause bin, immer drin. Da ich Wechselschicht und rollende Woche arbeite, ist an irgend etwas Regelmäßiges nicht zu denken. Auf dem Wahlzettel stehen noch VW ID3 und Hyundai Kona. MG MG4 sehen auch gut aus, wäre Werkstatt in Plauen Vogtland, aber das gleiche Problem wie bei Doktorchens Mini, winzige Batterie im Verhältnis zum Verbrauch. Alternativ war noch mein Sternchen W246 4Matic abzustoßen und einen EQA 4 Matic zu nehmen. Die Differenz des noch zu zahlenden Kaufpreises liegt aber nochmal knapp 10k€ höher, nicht gut für die Haushaltskasse. Bin leider kein Politiker, der das gleiche Geld mehrfach ausgeben kann. Ein Dacia Spring fällt auch aus. Diese Verkehrshindernisse schleichen regelmäßig mit Tempo 40 den Treuener Berg auf der A72 hinauf. Ein Wunder, dass es da noch zu keinen größeren Unfällen kam. Mir reichen schon die inzwischen meist ohne Rücklicht fahrenden Traktoren mit 62 km/h auf der Autobahn bei Nacht.

Grüße aus dem Vogtland

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Hi, ich plane auch gerade einen gebrauchten Corsa E zu kaufen. Hauptsächlich zum täglichen Pendeln und ab und zu eventuell mal eine längere Strecke. Nach meinen bisherigen Recherchen, würde ich den 11kW Lader eher meiden, da er wohl durchaus häufig ausfällt und die Reparatur definitiv nicht günstig ist. Der einphasige Lader scheint da weniger anfällig zu sein und für das Laden zu Hause reicht mir das alle mal.

@solar_pivo

Hallo solar_pivo

Mir wurde es genau anders herum erklärt und ist in diversen Foren auch so beschrieben. Habe seit einem Monat einen Mokka e. Der Corsa war mir doch zu eng. Dafür habe ich ein etwas ungünstiges Verhältnis Körperhöhe zu Umfang. War beim Örtlichen in Plauen ein Angebot, habe viel mehr ausgegeben als geplant, aber r war mit Perwoll gewaschen, Tageszulassung aus 12/2022 mit 80 km auf der Uhr. Trotz 1600 kg Leergewicht und nur 57 kW Dauerleistung fährt sich das Teil auch an steilen Bergen richtig flott. Der Stomverbrauch ist aber auch nicht ohne. Beim täglichen Arbeitsweg zeigt er mir um die 18,5-20 kWh/100km an, bei Ladung mit 9 kW macht das aus der Steckdose eher 22 kWh. Bei 27 Cent je kWh immer noch viel billiger als Benzin für einen sparsamen Kleinwagen. Die Hälfte der Strecke ist Autobahn A72 von Reichenbach im Vogtland bis Pirk. Ab Tempo 100 geht der Verbrauch ganz schön hoch. Sonst ist das Fuhrwerk recht komfortabel, das Matrixlicht ist richtig gut, spielt bei Nebel aber auch mal etwas verrückt, Straßenlage ist wie ein Brett, ist nix zu meckern. Da kann mein W246 nicht mithalten.

Grüße aus dem Vogtland

Danke für dein ausführliches Fazit. Hast du eventuell Links wegen dem onboard Lader? Habe bisher nur gelesen, dass der 11kW Lader überwiegend betroffen ist. Scheint wohl ein Hitzeproblem zu sein. Bei einem gebrauchten Auto würde ich gerne eine bekannte (häufige) Fehlerquelle ausschließen. Mir ist die Zuverlässigkeit wichtiger als die Leistung. 11kW wären super, weil man deutlich flexibler/schneller laden kann. Aber unseren Nissan Leaf laden wir eigentlich immer nur einphasig über Nacht mit 1,4kW. Nur ganz selten schalten wir die Wallbox auf 3,6kW hoch, wenn es mal “schnell” gehen muss.
Ist der Mokka viel größer als der Corsa? Ich würde gerne auch mal kleine Trips mit der Familie machen (2 Kinder). Unser Nissan Leaf ist für längere Strecken überhaupt nicht geeignet, da er nur mit 50kW und Chademo laden kann. Der Preisunterschied (bei den gebrauchten Fahrzeugen) wäre für mich akzeptabel.

@solar_pivo

Hallo

Die Auskunft hatte ich mehrfach von Vertragswerkstätten bekommen und weiter oben schon einmal beschrieben. Die Probleme stammen wohl aus der Zeit vor PSA. Seit dem sind wohl auch Ersatzteile kein Problem mehr.

Wegen Platzangebot, der Mokka zählt laut Zulassung als “SUV”, ist 4,15m statt 4,08m gegenüber dem Corsa lang und ist deutlich höher, auch beim Ein- und Aussteigen. Dadurch ist die Beinfreiheit vorn wesentlich besser und man muß den Sitz nicht soweit nach hinten schieben. Beim Corsa hatte ich auf den hinteren Sitzen dann kaum noch 10cm Platz für die Beine, also unbrauchbar. Beim Mokka ist das für nicht zu große Leute akzeptabel, aber ich habe da auch noch Reserve, um den Fahrersitz weiter vor zu schieben. Man muß sich halt darüber klar sein, dass beide Modelle Kleinwagen sind und keine Familienkreuzer. Leider werden heutige Autos außen immer größer und innen immer kleiner.

Laden kann meiner AC bis 11 kW und DC bis 50 kW. Bei einer realen Reichweite von gut 250 km muß man halt ausreichend Pausen mit Ladestop einplanen. Etwas Bewegung und Entspannung soll ja nicht schaden und Rasen ist wohl auch nicht so gesund …

Grüße aus dem dauerverregneten Vogtland

PS: Seit ich meine Funkenkutsche habe, nicht eine einzige kWh Strom als Überschuss zum Laden oder frei nach Weisnich, Netzbezug ist mir extrem unangenehm.

Wegen dem Lader werde ich mal direkt nachfragen, wenn ich mir einen Mokka oder Corsa ansehe. Alles, was ich dazu gefunden habe, betrifft überwiegend den 11kW Lader und nicht den 1-phasigen Lader.
Was das DC Laden angeht, sollte der Mokka eigentlich 100kW in der Spitze schaffen und laut den Ladekurven, die ich bisher gesehen habe, fällt die Leistung erst ab 80% SOC unter 50kW. Das finde ich durchaus tauglich. Aber das hängt natürlich auch immer stark von der Akkutemperatur ab. Wenn wir die 400km zu meinen Schwiegereltern fahren, steht nach ca. 200km eh immer 1h Pause bei McDonalds an. Da könnte der Mokka schon gut nachladen. Bleibt nur die Frage, ob wir alles Gepäck mitbekommen :slight_smile: Aber zur Not muss dann für diese Strecken der alte Familienvan mit Diesel herhalten.