Österreich: Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage mit P2p-Strom-Sharing

Fangen wir mal an, was wir haben:
Dach: 14,x kwp, Deye 12K, NV 15kWh Felicity Akku, 4KW Einspeiselimitierung ins Netz
So ist das angeschlossen:

Ich hab das jetzt in nem elendig langen Text beschrieben aber ich versuchs jetzt doch mal in kurz:

Ich möchte, dass Z2 Vorrang hat. Das liegt daran, dass Z2 unser Zähler ist. Wir haben die PV bezahlt, wir haben den Akku bezahlt, wir hatten den Ärger etc. pp. Z1 soll von uns Überschuss bekommen. Aber wie realisiere ich das? Denn wir dürfen nur max. 4KW einspeisen. Folgendes wäre möglich:
Die CT-Klemmen an ???. Aber: Ich habe keinen Dunst wie er das dann berechnet im Zählwerk.

Beispiel1: Nehmen wir an PV läuft zu 100%. 12KW. Z1 und Z2 haben beide einen Verbrauch von 10KW. Und nun? :wink:
Beispiel2: Nehmen wir an PV läuft zu 100%. 12KW. Z1 und Z2 haben beide einen Verbrauch von 4KW. Dann werden 4KW eingespeist. Was genau wird nun wo angezeigt? Z2 müsste dann 8KW raus anzeigen und Z1 4KW rein. Aber ist das so?

Im Winter jedoch würde ich gerne den Stromverbrauch nur an Z2 abnehmen. Und zwar weil zu wenig erzeugt wird. Ich müsste also die CT-Klemmen im Winter dann wieder umklemmen, richtig? Das auch deswegen, weil wir den Strom im Akku behalten wollen weil wir damit heizen.

So und als letztes: Es ist in Österreich demnächst möglich, eine P2P-Energiegemeinschaft zu gründen. Bedeutet, wenn wir dann die 4KW Einspeisen, dann können wir z.B. einen in der Nähe befindlichen Verwandten mit in einen P2P Vertrag nehmen. Ist der am selben Trafo zahlt er weniger Netzgebühren. Ist es im Netz 6 zahlt er weniger Netzgebühren. Ist das österreichweit gibt es keine Netzgebührenvergünstigung.
Wenn wir das so machen würden, dann würden wir uns einen 64kWh Speicher kaufen, und im Sommer 24h einspeisen. Wir könnten somit folgendes mit dem Ganzen erreichen:

Bisher können wir nur verbrauchen ,was wir verbrauchen und dann mit 4KW einspeisen. Aber zu jenen Zeiten an denen der Strom eigentlich “über” ist. Es ist soviel, dass wir deswegen im Jahr 5000kWh wegwerfen. 5000kWh wurden dieses Jahr eingespeist.
Hätten wir mit Z1 eine Energiegemeinschaft könnte um die Mittagszeit mehr verbraucht werden, auch Warmwasser kann dann mit Zeitschaltuhr cleverer bereitet werden. Geschätzt sind so nochmal ca. 500-1000kWh drin. Das wäre zusätzlich, weil die 4KW immer noch reinschießen, weil mittags…..
Mit der weiteren Energiegemeinschaft sind wir dann in der Lage, mit einem größeren Akku weiterhin Z1 zu bedienen + uns + einen weiteren Verwandten, der deswegen keine PV installieren muss. Der bekommt deswegen Netzgebührenrabatt und von uns den Strom günstig (günstig weil 24h wegen dem Akku, und den Akku mussten ja wir kaufen). Der Rest des Stroms wird weiterhin verkauft, dann in Zeiten, in denen es gebraucht wird, abends/nachts!

Der Akku dient uns dann im Winter als Speicher um nochmal so ca. 300-500kWh weniger Strom kaufen zu müssen.

Also die Frage lautet im fett markierten Bereich, wie das berechnet wird oder ob da jemand Ahnung hat.

Dein Zählpunkt darf mit 4kW einspeisen. Das begrenzt das ganze noch. Bei deinem Versorger beißt auf Beton, außer im neuen ENWG steht irgendwas wo sie dazu gezwungen werden. Muss ich noch durchlesen den Schinken

Wahrscheinlich ist es einfacher, deinem Nachbarn an deiner dann großen Batterie einen eigenen WR zu spendieren und eine eigene Nulleinspeisung. 600W Hoymiles 50€, Wechselstrom-Ferraris 15€ zum abrechnen, shelly 3 80€, DTU onbattery 30€, paar Kleinteile. Für die Investition von 200 kriegt er die 0-600W dann um z.B. 10 cent von dir, ohne Netzkosten und factoringladen dazwischen.


Für Boiler hab ich doch schon mal eine DC-DC-Lösung vorgestellt. Ließe sich ggf. mit einem chinesischen DC-Zähler (40€) erweitern. Oder Boiler auf kleinstmögliche AC Leistung verschalten, bei 3 Heizstäben so 250-500W das schafft der Balkon-WR noch mit. Dem Boiler ist egal ob der 3h mit 1kW heizt oder 24h mit 250W

Du magst entschuldigen, aber nichts von dem was du schreibst trifft hier zu. :wink:
Z1 und Z2 befinden sich in einem Haus.

Dein Zählpunkt darf nur mit 4kW einspeisen. Soll mehr raus musst einen Weg am Zähler vorbei finden bzw. aufbauen

Das stimmt so nur halb. Ich darf nur 4KW ins NETZ einspeisen. Durch meinen Zählpunkt kann aber durchaus auch 8KW fließen wenn die restlichen 4KW eben in den anderen Zähler fließen würden. Das ist dann die GEA.

Versuch es. 2 x 3 CT Spulen montieren, im Winter umschalten, wenn es so läuft wie du es sagst. Ich kenne bislang nur, daß die 4kW Beschränkung auf den Zählpunkt bezogen ist.

Versuchen geht nicht. Ich werde mich nächstes Jahr mal informieren. Mit dem Netzbetreiber, anders wirds nicht gehen. Das Umklemmen brauche ich nicht absprechen, das kann er ja nicht herausfinden.

Ich bin gespannt. Auch ob die Zusatzkosten sich lohnen. Irgendwer muss das ja 15min-weise abrechnen, wenns über die Zähler geht

Das wird jetzt schon gemacht. Dafür zahle ich nicht mehr. Alle 15 Min wird gemessen, wieviel wir einspeisen. Bisher wird noch nicht gemessen, was wir entnehmen. Das geschieht (noch) täglich. Ist aber auch nur eine Einstellung. Bisher wollte ich das nicht, weil wir erst dieses Jahr den DLE gegen die BWWP getauscht haben. Ab nächstem Jahr wäre es wurscht.

Ich meine die Rechnungslegung für deine Energiegemeinschaft. Ich gehe default davon aus, daß da wer mitschneiden will.

Bisher nicht. Der Netzbetreiber muss das auf der Rechnung aufführen. Natürlich macht der keine 15-Min Rechnung sondern der sagt dann:

Monat: April, Bezug: 563kWh ; davon von EEG: 312kWh, Netzgebühren für 251kWh zu entrichten.

Ich habe nun an die zuständige Stelle für Energiegemeinschaften geschrieben gehabt. Leider gibt man mir eine pauschale Antwort,die nichts mit meiner Frage zu tun hat.

Ob also die Zähler so verwendet werden können wie ich das will ist fraglich. Was nicht geht ist die Zuweisung per Zähler. Das ist wohl nicht vorgesehen. Ich kann also nicht sagen: Zähler1 oder Zähler 2 zuerst. Sondern muss das so fressen, wie es kommt. Das ist …. schlecht. Es könnte dafür sorgen, dass WIR Strom kaufen müssen. Sowas kann ich natürlich nicht zulassen.